Rigi Anzeiger
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«Alles läuft absolut cool ab!»

«Voice of Switzerland»-Teilnehmer Ricardo Sanz jammt mit Chef in Bueri

Der in Luzern lebende und in Buchrain als Verkaufsleiter tätige Ricardo Sanz liess in «Voice of Switzerland» mit «Caruso» von Lucio Dalla aufhorchen und entschied vergangenen Samstag den ersten Battle für sich. «Cool» findet er die Show, vor allem seinen Coach Philipp Fankhauser.

Ricardo Sanz, in den Neunzigern waren Sie mit Dancefloor-Hits unterwegs. Und nun setzen Sie auf «Caruso» von Lucio Dalla. Weshalb dieser Genre-Wechsel?
Ich glaube, dass jeder Musiker im Laufe seiner Karriere seinen eigenen Stil finden muss. Bei den einen gehts relativ schnell, bei den anderen eher etwas gemütlicher.

Wie erleben Sie Ihren Coach, den Bluesman Philipp Fankhauser?
Ein toller Musiker, ein toller Mensch! Ich meine, wenn man nach 25 Jahren Musikkarriere immer noch «so cool», charmant, gentleman-like und humorvoll gegenüber den Mitmenschen ist, zeigt, dass man mit beiden Beinen am Boden steht! Er war und ist die richtige Wahl zum Coach gewesen – definitiv!

Was lernen Sie von ihm?
Er hat enorme Live-Erfahrung, weiss genau, was man auf der Bühne tun oder lieber lassen soll. Bis dato habe ich wichtige Tipps von ihm erhalten, die ich vielleicht von anderen Coaches nicht bekommen hätte. Wie gesagt, ich bin überglücklich, dass ich in diesem Team bin! Wir sind wie eine grosse Familie.

Und die übrigen Coaches?
Ich habe sie ein paar Mal gesehen und kurz mit ihnen geredet, aber ausser an den Hauptproben haben wir keine Möglichkeiten, die anderen Coaches näher kennen zu lernen. Ich glaube, dass unter den Coaches ein kleiner Austausch stattfindet.

Läuft hinter den Kulissen alles so cool ab, wie das der Fernsehzuschauer vorgeführt erhält?
Ich war wirklich sehr überrascht, dass alles so cool abläuft. Darum muss ich an dieser Stelle ein grosses Lob an alle Mitarbeiter und Verantwortlichen aussprechen: «Ihr seid einfach spitze!»

Treffen Sie sich mit den anderen TeilnehmerInnen auch ausserhalb der Sendungen?
Nein, wir sehen uns nur an den Proben!

Ihr Arbeitgeber, Hanspeter Kocher von Artedis Display- & Deco Design in Buchrain, war ebenfalls in der Sendung zu sehen. Ist er ein Fan von Ihnen?
Ja klar, wir machen ab und zu Jamsessions bei ihm! Er spielt Gitarre und ich singe. Er hat mich eigentlich bei «The Voice of Switzerland» angemeldet! Dafür bin ich ihm sehr dankbar!

Nicht alle können den Entscheid Fankhausers nach dem ersten Battle teilen. Wie gehen Sie mit den kritischen Stimmen um?
Ganz locker! Musik ist Geschmacksache, darum hat jeder ein Recht auf seine Meinung!

Welche Reaktionen erhalten Sie von der Öffentlichkeit?
Sehr positive! Ich bin überrascht, wie viele Leute sich für mich interessieren!!

Wie weit glauben Sie zu kommen?
Der Glaube versetzt Berge (lacht). Nein, im Ernst! Ich hoffe, möglichst weit!

Auf welchen Gewinner setzen Sie?
Ich glaube, dass wir jetzt schon alle Gewinner sind! Der Beste soll gewinnen!