Rigi Anzeiger
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43 Nationen kämpfen um Medaillen

Ruderwelt Luzern vom 12. bis 14. Juli 2013 auf dem Rotsee

648 Athleten und Athletinnen aus 43 Nationen haben sich in 268 Booten für das Final des Samsung World Rowing Cup auf dem Rotsee eingeschrieben. Im Kampf um die Medaillen wollen die Schweizer mitmischen: Allen voran die amtierenden Europameister Simon Niepmann und Lukas Tramèr im leichten Zweier-ohne.

Eben wurde der neue Zielturm feierlich eröffnet und nun folgt nach den Schweizermeisterschaften bereits das nächste bedeutende Ereignis. Diesmal allerdings mit internationaler Bedeutung:

648 Athleten und Athletinnen, 43 Nationen, 268 Boote – der Samsung World Rowing Cup am Rotsee vom 12. bis am 14. Juli 2013 ist der bestbesetzte Weltcup-Event im Kalenderjahr. Sechs Wochen vor den Weltmeisterschaften im südkoreanischen Chungju ist es insbesondere auch das letzte internationale Aufeinandertreffen der Top-Boote.

 

Rotsee Zielturm_regatta
Auf dem Rotsee wird es zu spannenden Kämpfen kommen.

 

Die Schweizer Equipe am Rotsee ist klein aber vielversprechend. Im Leichtgewichts Zweier ohne gehen die amtierenden Europameister Simon Niepmann (Seeclub Zürich) und Lucas Tramèr (Club d‘Aviron Vésenaz) als Favoriten an den Start. Ihre erste Medaille an der Rotsee-Regatta scheint für die beiden Studenten in Griffnähe. Ihre Kollegen aus dem Olympiaboot, Mario Gyr (Seeclub Luzern) und Simon Schürch (Seeclub Sursee), treten im leichten Doppelzweier an. Auch sie konnten an den Europameisterschaften diesen Mai in Sevilla mit einem dritten Rang überzeugen. Aus der Schweizer Leichtgewichtsgruppe sind zudem Michael Schmid (Seeclub Luzern) und David Wiederkehr (Ruderclub Baden) im leichten Einer gemeldet. Mit 29 Booten hat diese Kategorie das grösste Meldefeld.

Die Startliste im Männer-Einer verspricht einen hochkarätigen Wettkampf Seine starke Form in Luzern bestätigen will der Holländer Roel Braas. Auch auf den letztjährigen Newcomer und Drittplatzierten vom Samsung World Rowing Cup in Luzern, Angel Fournier Rodriguez, darf man gespannt sein. Er stellt sich in dieser Saison zum ersten Mal der internationalen Konkurrenz. Im Feld mit 24 Booten wird mit David Aregger (Ruderclub Schaffhausen) auch ein Schweizer am Start sein. Bei den Frauen kündigt sich ein Zweikampf zwischen der tschechischen Olympiasiegerin Mirka Knapkova und der Olympia-Dritten aus Australien Kim Crow an.

Die Startlisten in den Grossbooten-Kategorien versprechen dieses Jahr ebenfalls viel Spektakel. Auf spannende Wettkämpfe kann man sich auf jeden Fall freuen.

Die Augen sind auf Luzern gerichtet, gut 100 Medienschaffende sind bereits akkreditiert und berichten in aller Welt über den Event. Im Fokus wird dann auch der eben eröffente neue Zielturm sein. Der Verein Naturarena Rotsee ist in Zusammenarbeit mit dem Kanton und der Stadt Luzern sowie der Gemeinde Ebikon daran, die Infrastruktur zu erneuern. Der Zielturm ist die erste von total 22 geplanten Massnahmen zur Aufwertung dieser ganz besonderen Wettkampfstätte. Wenn es weiter nach Plan verläuft, will der Verein Naturarena Rotsee im Verlauf von 2014 den Baubewilligungsprozess zum Ruderzentrum lancieren.

 

Zivilschutz-Einsatz an der Ruderwelt Luzern
Während fünf Tagen haben Pioniere der Zivilschutzorganisation EMME die Infrastruktur für die kommende Ruderwelt Luzern aufgebaut. Seit mehreren Jahren ist die ZSO EMME Dienstleistungspartnerin der Ruderwelt und bietet wichtige Unterstützung im Auf- und Abbau sowie bei den Taxidiensten für die Sportlerinnen und Sportlern aus aller Welt. Die ZSO EMME leistet zu Gunsten der Ruderwelt Luzern insgesamt 181 Diensttage.
Aber: Mit dem Aufbau ist die Arbeit der ZSO EMME jedoch noch nicht beendet. Während des Trainings und dem World Rowing Cup Ende Woche stellt die ZSO EMME den Taxidienst für die Sportlerinnen und Sportler sicher.