Rigi Anzeiger
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Besinnungsraum im Trockenen

Sanierung des Daches im Monséjour Küssnacht abgeschlossen

Eine zeitgemässe Dämmung beim Gebäude sowie eine Photovoltaik-Anlage und eine thermische Solaranlage auf dem Dach – das Monséjour Zentrum in Küssnacht wurde für 1,2 Millionen Franken saniert.
Das Monséjour-Zentrum am See ist bereits seit 1980 in Betrieb. Es wird rege benutzt. Renate Fuchs, Präsidentin Röm.-kath. Kirchgemeinde Küssnacht: «Nach so langer Zeit sind grössere Reparaturen und Sanierungen leider unumgänglich.» So wurden Marderschäden im Dach des Monséjour festgestellt. Dies hatte sowohl beim Hauptgebäude wie auch beim Besinnungsraum massive Schäden und eindringende Feuchtigkeit zur Folge. Mit der Sanierung werden die Wärmedämmung im Winter sowie der sommerliche Wärmeschutz verbessert und das Marderproblem endgültig gelöst.
Ausserdem wurden auf dem der Rigi zugewandten Dachteil beim Hauptgebäude eine Photovoltaik Anlage und eine thermische Solaranlage montiert, womit sowohl Strom wie auch Warmwasser für den Gastrobetrieb des Monséjour gewonnen werden kann. Renate Fuchs: «Mit dieser neuen Anlage leistet die Kirchgemeinde als Eigentümerin des Monséjour einen wichtigen Beitrag zur Energiestadt Küssnacht. Bis jetzt ist dies die grösste Anlage dieser Art im Dorf. Sie fügt sich auch optisch gut ein.»

Die neue Photovoltaik-Anlage fügt sich auch optisch gut in das sanierte Dach ein.

Die neue Photovoltaik-Anlage fügt sich auch optisch gut in das sanierte Dach ein.

«Bis jetzt ist dies die grösste Anlage dieser Art im Dorf. Sie fügt sich auch optisch gut ein.»
Renate Fuchs
Im Besinnungsraum wurde mit der Errichtung eines Notausganges eine Auflage des Brandschutzes erfüllt. Ebenso wurden die 34-jährige Beleuchtung durch LED Leuchten ersetzt und der Bodenbelag erneuert.
Architekt Hansjörg Bruggmann zeichnete als Bauchef für die Sanierung des Daches und des Besinnungsraumes für Planung und Durchführung verantwortlich. Die Sanierungsarbeiten im Umfang von rund 1,2 Millionen Franken wurden von anfangs Juni bis Ende August durchgeführt. Im Moment wird die unebene Pflästerung im Aussenbereich des Monséjour gemeinsam mit dem Bezirk erneuert.

Nutzung des Besinnungsraumes
Seit einiger Zeit haben sich Kirchenrat und Seelsorgeteam Gedanken zu einer erweiterten Nutzung des Besinnungsraumes gemacht. Eine Arbeitsgruppe hat verschiedenste Vorschläge eingebracht. Renate Fuchs: «Die Anforderungen an öffentliche Räume haben sich seit 1980 sehr gewandelt und dem sollte mit der Umgestaltung auch Rechnung getragen werden.» Die Bestimmung des Besinnungsraumes bleibt jedoch dieselbe. Er soll für kirchliche Veranstaltungen im weitesten Sinne zur Verfügung stehen. Eine andere Nutzung soll jedoch auch möglich sein, z.B. Lesungen, Konzerte etc. Kirchenrat und Seelsorgeteam sind überzeugt, dass der Besinnungsraum nach der Umgestaltung vermehrt genutzt werden kann.
Der Besinnungsraum wurde am 19. September anlässlich der 19er Andacht eingeweiht und wieder seiner Bestimmung übergeben.