Rigi Anzeiger
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Alfred Amrein ist neuer Präsident

Ebikon: Die 62. Generalversammlung der Kulturgesellschaft Ebikon (KGE) vom vergangenen Samstag im D4 in Root stand im Zeichen der Stabsübergabe. Werner Auer trat nach sechs erfolgreichen Jahren als Präsident zurück. Sein Nachfolger heisst Alfred Amrein. Vor der Generalversammlung besichtigten die 160 anwesenden Mitglieder der Kulturgesellschaft die Baustelle der «Mall of Switzerland».

pd./red. Werner Auer konnte in seinem Jahresbericht auf ein äusserst erfolgreiches Jahr zurückblicken. Die Anlässe der Kulturgesellschaft waren sehr gut besucht, mussten zum Teil doppelt durchgeführt werden. Speziell beim Konzert von «Fröilein Da Capo» im vergangenen Dezember konnten aufgrund von feuerpolizeilichen Vorschriften nur ein Bruchteil der Anmeldungen berücksichtigt werden.

Ursula Jöhren, hier zusammen mit Vorstandsmitglied Urs Märchy, ist nach mehr als zehn Jahren Vorstandsarbeit zurückgetreten. Bild pd

Ursula Jöhren, hier zusammen mit Vorstandsmitglied Urs Märchy, ist nach mehr als zehn Jahren Vorstandsarbeit zurückgetreten. Bild pd

Der scheidende Präsident Werner Auer (links) mit seinem Nachfolger Alfred Amrein. Bild pd

Der scheidende Präsident Werner Auer (links) mit seinem Nachfolger Alfred Amrein. Bild pd

Stabsübergabe
Werner Auer und Ursula Jöhren haben ihren Rücktritt aus dem Vorstand gegeben. Beide waren über zehn Jahre im Vorstand tätig, hatten unter dem früheren Führungsmodell das Amt der «Jahresmutter» bzw. des «Jahresvaters» inne. Werner Auer bekleidete ausserdem während den vergangenen sechs Jahren das Amt des Präsidenten. Für ihre grossen Verdienste und die Dutzenden von Anlässen, welche beide organisiert haben, dankte ihnen die Versammlung mit grossem Applaus. Neu in den Vorstand gewählt wurde Liliane Kamer. Alfred Amrein übernimmt das Präsidium von Werner Auer. Sämtliche übrigen Vorstandsmitglieder wurden für die nächsten zwei Jahre im Amt bestätigt.

Spar-Tsunami im Bildungswesen
Vom aktuellen Spar-Tsunami im Bildungswesen war im vergangenen Jahr auch die Kulturgesellschaft betroffen. Der Kanton kündigte die Leistungsvereinbarung mit dem Verband der Luzerner Volkshochschulen. Die dem Verband angeschlossenen Institute – darunter auch die Kulturgesellschaft – erhielten keine Unterstützungsbeiträge mehr. Der Vorstand beschloss deshalb, aus dem Verband auszutreten. Ebenfalls gekündigt wurde die Leistungsvereinbarung, welche die Gemeinde Ebikon mit der Kulturgesellschaft hatte. Die damit verbundenen Gelder für die Zusammenarbeit mit anderen kulturell tätigen Vereinen fehlen der KGE künftig. Deshalb musste Kassier Marcel Huser für das Jahr 2017 ein Budget mit roten Zahlen präsentieren. Dieses wurde aufgrund der stattlichen Reserven des Vereins von den Mitgliedern diskussionslos genehmigt. Trotz finanziell angespannten Zeiten hält der KGE sein attraktives Programm weiterhin aufrecht.

Jahresprogramm mit vielen Höhepunkten
Mit Spannung erwartet wurde an der Generalversammlung der KGE das Traktan­dum Jahresprogramm. Dieses weist auch im 2017 verschiedene Höhepunkte auf. Der erste Anlass ist ein Besuch des Kabaretts Fauteuil in Basel, wo die Kulturgesellschaft Gelegenheit hat, eine von Caroline und Claude Rasser begleitete Führung zu erleben und anschliessend das «Pfyfferli 2017» zu besuchen. Alle weiteren Anlässe sind auf der neu gestalteten Webseite www.kge.ch zu sehen.

Interesse an der Mall of Switzerland
Vor der Generalversammlung hatten die Mitglieder der Kulturgesellschaft die Möglichkeit, an einer Führung auf der Baustelle der «Mall of Switzerland» und anschliessend durch den Showroom im D4 teilzunehmen. Dabei wurden interessante Details zur Überwachung, zu den arbeitsrechtlichen Bestimmungen auf der Baustelle und den logistischen Herausforderungen erzählt, und die mehrmalige Frage nach dem Standort der «Welle» geklärt.