Rigi Anzeiger
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20 000 Franken für Fahne an Rigiwand

Albert Koechlin Stiftung verleiht Preis

Zum vierzehnten Mal verleiht die Albert Koechlin Stiftung AKS Anerkennungs- und Förderpreise. Ein Anerkennungspreis von 20 000 Franken geht an die IG Schweizerfahne an die Rigiwand.

«Dieser Anerkennungspreis ist eine grosse Überraschung für uns. Vor allem, weil die Albert Koechlin Stiftung von sich aus an uns herangetreten ist», freut sich Röbi Küttel von der IG Schweizerfahne an die Rigiwand. Nie hätte er gedacht, dass der ursprüngliche Gag zum 1. August im Jahre 1986 eine derartige Anerkennung erfahren würde. Aus den kleinen Anfängen ist in all den Jahren etwas Grosses geworden. Die Albert Köchlin Stiftung hält in ihrer Würdigung denn auch fest: «Das Fahnenteam ist eine Gruppe von verwegenen Kletterern und Helfern, die alljährlich die grosse Schweizerfahne in Fronarbeit an den Nagelfluh-Felsen oberhalb von Vitznau hängen. Das eingespielte Team montiert und demontiert die rund 31×31 m grosse Fahne, mit einer Ausstrahlung weit über die Region hinaus, in rund 6 bis 8 Stunden Schwerstarbeit. Beim anschliessenden gemütlichen Beisammensein sorgen die anspruchsvolle Leistung und die möglichen Verbesserungsvorschläge für viel Gesprächsstoff. Entsprechend hat sich seit dem erstmaligen Aufhängen der Fahne im Jahre 1986 bis heute sowohl die Grösse als auch das Material der Flagge mehrmals verändert.»

Den Zustupf von 20000 Franken kann die IG Schweizerfahne an die Rigiwand gut gebrauchen. Viel Fronarbeit leiste man jedes Jahr für das Spektakel, erzählt Röbi Küttel. Material und Maschinen seien teuer. «Alleine die Fahne kostete rund 40 000 Franken.» Der hohe Betrag könne nur dank Sponsoren gedeckt werden. «Vieles mussten wir aus dem eigenen Sack berappen. Mit dem Anerkennungspreis können wir nun Rechnungen für Material und Maschinen bezahlen.»

Die Gesamtsumme der von der Albert Koechlin Stiftung AKS verliehenen Anerkennungs- und Förderpreise beträgt 180 000 Franken. Anerkennungspreise erhalten heuer weiter die Zauberlaterne Altdorf, Luzern, Sarnen, Schwyz und Sursee, sowie die Hängifeld-Mannschaft Hergiswil am See. Förderpreise gehen an den Verein Zukunftsgestaltung Emmen und das Jugendkulturhaus «Senkel» Nidwalden. Die Preise werden am Donnerstag, 27. Dezember 2012 im Rahmen einer Feier in Luzern übergeben.