Rigi Anzeiger
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Adrian Heer folgt auf Bruno Wicki

Region: Vergangene Woche fand in Kriens die 91. Generalversammlung von «Focusmem Zentralschweiz» statt, dem Berufsbildungsverein für die Maschinen-, Metall-, Elektro- und Elektronikindustrie.

Die GV-Teilnehmer Edina Cosovic (Perlen Papier) und Peter Winter (Komax AG, Dierikon).Bild apimedia

Die GV-Teilnehmer Edina Cosovic (Perlen Papier) und Peter Winter (Komax AG, Dierikon).Bild apimedia

api. Seit 90 Jahren schon engagiert sich Focusmem Zentralschweiz für eine hochstehende berufliche Aus- und Weiterbildung in der Maschinen-, Metall-, Elektro- und Elektronikindustrie. Vor einer Woche trafen sich die Mitglieder zur Generalversammlung.
Im Zentrum standen einige wichtige personelle Wechsel. Der bisherige Präsident Bruno Wicki (Leiter Schindler Berufsbildung in Ebikon), übergibt sein Amt interimistisch an Adrian Heer (Leiter Berufliche Bildung bei Ruag Schweiz), der zugleich Präsident des nationalen Verbandes ist. Wicki übernimmt dafür neu die Verantwortung für den entsprechenden Zebi-Stand. Der Posten des abtretenden Kassiers Marco Augustin (vonRoll Casting AG, Emmenbrücke) bleibt vorerst vakant. Hingegen wurde der Vorstand aufgestockt. Neues Mitglied ist Oskar Egli (Hunkeler AG, Wikon) als Beisitzer. Die kürzlich in Focusmem integrierte Kurskommission KV MEM für die Kantone Luzern, Ob- und Nidwalden, die als Aufsichtsbehörde der überbetrieblichen Kurse (üK) fungiert, wird neu von Patrick Riedweg (Reiden Technik AG, Reiden) präsidiert. Neue Mitglieder der Kommission sind Andrea Hofstetter (Pfisterer Sefag AG, Malters) und Sonja Dürig (Swiss Steel AG, Emmenbrücke).

Digitalisierung als Chance
An der 91. GV von Focusmem Zentralschweiz waren auch wichtige Exponenten aus Wirtschaft und Behörden zugegen. So Gaby Egli, Leiterin Betriebliche Bildung bei der Dienststelle Berufs- und Weiterbildung des Kantons Luzern, oder Arthur Glättli, Leiter Swissmem Berufsbildung. Gaudenz Zemp, Direktor des Gewerbeverbandes des Kantons Luzern, hielt das Gastreferat. Darin warf er einen Blick auf die künftigen Herausforderungen der Berufsbildung. Zemp forderte die Anwesenden auf, die fortschreitende Digitalisierung als Chance zu sehen. Diese werde nicht – wie von vielen befürchtet – zu einem massiven Abbau von Arbeitsplätzen führen. Was sich mit der technischen Entwicklung verändern werde, sei das Anforderungsprofil der einzelnen Berufe. Zemp: «Es werden neue Berufe entstehen und es werden andere Kompetenzen gefragt sein. Kompetenzen, die über das rein Mechanische hinausgehen».