Rigi Anzeiger
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2013 war ein wirklich gutes Jahr

Immenseer Fechter Max Heinzer blickt zurück

Im Moment beschäftigt sich Max Heinzer statt mit Fechten mehr mit Velofahren, Schwimmen und Physiotherapie, um seine Hand- und Fussverletzung zu kurieren. Dennoch bezeichnet er 2013 als seine bisher erfolgreichste Saison.

zzz_1 aufhänger 4. WeltcupSiegLegnano2013 ASchon der Start in die Saison 2103 verlief perfekt für den Fechter aus Immensee. Im zweiten Turnier konnte er mit dem Weltcup-Sieg in Legnano erstmals die Führung im Gesamtweltcup übernehmen. Ein erstes grosses Saisonziel war damit schon erreicht. «Insgesamt war ich in diesem Jahr 11 Wochen die Nummer 1 der Welt», sagt ein stolzer Max Heinzer.

In Tallinn konnte er im März einen weiteren Weltcupsieg feiern, es war bereits der fünfte. Dort sorgte er mit der 8:14 Aufholjagd im Halbfinale 30 Sekunden vor dem Ende für weltweite Schlagzeilen. Und dann: «Ein ganzes Jahr lang habe ich vom Hattrick in Bern geträumt und dieses Ziel auch mehrmals kommuniziert. Und tatsächlich: Mir gelang an diesem Tag in Bern der dritte Sieg in Folge.» In sieben von acht Weltcup Turnieren konnte sich Heinzer in diesem Jahr unter den ersten acht klassieren. Wer weiss, wie eng die Weltspitze in diesem Sport beisammen ist, kann nachvollziehen, dass diese Konstanz den Immenseer stolz macht.

 

 
Drei spezielle Weltcupsiege
Bereits im zweiten Turnier nach den Olympischen Spielen gelang Heinzer in Legnano wieder ein grosser Sieg. In Italien zu gewinnen war auch für seine italienischen Trainer Gianni Muzio und Angelo Mazzoni etwas besonderes. Bei einem der traditionsreichsten Turniere der Welt, beim «Schwert von Tallinn» besiegte Max Heinzer ebenfalls alle Gegner. «So kam mir die Ehre zu, dieses Schwert mit in die Schweiz nehmen zu dürfen.» In Bern schrieb er mit seinem dritten Sieg in Serie in zweierlei Hinsicht Geschichte. Als erster Fechter überhaupt konnte er einen Grand Prix drei Mal hintereinander gewinnen. Und mit seinen nun sechs Weltcupsiegen ist Heinzer nun alleiniger  Leader in der Schweiz.

Durchzogene Bilanz bei Grossereignissen
Noch nicht lange zurück liegen die Weltmeisterschaften in Budapest. Heinzer galt als einer der Favoriten sowohl im Einzel als auch im Team. Die Vorbereitung auf den Grossanlass verlief nicht optimal, die Fussprobleme wurden gegen Ende der Saison grösser. Und nur sieben Tage vor dem Wettkampf verletzte er sich bei einem Trainingsgefecht zusätzlich an der Hand. Er entschied sich trotzdem, an der WM zu starten. «Für mich wenig überraschend, aber doch enttäuschend war dann Rang 17 im Einzel. Im Team Wettkampf mussten wir unsere Gold-Hoffnungen bereits in Runde 2 überraschend gegen Tschechien begraben.»
Auch an den Europameisterschaften in Zagreb blieb es im Einzel beim enttäuschenden Rang 35. Dagegen reichte es im Team-Wettkampf für den Europameister-Titel. Bezüglich Prognosen für die nächste Saison hält sich Heinzer zurück. «Das hängt von meiner körperlichen Verfassung ab. Ich bin auf gutem Weg.»

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Heinzers unbändige Freude über den Weltcupsieg Legnano2013.