Rigi Anzeiger
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12 Jahre Seppi Burri – 12 Jahre Bewegung

Verabschiedung des Gemeindepräsidenten Josef Burri, Ebikon

In einer frohen Folge von Rück- und Ausblicken wurde Gemeindepräsident Josef Burri im Foyer des Gemeindehauses Ebikon am Donnerstag, 30. August verabschiedet. Seine 12-jährige Amtstätigkeit wurde von allen Seiten gewürdigt und verdankt. Mit einer Weltreise will der Demissionär zu neuen Ufern aufbrechen.

 

jp.Es fiel dem Gemeinderatskollegen und Vizepräsidenten Peter Schärli nicht schwer, im Foyer des Gemeindehauses, das von Behördenvertretungen und vielen Gemeindeangestellten belegt war, eine Laudatio auf den zurücktretenden Gemeindepräsidenten Josef Burri zu halten. Denn Seppi Burri, wie ihn alle näherstehenden Kollegen und Kolleginnen nennen, hat während drei Amtsperioden als Gemeindepräsident und Vollblutpolitiker einen Leistungsausweis vorzuweisen, der seinesgleichen sucht. Peter Schärli charakterisierte den scheidenden Präsidenten als Macher, der ein Projekt nach dem anderen auf die Beine brachte, der sich immer für die Gemeinde engagierte. Als Meilensteine wurden etwa der Bau des Gemeindehauses und des Autobahnzubringers, das Projekt eines Einkaufs- und Erlebniszentrums Ebisquare, die Erarbeitung eines Leitbildes sowie die Aufgleisung der Ortsplanungsrevision erwähnt. «In Zusammenarbeit mit der Präsidialabteilung erfolgte eine Verwaltungsreform, eine neue Gemeindeordnung wurde geschaffen und mit der Einsetzung einer Bürgerrechtskommission ein zeitgemässes, faires Einbürgerungsverfahren entwickelt», führte der Vizepräsident aus. «Aber es galt auch für Seppi Burri Enttäuschungen und Schwierigkeiten zu verkraften und zu verarbeiten, wie das Scheitern des Projekts einer Starken Stadtregion. Oder die Kantonsstrasse durch das Dorf, die auf keinem Meter städtebaulichen Ansprüchen zu genügen vermag. Mit viel Herzblut widmete er sich dem zugeteilten Ressort ‹Kultur›. Im Gemeindehaus bereicherten Ausstellungen und kleine Konzerte das kulturelle Leben. Und es gelang Seppi sogar, einmal den Gemeinderat in corpore zum Besuch des Luzerner Theaters zu bewegen. Auch die Beziehungen zur Walliser Partnergemeinde Embd waren ihm ein wichtiges Anliegen. Im Umgang mit Menschen zeigten sich seine Qualitäten. Man spürte überall: Er hat Menschen gern. Liebenswürdigkeit und Humor zeichneten ihn aus. Aber immer in Bewegung, sehr umtriebig im positiven Sinne. Deshalb tritt Seppi Burri jetzt nicht in den Ruhestand, sondern wohl eher in den Unruhestand!»

Burri, Schärli

Josef Burri (l.), nimmt von Gemeinderats-Vizepräsidenten, Peter Schärli, einen Hund entgegen, der ihn zu seinem neuen Projekt als Hundehalter animieren soll.

Namens des Gemeinderates überreichte Peter Schärli dem scheidenden Gemeindepräsidenten einen Stoffhund mit der Bemerkung, man hätte gehört, dass er ein neues Projekt als Hundehalter in Angriff nehme, was bei den Anwesenden mit Applaus und Schmunzeln zur Kenntnis genommen wurde. Namens der Gemeindeverwaltung dankten Gemeindeschreiberin Pia Maria Brugger, namens der Alters- und Pflegeheime die Leiterin Marianne Wimmer dem abtretenden Gemeindepräsidenten für die gute, konziliante Zusammenarbeit.

Bevor die Reihe für einige Worte am abtretenden Gemeindepräsidenten und Kulturdirektor war – das versteht sich selbstredend – gab das Streicherinnenensemble «Quattro Violini» der Musik-Hochschule Luzern einige klassische Stücke zum Besten. «Drei Kernziele habe ich mir bei meinem Amtsantritt im Jahr 2000 gesetzt: Erstens die Umwandlung der Verwaltung in einen Dienstleitungsbetrieb, zweites gesunde Gemeindefinanzen und drittens eine positive Veränderung des Images der Gemeinde», hielt Josef Burri am Rednerpult fest. Anhand von Fakten und Zahlen zeigte der nach wie vor dynamische und gut gelaunte Demissionär auf, wie die Zielsetzungen angegangen und realisiert wurden. Besonders freut den abtretenden Gemeindepräsidenten, dass Ebikon heute anders wahrgenommen wird, viel attraktiver, vielfältiger, als eine Gemeinde mit wirtschaftlichem Potenzial, mit guten Wohnlagen und interessanten Naherholungsgebieten. «Ich darf meinem Nachfolger, Daniel Gasser, eine prosperierende Gemeinde, eine aufstrebende, finanziell gesunde Gemeinde mit sehr engagierten Angestellten in allen Bereichen übergeben», fasste Seppi Burri seine Rückschau zusammen. «Am 3. Sept. 2012 ist der Amtsantritt des neu gewählten Präsidenten. Ich wünsche ihm alles Gute. Persönlich werde ich mich aus allen Geschäften heraushalten. Ich mache mich bald auf zu einer Weltreise – in einen neuen Lebensabschnitt.»

Mit einer weiteren musikalischen Einlage der Streicherinnen und einem Apéro nahm die würdige Verabschiedungsfeier ihr Ende.

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