Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Auch digital nah bei den Kunden

Region: «Digitalisierung ist der rote Faden» – unter diesem Titel präsentierte der Raiffeisenverband Luzern, Ob- und Nidwalden seine Jahresbilanz für 2016. Im rasanten Wandel steht der Regionalverband wie eine Eins: robust und fest verankert in der Region.

Verbandspräsident Kurt Sidler (rechts) und Oliver Britschgi, Vorsitzender der Bankleitung, konnten für Raiffeisen-Regionalverband Luzern, Ob- und Nidwalden gute Zahlen fürs Geschäftsjahr 2016 vorstellen. Bild Hanns Fuchs

Verbandspräsident Kurt Sidler (rechts) und Oliver Britschgi, Vorsitzender der Bankleitung, konnten für Raiffeisen-Regionalverband Luzern, Ob- und Nidwalden gute Zahlen fürs Geschäftsjahr 2016 vorstellen. Bild Hanns Fuchs

Zum Regionalverband gehören über 20 Genossenschafts-Banken. Im Rontal und den Rigigemeinden sind es die Raiffeisenbank Luzern, Adligenswil-Udligenswil-Meggen und die Raiffeisenbank am Rigi. Die regional-lokale Verankerung von Raiffeisen zeigt sich auch in der erneut grösser gewordenen Zahl von Genossenschafterinnen und Genossenschaftern: 165000 sind es mittlerweile (plus 1650 im letzten Jahr). Mit knapp 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehört Raiffeisen auch zu den wichtigen Arbeitgebern im Dienstleistungssektor.

Ansehnlich sind auch die Finanzkennzahlen der Banken des Regionalverbandes. Die Bilanzsumme wuchs um 6.8 Prozent auf knapp 13.8 Milliarden. Der Jahresgewinn konnte um 2.3 Prozent auf 14.7 Millionen gesteigert werden. Bei den Hypotheken, einem Kerngeschäft der Raiffeisenbanken, konnte das Volumen trotz anspruchsvollem Marktumfeld auf erstmals über elf Millionen erhöht werden. Mit einem neuen Angebot für jüngere Kundinnen und Kunden will Raiffeisen Luzern, Ob- und Nidwalden den Erwerb von Wohneigentum auch für Menschen attraktiv machen, die noch nicht am oberen Lohn-Level angekommen sind.

Den jüngeren Kundinnen und Kunden dürfte auch entgegenkommen, dass sich Raiffeisen Luzern, Ob- und Nidwalden die digitalen Möglichkeiten im Bankengeschäft zu Nutzen macht. Oliver Britschgi, vom Raiffeisenverband Obwalden und Vorsitzender der Bankleitung konnte von der ersten digitalen Beratungsbank in Lungern OW berichten. Für Raiffeisen mit einer eher traditionellen Kundschaft war es eine interessante Pionierleistung – aber sie funktioniert, erklärte Britschgi. «Die traditionelle persönliche Beratung vor allem bei komplexen Geschäften hat damit nicht ausgedient, sie hat bei Raiffeisenbanken nach wie vor einen hohen Stellenwert,» ist Kurt Sidler überzeugt. Hanns Fuchs