Rigi Anzeiger

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Auch Sünder kommen in den Himmel

Perlen: Mit einer grossen Portion Kreativität kommt das Volksstück «De Schacher Sepp» beim Theater Perlen daher. Regisseur Herbert Marberger hat dazu die Pforten des Himmels geöffnet und lässt Engel sprechen.

cek. Das Publikum sieht sich zu Beginn des Volksstückes in die Zeit um 1900 versetzt und Bauer Sepp Schacher (Peter Klaus) am Kopf verletzt. Seine blutende Wunde ist die Folge eines fehlgeleiteten Schusses. Eigentlich hätte er ums Leben kommen sollen. Das dem nichts so geschehen ist, darüber freut sich der Beinlichrömer (Esther Buchmüller) – auch Tod genannt – keineswegs. So debattieren er und Sepp Schacher über das Wieso und Warum. Bei reichlich viel Chriesiwasser trickst der Bauer den Beinlichrömer aus und erjasst sich ein paar Lebensjahre. Als seine Enkelin Marei (Maja Schelbert) stirbt, wird Sepp Schacher bewusst, dass sie an seiner Stelle gehen musste. Marei wird im Himmel von Erzengel Michael (Marlis Scheidegger), Engel Gloria (Sandra Jäggi) und Engel Serafin (Susana Lopez) empfangen. Zuvor erlebt das Publikum diese drei als neckisch, nörgelnd und humorvoll. Petrus (Ruedi Gasser) gesellt sich zu ihnen und entdeckt, dass Beinlichrömer gemogelt hat. Das muss dieser natürlich irgendwie wieder gut machen und lockt Sepp Schacher in den Himmel mit dem Versprechen, dass er Marei sehen darf.

Alt und modern
Dreizehn Personen schlüpfen im «De Schacher Sepp» in verschiedene Rollen (sogar Doppelrollen). Die Zuschauer erleben Intrigen, Mauscheleien, unglückliche Liebeleien und ein Geburtstagfest. Sie sehen sich in alte und neue Zeiten versetzt. Letzteres kommt grandios mit den Engeln und dem Himmel zur Geltung und entspricht moderner Literatur. Die Darsteller – allen voran Peter Klaus und Esther Buchmüller – meistern ihre Rolle und den Text mit Bravour. Auf den Punkt gebracht: «De Schacher Sepp» in der Version des Theater Perlen überrascht und bringt eine völlig neue Note in das bekannte Volksstück. Weitere Vorstellungen im Gasthaus zur Perle in Perlen: Freitag, 9. und 23. März; Samstag, 10., 17. und 24. März, und Mittwoch, 14. März, jeweils ab 20.15 Uhr; sowie am Sonntag, 18. März, ab 17.15 Uhr.
Vorverkauf: www.theaterperlen.ch oder Tel. 079 228 12 68 jeweils am Mittwoch von 19 bis 20.30 Uhr und am Samstag von 10 bis 11.30 Uhr.

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