Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Aus den Sommerlagern von Jungwacht und Blauring

Die ersten Sommerlager von Jungwacht und Blauring sind beendet. In dieser und den nächsten Ausgaben des Rigi Anzeiger geben verschiedene AutorInnen Einblick in die vergangene Lagerzeit.«S’Chili im Topf ond de Sombrero ofem Chopf!»
Jungwacht Rotkreuz: Auf Hilferuf unseres Freundes José Sanchez, einem alten Mexikaner führte das diesjährige Sommerlager der Jungwacht Rotkreuz unter dem Motto «S’Chili im Topf, de Sombrero ufem Chopf, des Esel underem Po, mer gönd uf Mexiko!» in das gleichnamige Land. So wurden wir gewarnt, dass uns schwere Zeiten bevorstehen und sein Dorf von Gringos aus einem fernen Land geplündert worden war. Um unsere weiteren Schritte zu planen suchten wir also Schutz im Berner Jura in La Ferrière. Nach dem traditionellen Lagerstartgottesdienst und einem vom Elternrat organisiertem Zmorge reisten wir während zwei Tagen von Rotkreuz über Bern und die Anhöhen des Bielersees nach La Ferrière, wo wir mit einem Willkommens-Apéro von der Küche begrüsst wurden. Die ersten Tage standen ganz im Zeichen des Aufbaus. Es wurden diverse Lagerbauten wie eine Dusche, ein Turm oder eine Freiluft-Latrine gebaut. Nachdem unser Lagerdorf errichtet war, konnte unser Lager nun voll durchstarten. Der Lageralltag war geprägt von Geländespielen, Sportblöcken aber auch gemütlichen Abenden am Lagerfeuer. Ein Höhepunkt der ersten Woche bildete die zweitägige Wanderung, welche uns vom Lagerplatz auf den Chasseral führte. Auf diesem schlugen wir sogleich auch unser Biwak auf und konnten die Aussicht über das Mittelland und die Alpen geniessen. Am zweiten Tag wanderten wir durch die beeindruckende Schlucht Combe Grède nach St-Imier. Neben den eindrücklichen Felswänden und verschlungenen Pfaden durften wir sogar wilde Gämse beobachten. Nach dem Buebetag, an welchem die älteste Gruppe in die Rolle der Leiter schlüpfte, warteten in der zweiten Woche das Nachtgländi sowie das legendäre Fotzelschnitten-Wettessen als Highlight. Der Champion ass sich in diesem Jahr mit elf Fotzelschnitten zum Sieg. Die letzten zwei Tage standen im Zeichen des Abbaus. Selbstverständlich fanden auch wieder das Lagergericht sowie das Abschlussfeuer am Schlussabend Platz in unserem Programm. Zudem wurden wir von unserer Lagerküche mit einem selbst zubereiteten Spanferkel verwöhnt. Am Freitag wartete nach einem letzten «Platz-Fötzele» der obligate Besuch in der Badi. Anschliessend fuhren wir zurück nach Rotkreuz und jeder konnte noch einmal in seinen eigenen Erinnerungen zum Sommerlager 2017 schwelgen.
Für das Leiterteam: Fabian Aregger, Rotkreuz

Jungwacht Rotkreuz

Jungwacht Rotkreuz

Jungwacht Rotkreuz

Jungwacht Rotkreuz

 

Kurzaufenthalt in der Ringforschungsklinik
Blauring Ebikon: Der Blauring Ebikon verreiste für zwei erlebnisreiche Wochen ins Sommerlager unter dem Motto «Willkommen in Ir(r)land». Dazu bauten die Patientinnen ihre Zelte in Braunau (TG) auf, wo die Forscherinnen nach wirksamen Medikamenten suchten.
Am Sonntag, 9. Juli sammelte unser Car alle mit Keimen infizierten Patientinnen ein und brachte sie in die Ringforschungsklinik auf unserem Lagerplatz. Die wichtigsten Räumlichkeiten wurden bereits vom Vortrupp eingerichtet, sodass die Patientinnen lediglich ihre Schlafgemächer errichten mussten. So konnten schon bald die ersten Messungen zur körperlichen Verfassung der Probandinnen durchgeführt werden. In der ersten Woche wurden aufgrund der täglichen Untersuchungen verschiedene Medikamente entwickelt und getestet. Diese zeigten verschiedene Nebenwirkungen wie beispielsweise den Alterungs-  oder Zwillingseffekt. Ende der ers­ten Woche konnten wir durch einen anonymen Tipp ein Rezept für ein wirksames Medikament finden, welches wir während eines Nachtgames herstellen konnten. In der zweiten Woche wollte der Staat von Ir(r)land unsere Patientinnen für weitere Forschungszwecke verwenden. Daher verkauften wir die dafür vorgesehenen Medikamente bei Dealergames auf dem Schwarzmarkt. Bei einer Nacht­übung besuchte uns dann nochmals der Staat und führte erneut Untersuchungen durch. Am Freitag gelang uns schliesslich die Flucht vor dem Staat, sodass wir unser Klinikgebäude wieder abbauen konnten.
Text: Vera Hellmüller; Fotos: Andrina Grüter

Blauring Ebikon

Blauring Ebikon

Blauring Ebikon Bilder: Andrina Grüter

Blauring Ebikon Bilder: Andrina Grüter

 

Unter dem weissen Schild
Jungwacht Meggen: Die Jungwacht Meggen reiste nach Obersaxen GR zum Bergfried von Dorsum Hornwald. Helveticum wurde in die sechs Königreiche Stark, Florent, Rallenhall, Mormont, Clegane und Hornwald unterteilt. König Hornwald, Herrscher über ganz Helveticum, lud seine unterstellten Königreiche und die Jungwacht Meggen zu den Mittelalterspielen ein. Als erstes nach der grossen Reise musste alles für die Mittelalterspiele vorbereitet werden. Doch während dem zweiten grossen Mahl starb König Hornwald. Der Gelehrte glaubte, dass er an Gift gestorben ist. Am Tag danach sass König Mormont auf dem Thron und führte die Spiele weiter. Die Jungwacht Meggen fand jedoch heraus, dass Hornwald von König Mormont aus Neid um den Thron vergiftet wurde. Ein solcher König konnte nicht weiter über Helveticum herrschen und er wurde von der Jungwacht verbannt. Nach einem fairen Wettkampf um den Thron wurde König Florent zum Herrscher erkoren. Dieser kam mit der steigenden Herausforderung als Herrscher über ganz Helveticum nicht zurecht und zog sich in seine Ländereien zurück. Nur noch zwei Königreiche blieben übrig.
Die Gebrüder Stark verzichteten auf den Thron und somit übernahm König Clegane die Macht. In der ers­ten Woche wurde viel um den Thron gekämpft, wurden gegenseitige Anschuldigungen ausgesprochen und viel über die anderen Königreiche gespottet. Als am Besuchstag König Clegane bei seiner Begrüssung hustend zusammenbrach, wurde den Gebrüdern Stark klar: Die Pest ist die Ursache allen Übels. Mit Hilfe von Pestdoktoren versuchten die Starks Helveticum zu retten. Der Zustand der Gebrüder Stark verschlechterte sich jedoch drastisch und nun lag es an den Jungwächtlern selbst, ein Heilmittel gegen die Pest herzustellen. Das Rezept der Pestdoktoren erwies sich jedoch als ein Gift, welches die Starks und den Gelehrten fast tötete. Es stellte sich heraus, dass die Pestdoktoren nicht an der Heilung, sondern an der Ausbreitung der Pest und der Vernichtung Helveticums bemüht waren. Mit Hilfe einer Kräuterhexe und diversen Händlern konnte jedoch ein richtiges Heilmittel hergestellt und alle Bewohner Helveticums geheilt werden. Nach der Einnahme des Heilmittels verschwanden die Pestdoktoren.
Offenbar waren die Pestdoktoren eine visuelle Assoziation, sobald man mit der Pest infiziert wurde. Nach diesem spannenden Sommerlager, kehrten die Starks in den Norden zurück und die Jungwächtler traten die Heimreise an.
Text/Foto: Jérôme Baila

Jungwacht Meggen

Jungwacht Meggen

Jungwacht Meggen

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Jungwacht Meggen Bilder: Jérôme Baila

Jungwacht Meggen Bilder: Jérôme Baila

 

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Die Gewinner: Leserbilder Sommer 2017

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