Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Anton Lauber – der Gründer

Anton Lauber (1929-2000) gründete vor 50 Jahren den Rigi Anzeiger. Jost Peyer hat mit seinem Sohn Tony Lauber, Journalist in Luzern, gesprochen.

Anton Lauber (1929 - 2000), der Gründer des Rigi Anzeiger. Bild zvg

Anton Lauber (1929 – 2000), der Gründer des Rigi Anzeiger. Bild zvg

Ihr Vater, Anton Lauber, lancierte 1965 den Rigi Anzeiger. Was ist Ihnen als Sohn von der Gründungsgeschichte in Erinnerung geblieben?
Damals war mein Vater viel in der Ostschweiz unterwegs, um dort Inserate für diverse Gratisanzeiger zu akquirieren: Ostschweizer Wochenschau, Schaffhauser Bock, usw. Die Geburtsstunde des Rigi Anzeiger schlug, als der Luzerner Anzeiger in Meggen nicht mehr verteilt wurde. Da lag es irgendwie auf der Hand, dass mein Vater in seiner Wohngemeinde für Ersatz sorgen wollte. Den Namen steuerte meine Mutter bei.

Wie präsentierte sich der Rigi Anzeiger in seinen Anfangsjahren?
Das aktuelle Produkt lässt sich damit überhaupt nicht vergleichen. Soweit ich mich erinnere, hatte er anfangs höchstens vier Seiten. Viele Kleinanzeigen. Keine redaktionellen Beiträge. Einer der frühesten, treusten Inserenten war Herr Scherrer vom Volg. Gedruckt wurde die ersten Jahre noch in der Ostschweiz, später in Eschenbach.

War der Rigi Anzeiger ein Thema am Familientisch?
Davon dürfen Sie ausgehen. Irgendwann schrieb mein Vater regelmässig Kommentare zu lokalen Themen ins Blatt. Der Bau der 1966 eingeweihten Megger Piuskirche war damals ein Politikum, vergleichbar mit dem Bau des KKL in neuerer Zeit. Viel zu reden gaben die hohen Kosten, die exklusiven Materialien und die eigenwillige Architektur. Mein Vater thematisierte das mehrmals und wurde deswegen vor irgendein kirchliches Gremium zitiert. Auch im Dorf war der Rigi Anzeiger für mich präsent. Es kam ab und zu vor, dass mich ein Schulkamerad deswegen blöd anmachte.

Was verbindet Sie heute noch mit dem Rigi Anzeiger?
Als Journalist orientiere ich mich regelmässig über das lokale Geschehen. Dabei hilft auch der Internet-Auftritt des Rigi Anzeiger. Roland Gerber war ein Bekannter meines Vaters, der im Jahr 2000 verstorben ist. Ganz sicher hätte er sich gefreut, wie toll sich «sein Baby» entwickelt hat und wie fit es mit 50 ist.

«Ganz sicher hätte er sich gefreut, wie toll sich sein Baby entwickelt hat und wie fit es mit 50 ist.»
Tony Lauber, Sohn des Gründers des Rigi Anzeiger