Rigi Anzeiger
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Bestehendes wird zukunftstauglich

Jungunternehmer gewinnen Architekturwettbewerb zur Schulanlage Hofmatt in Meggen

Die Schulanlage Hofmatt in Meggen wird frühestens ab Ende 2015 saniert, erweitert und mit einem Neubau ergänzt. Die Bibliothek und das Schulleitungsgebäude werden abgebrochen. So sieht es das Siegerprojekt «HofmattTerrasse» der Luzerner Architekten Huber Waser Mühlebach vor.

1964 entstand die Schulanlage Hofmatt in Meggen. Die Architekten Werner und Max Ribary aus Luzern gewannen damals den Wettbewerb für die Gebäude 1 und 2.

Fünfzig Jahre später: Erneut sind es Luzerner, die Nachwuchsarchitekten Thom Huber, Claudio Waser und Claudia Mühlebach, die als Sieger des Projektierungswettbewerbes zur Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Hofmatt hervorgehen. «Das Resultat dieses Wettbewerbes kam einstimmig zustande», so Gemeindeammann HansPeter Hürlimann anlässlich einer Orientierung über das Siegerprojekt «HofmattTerrasse».

1 Sieger Projektwettbewerb Modell
Die geplanten Neubauten, hier grün …

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… und hier dunkelgrau markiert.

 

Meilenstein in der Schulraumplanung

«Der Entscheid zur Sanierung der Schulanlage Hofmatt wurde bereits 2006 gefällt», erläuterte Schulverwalterin Jacqueline Kopp und lobte das Siegerprojekt: «Das ist zukunftsweisend für eine Schule von morgen.» Seitens der Jury äusserte Fachpreisrichter Thomas Lussi: «Wir wählten ein Projekt, das die gesamte Schulanlage stark verbessert. Die Strategie und das Konzept, wie man die Anlage erweitern kann, ist den jungen Architekten hervorragend gelungen.» «Sie gingen unverkrampft an die Arbeit und nutzten die Chance das Bestehende zu klären, aufzuräumen und zukunftstauglich zu machen», sagte der ebenfalls als Fachpreisrichter in der Jury mitwirkende Architekt Stefan Schärli aus Meggen. Thom Huber vom Siegerarchitekturbüro fand es wiederum grosszügig, dass die Gemeinde Meggen Jungunternehmern die Chance gab, am Architekturwettbewerb teilzunehmen.

Neubau mit Bibliothek

Das Architekturbüro Huber Waser Mühlebach sieht in einer ersten Etappe Anbauten und Erweiterungen an den Gebäuden 1 und 2 vor. Ferner sollen die Handarbeitsräume rückgebaut werden. Der Kindergarten wird ebenfalls weiter ausgebaut. In einer zweiten Etappe ist der Bau eines neuen Gebäudes geplant, in dem die Bibliothek, zentralen Schulfunktionen und die Tagesstrukturen untergebracht werden. Erst dann werden die bestehende Bibliothek und das Schulleitungsgebäude abgebrochen. Dadurch wird der Pausenplatz vor der Hofmatt 1 grösser.

Baustart frühestens Ende 2015

Bis 16. Februar 2014 können Interessierte sämtliche Konzepte und Modelle aller acht Architekturbüros, die am Projektwettbewerb teilnahmen, in der Aula Hofmatt 3 von 14 bis 18 Uhr besichtigen. Am Freitag, 7. Februar, an den Samstagen 8. und 15. Februar sowie am Sonntag, 16. Februar, werden Gemeindeammann HansPeter Hürlimann oder Gemeinderätin Jacqueline Kopp zusammen mit einem Fachpreisrichter zwischen 16 und 18 Uhr anwesend sein und Fragen beantworten. Sobald das Siegerprojekt ausgearbeitet ist und die Kostenangaben gemacht sind, können die MeggerInnen am 8. März 2015 über den Baukredit abstimmen. Wenn alles rund läuft, dürften die Arbeiten zur Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Hofmatt Ende 2015 starten.