Rigi Anzeiger

Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 36 185, mit 40 000 Leserinnen und Lesern, und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

190 Kinder reisten um die Welt

Rotkreuz: Während einer Woche reisten 190 Schulkinder des Teams Süd durch alle fünf Kontinente. In ihrer Projektwoche COOLTour lernten sie fremde Kulturen kennen und schätzen und hatten dabei jede Menge Spass.

pd./red. Von der Idee bis zur Durchführung dieser Projektwoche dauerte der intensive Planungsprozess rund eineinhalb Jahre. Kleinklassenlehrer Adrian Holzgang, der bereits zum zehnten Mal in der Projekt-Leitung mitarbeitete (diesmal zusammen mit Stephanie Roos und Mirjam Notari Hayoz), erkannte darin unter anderem folgende Werte: «Gerade weil die Individualisierung in unserer Gesellschaft heute eine dominierende Rolle einnimmt, fördern wir im Rahmen einer Projektwoche das Gemeinschaftliche. Die klassendurchmischten Gruppen ermöglichen kleine Schritte aus der Anonymität der Schülermasse. Wer sich kennt, schätzt sich eher.» Dies fand auch der 12-jährige Sechstklässler Erti Emini: «Es machte richtig Spass, so viele neue Kinder kennenzulernen. Cool ist auch, dass wir in dieser Woche keine Hausaufgaben und Tests lösen mussten. Den Lehrpersonen bin ich dankbar, dass sie so viel für uns vorbereitet haben.»

Olympisches Feuer als Start in den Tag
Täglich entfachten die Süd-Kinder auf dem Pausenplatz ein olympisches Feuer als Start in den Tag. Dazu sangen sie zusammen mit den 25 Lehrpersonen den «COOLTour»-Song, den die Rotkreuzer Kindergärtnerin Judith Wismer eigens für diese Projektwoche komponiert hatte. In den morgendlichen Ateliers tauchten die Kinder in die abwechslungsreiche Welt der verschiedenen Kulturen ein: Während einige im Sijentalerwald Hütten bauten, kochten andere Basmati-Reis und versuchten ihn mit Stäbchen fachgerecht zu konsumieren. Mit voller Konzentration bauten strahlende «Unterstüfler» riesige Türme aus Kappla-Hölzern, bemalten Bumerangs mit Aborigines-Mustern oder wackelten in einem Indianer-Tanz mit den Hüften. Einzig am Schweizer-Nachmittag, zu dem alle 25 Lehrpersonen in roten Nati-Dresses oder Edelweiss-Hemden erschienen, wurden einheimische Werte zelebriert: Da wurde geschwungen, genagelt, gemolken und mit der Geissel geknallt, dass es jedem Patrioten ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hätte… Den würdigen Abschluss dieses tollen Nachmittags setzte der einheimische Walter Wismer, der mit seinen sanften Alp­hornklängen die aufgedrehten Kinder wieder zur inneren Ruhe führen konnte.

Begeisterte, strahlende Kinderaugen
Wie kam diese COOLTour-Reise bei den Kindern an? Tobias Hauenstein, 12, bedauerte, dass sie nur fünf Tage dauerte: «Die vielfältigen Ateliers gefielen mir sehr. Einzig das Einstiegslied würden wir Sechstklässler wohl nicht freiwillig singen.» Der Viertklässler Vincent Erik Balabanov schwärmte: «Diese Projektwoche war der absolute Hit, mir gefiel alles prima! Am Abend genoss ich es, für einmal keine Hausaufgaben machen zu müssen…» Die beiden Sechstklässlerinnen Dominique Fuchs und Melina Tanner fanden alles perfekt organisiert und schätzten die Abwechslung vom sonstigen Schulall­tag. Ihrer Klassenkollegin Laura Niemack gefiel die Idee mit den Olympiafarben gut. Die Fünftklässlerin Karolin Lankenau liebte es, fremde Kulturen zu erforschen und dazu noch andere Kinder kennenzulernen. Die 190 Kinder des Teams Süd sind ebenso vielfältig und verschieden wie die Kulturen der fünf Kontinente, die sie während dieser Projektwoche besuchen durften. In einem Punkt ähnelten sie sich jedoch: Die Lehrpersonen trafen auf fast ausnahmslos entspannte und strahlende Gesichter. Dadurch dürfte es ihnen leichter fallen, den nicht zu unterschätzenden Aufwand einer Projektwoche bald wieder einmal auf sich zu nehmen.

Eiffelturm aus Kapplahölzern.

Eiffelturm aus Kapplahölzern.

Das olympische Feuer wurde im Sportpark Rotkreuz entfacht.

Das olympische Feuer wurde im Sportpark Rotkreuz entfacht.

«Geislächlöpfä» am Schweizernachmittag.

«Geislächlöpfä» am Schweizernachmittag.

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