Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Buchrain engagiert sich gegen Armut

Katholische Pfarrei sammelt für Fastenopfer

Eine Milliarde Menschen leidet Hunger. Zu den Ursachen gehört zunehmend Landraub: In Entwicklungsländern vertreiben internationale Grosskonzerne Kleinbauernfamilien von ihrem Land. Die katholische Pfarrei Buchrain sammelt Geld für Fastenopfer für ein Landesprojekt in Nepal.

Das Hilfswerk Fastenopfer begleitet Projekte in 14 Ländern. Dabei stützt es sich auf die engagierte Arbeit von Pfarreien, welche während der Fastenzeit mit Kollekten, Suppentagen, Verkauf von Rosen und anderen Aktionen die nötigen finanziellen Mittel bereitstellen. Mit der ökumenischen Kampagne «Ohne Land kein Brot» wollen «Fastenopfer» und «Brot für alle» die Menschen in der Schweiz dieses Jahr auf die Folgen von Landraub in Entwicklungsländern aufmerksam machen (siehe Kasten). Dank der Unterstützung von konkreten Projekten, kann Fastenopfer einen wichtigen Beitrag gegen Hunger und Armut leisten. So sammelt die katholische Pfarrei Buchrain dieses Jahr für das Landesprojekt in Nepal. Das Land am Himalaya gehört zu den ärmsten der Welt. Die ländlichen Gebiete Nepals sind nur schwer erreichbar. Unter dem rigiden Kastensystem und den gesellschaftlichen Tabus leiden vor allem die Frauen und die kastenlose Bevölkerung. Sie sind diejenigen, die am härtesten arbeiten und am wenigsten erhalten.


Dank Fastenopfer kann die Unterdrückung der Frauen und der kastenlosen Bevölkerung bekämpft werden.

Die Unterdrückung der Frauen wird beim häufig vorkommenden Gebärmuttervorfall sichtbar. Dieses gesundheitliche Problem wird durch mangelnde hygienische Bedingungen und die harte Belastung der Frauen während und nach der Schwangerschaft verursacht. «Kampagnenarbeit und Bewusstseinsbildung haben sich positiv auf das Problem ausgewirkt», sagt Teeka Bhattarai, Koordinator von Fastenopfer in Nepal. Dies zeigt sich nicht nur auf lokaler, sondern auch auf nationaler Ebene: Die Regierung hat die Bedeutung von Gesundheitsprogrammen für Frauen erkannt und die Müttersterblichkeit in Nepal weist seit ein paar Jahren eine sinkende Tendenz auf. www.fastenopfer.ch

 

Sehen und Handeln
Kleinbauernfamilien produzieren weltweit den Grossteil der Nahrung und bilden zugleich die grösste Gruppe unter den Hungernden. Viele können sich von dem, was sie anbauen, ernten und verkaufen nicht ernähren. Zudem wird ihnen der Boden oft buchstäblich untern den Füssen weggezogen: Ihr Land wird für Jahrzehnte an ausländische Investoren verpachtet, der Ertrag wird exportiert und die Bauernfamilien stehen mit leeren Händen und Bäuchen da.
Gegen diese Ungerechtigkeit engagieren sich «Fastenopfer» und «Brot für alle» mit der diesjährigen ökumenischen Kampagne «Ohne Land kein Brot». www.oekumenischekampagne.ch

 

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