Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Aus den Sommerlagern von Jungwacht und Blauring

In dieser Ausgabe lesen Sie abenteuerliche und märchenhafte Berichte von vergangenen Sommerlagern der Jungwacht Ebikon, des Blauring Meggen und Blauring Buchrain.

Jungwacht Ebikon: Mit Vollgas durch Europa

Jungwacht Ebikon 4

Jungwacht Ebikon 1

Jungwacht Ebikon 2

Jungwacht Ebikon 3

Spiel und Spass in freier Natur! Die Jungwacht Ebikon verbrachte unter dem Motto «Euro-Express» die ersten beiden Ferienwochen im Sommerlager in Seelisberg (UR).
Alles startete mit einem Jobangebot: Das Reisebüro «Don Bosco» suchte nach einem neuen Angestellten für ihr Unternehmen. Auch die Jungwacht Ebikon wollte ihren besten Kandidaten für diesen Job stellen. Deshalb machten sich die Knaben und Leiter mit dem Euro-Express auf, um möglichst viel über die europäischen Reisedestinationen in Erfahrung zu bringen. So lernten wir zu Beginn unserer Reise das traditionelle Waldgolf aus den schwedischen Landschaften kennen. Am nächsten Tag reisten wir weiter nach Italien, wo wir in den Genuss von Gladiatorenkämpfen wie anno dazumal im alten Rom kamen. In der Schweiz stellten wir Frischkäse über dem Feuer her und nahmen am Unspunnen-Fest teil. Als unser Zug Russland durchquerte wurden wir in der Nacht angehalten, da im Euro-Express hohe Bombengefahr bestand. So mussten die tapferen Jungwächtler in der Dunkelheit die Bombe finden und entschärfen. Später zwang uns eine Stellwerkstörung zu einem zweitägigen Fussmarsch über die Alpen.
Während dem gesamten Sommerlager versuchten die Jungwächtler bei den einzelnen Spielen Geld zu verdienen, um sich damit Tickets für die Weiterreise zu ergattern. Am Lagerende konnte sich ein tapferer, erfahrener Europa-Experte für den Job bei «Don Bosco» bewerben. Der Lagerrückblick findet am 1. September im Pfarreiheim in Ebikon statt.

Text: Rafael Zwyssig
Fotos: Mirco Schnider, David Skof

 

Blauring Meggen: «Mission Haumea» zur Rettung der Galaxie

Blauring Meggen 3

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Alles begann mit einem Buch. Ein stinknormales Kinderbuch, so machte es den Anschein. Doch dieser trügte. Schnell wurde uns bewusst, da steckte mehr dahinter. Das Buch war gefüllt mit rätselhaften Zeichen. Die wirren Notizen wiesen auf eine Entführung von Bewohnern ferner Planeten hin. Von der ehemaligen Besitzerin des guten Stücks wollten wir mehr erfahren. Doch das war leichter gesagt als getan. Sie befand sich in der Psychiatrie, da niemand ihre Geschichte glaubte. Zusammen mit der ganzen Mädchenschar befreiten wir die Frau, die sich uns als Katarina vorstellte. Sie war überzeugt, ihr Mann sei von Ausserirdischen entführt worden. Aus diesem Grund begann sie mit dem Bau ihres eigenen Space Shuttles. Die Geschichte liess uns keine Ruhe und so machten wir – 65 tapfere Blauring-Mädchen und -Frauen – uns auf den Weg ins All. Zwei Tage wanderten wir zum versteckten Space Shuttle in Doppleschwand. Die letzten Arbeiten verrichtet, unsere Rakete ordentlich aufgepimpt, waren wir bereit zum Start. Mars, Mondifari, Saturn, Pandora, Fobos, Neptun, Plaxidike bis Makemake, das Buch war unser Wegweiser. Die Völker der fernen Planeten halfen uns die Buchseiten zu entschlüsseln und den Weg zum verschwundenen Mann zu finden. Nach acht Reisetagen erreichten wir den Planet Kalisto. Als eine Frau des Kalisto-Volks das Medaillon um Katarinas Hals entdeckte, geriet sie in höchste Aufregung. Sie kannte einen Mann, der dasselbe Medaillon trägt und so gab sie uns Hinweise zu seinem Aufenthaltsort. Endlich fanden wir Katarinas Mann Noah. Sie waren überglücklich und wir feierten den ganzen Abend ihr Wiedersehen. Er erzählte uns seine Geschichte.
Noah wollte zur Verlobung seiner Katarina etwas Spezielleres als nur Ringe schenken. Da er und Katarina beide begeisterte Weltraumforscher sind, entschied er sich, Weltraum-Schrott von der NASA anstatt der Ringe zu organisieren. Durch die Körperwärme gab das Medaillon eine Meldung an das Kalisto-Volk. Dieses benötigte die Meldung dringend, um die Supernova auf Haumea zu verhindern. So kam das Kalisto-Volk sofort auf die Erde und entführte das Medaillon samt Noah. Die Kalistoianer jedoch realisierten erst nicht, dass das Amulett zweiteilig ist und ihnen Noah alleine gar nichts nützte. Da sie nur alle 20 Jahre einmal auf die Erde reisen können, mussten sie nun mit dem Untergang aller rechnen.
Nun lag es an uns, die Supernova zu verhindern. Mit Katarina und Noah flogen wir auf den Planeten Haumea und setzen dort die beiden Medaillons zusammen. Mit viel Qualm und Rauch retteten wir so unsere Galaxy vor der Vernichtung. Unsere Mission war erfüllt. Nach elf Tagen Abenteuer machten wir uns wieder auf den Heimweg.
Neben den vielen Aufgaben und Rätseln genossen wir das Lagerleben bei meist sonnigem Wetter in vollen Zügen, ob im Schatten auf dem Lagerplatz oder unten an oder in der kleinen Emme. Vor allem wegen letzterer wird uns dieses Lager bestimmt für immer in Erinnerung bleiben.

Autoren: Nadine Scherer und Aline Hürlimann
Fotos: Vera Hürlimann

 

Blauring Buchrain: Es war einmal vor langer Zeit…

Blauring Buchrain - Sommerlager-Bericht Kopie

… Eine Blauringschar von 80 Leuten, welche sich aufmachte, um die Welt der Märchen zu entdecken. Während zwei Wochen bewohnten wir die Burg vom Rotberg, bei Mariastein in Solothurn. Tolle Spiele, grandioses Essen und viel Kinderlachen machten unser Sommerlager perfekt. Als normales Burgvolk starteten wir am 9. Juli. Doch schon bald geschah etwas, das alles ändern sollte: Prinzessin Diana stieg aus dem Märchenbuch, da sie mit dem Ende ihrer Geschichte gar nicht glücklich war. Zur Strafe vernichtete sie alle Happy Ends bestehender Märchen. Somit wurde es zu unserer Aufgabe, unseren geliebten Märchenfiguren zu helfen. Während zahlreicher Spiele gelang es uns, diese zu erfüllen. So mussten wir nach getaner Arbeit, leider bereits am 21. Juli, unsere sieben Sachen packen. Auf dem Kirchenplatz wurden wir von unseren Eltern und Freunden sehnsüchtig erwartet und wir alle werden sicherlich noch lange von unseren tollen Erlebnissen zehren können.

Text: Lara Deicher
Bild: Deborah Stroh

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