Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

«Chäsimatt» – im Herzen von Rotkreuz

Rotkreuz: Die Landi Zugerland und die Rotkreuzhof-Immobilien AG haben sich zum Ziel gesetzt, ein möglichst gutes und identitätsstiftendes Projekt im und für den Rotkreuzer Dorfkern zu planen.

So soll dereinst in der «Chäsimatt» gewohnt und gearbeitet werden. Bild zVg.

So soll dereinst in der «Chäsimatt» gewohnt und gearbeitet werden. Bild zVg.

Nach einer Vorstudie der AM Architects GmbH lancierte die IG-Chäsimatt (Landi Zugerland und Rotkreuzhof-Immobilien AG) in Zusammenarbeit mit Kanton und Gemeinde ein qualifiziertes städtebauliches Verfahren mit fünf namhaften Architekturbüros. Die 13-köpfige Jury aus Bauherren-, Gemeinde, -Kantonsvertretern und externen Fachleuten, kürten die Idee des Büros Helsinki Zürich Office GmbH aus Zürich zum besten Projekt. Der Bebauungsplan wird voraussichtlich im Frühling 2018 an der Gemeindeversammlung traktandiert werden.

Identität behalten und Neue schaffen
Das Areal Chäsimatt liegt in unmittelbarer Nähe zum Zentrumsgebiet und zum Bahnhof Rotkreuz und ist daher ein imagebildendes Projekt für den Rischer Hauptort Rotkreuz. Die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist eine wesentliche Voraussetzung für die städtebauliche Verdichtung im Rotkreuzer Dorfkern. Gebäude mit historischer Signifikanz wie das Hotel Bauernhof und das alte Chäsigebäude sollen erhalten werden. Mit der Gesamtüberbauung wird eine neue Identität geschaffen. Die geplante, differenzierte Silhouette der Gebäude auf der Chäsimatt schafft einen Bezug zu den Gebäudehöhen der Nachbarschaft und verbindet diese mit dem Dorfkern. Dadurch entstehen attraktive Dachlandschaften mit individuellen Wohnaussenräumen.

Bezug zur Umgebung
Die Überbauung Chäsimatt schafft mit klaren Bezügen zu den angrenzenden Strassen- und Bestandsbauten rund um den neu geschaffenen Chäsiplatz einen angemessenen, identitätsbildenden und Fußgänger freundlichen Städtebaustein für den nördlichen Ortskern.
Der grössten Herausforderung, der Lärmbelastung durch die Bahnlinien und die Kantonsstrasse, hat das Projekt der Architekturbüros Helsinki Zürich Office GmbH und AM Architects GmbH Rechnung getragen. In den beiden Wohninnenhöfen wird eine hohe Lebens- und Wohnqualität im Zentrum geboten.

Verkehrsfreier Chäsiplatz
Die Rolle des Chäsiplatzes als bedeutender Raum im nördlichen Ortskern wird, durch das Verlegen der motorisierten Erschliessung in ein ebenerdiges Parking, zu einem Gemeinschaftsplatz. Die Poststrasse wird dank einem Rücksprung in der Erdgeschossfassade mit breitem Trottoir zu einer fussgängerfreundlichen Zone. Der ursprüngliche Charakter des alten Chäsigebäudes (Backstein-gebäude des heutigen Landi-Ladens) soll wieder hergestellt und mit einem An- und Überbau komplettiert werden. Das Bistro im Hotel Bauernhof soll sich später in Richtung Chäsiplatz erweitern und so zur Belebung des Platzes beitragen.

Wohnen und arbeiten in der «Chäsimatt»
In der Chäsimatt soll ein ausgewogener Nutzungsmix von Mietwohnungen und Kleingewerbe und/oder auch Servicewohnen stattfinden. Durch eine gesunde Balance zwischen intimem Wohnen und Plätzen mit öffentlichem Charakter wird die Gemeinschaft gestärkt und das Quartier, die Strassen und Plätze belebt. «Wir streben einen hohen Bewohnermix mit verschiedenen Wohnungsgrössen und die Unterbringung von diversifiziertem Kleingewerbe an. Dabei steht die Schaffung einer hohen Wohnqualität und flexible Nutzungen der Räume an erster Stelle», so Kurt Müller, Vertreter der Rotkreuzhof-Immobilien AG. Das Projekt sieht ca. 150 bis 200 Wohnungen und mehrere Gewerbeflächen vor, wovon die Landi einen Grossteil belegen wird.

Der neue Landi-Laden
Der heutige Landi-Laden am Standort Rotkreuz ist rund 600 Quadratmeter gross. Mit der neuen Ladenfläche in der Chäsimatt mit rund 2000 Quadratmeter, könnte die Landi ihren Kunden ein attraktiveres und breiteres Sortiment anbieten. Ein Landi-Top Shop mit längeren Ladenöffnungszeiten soll es den Kunden zudem ermöglichen, kleinere Einkäufe auch nach üblichem Geschäftsschluss in Zentrumsnähe zu tätigen. Der Zugang zum Laden erfolgt über den verkehrsfreien Chäsiplatz oder über die ebenerdige Parkierung. Ebenso könnte die Zufahrt zur Landi mit den Lastwagen bei der Planung massgeblich verbessert werden. Die Anlieferung für den Landi-Laden wird neu an der Binzmühlestrasse hinter verschlossener Tür abgewickelt. Dadurch werden Fussgänger und Autofahrer nicht behindert und das Strassenbild verschönert.
Die Landi Zugerland sucht bis zur Eröffnung des neuen Landi-Ladens eine Lösung für ein «Agrarhandel-Kompetenzzentrum Landi Zugerland». Dort werden für die Genossenschafter und Landwirtschaftskunden im Talgebiet von Zug ein professionelles und erweitertes Sortiment sowie eine kompetente Beratung angeboten. Hans Bellmont, Vorsitzender der Geschäftsleitung Landi Zugerland: «Ich bin sehr zufrieden mit dem bisherigen Planungsergebnis. Wir haben gemeinsam ein vielversprechendes Projekt erarbeitet und hoffen auf das Wohlwollen der Bevölkerung. Ich bin überzeugt, dass die Chäsimatt massgeblich zur Attraktivitätssteigerung von Rotkreuz beitragen wird.»

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