Rigi Anzeiger
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CKW baut 20 Stellen ab

Veränderte Marktbedingungen erfordern Neuausrichtung

Die Centralschweizerische Kraftwerke AG (CKW) reagiert auf veränderte Marktbedingungen und passt ihre Unternehmensstrategie an. Dies führt zu einem Abbau von 20 Stellen.

Im Bereich erneuerbarer Energien will die CKW weiterhin investieren.

Im Bereich erneuerbarer Energien will die CKW
weiterhin investieren.

CKW hat im Zuge der stark veränderten Marktbedingungen ihre Unternehmensstrategie überprüft und angepasst. Zentrale Herausforderungen im aktuellen Umfeld sind die tiefen Marktpreise, steigender Wettbewerbsdruck und die zunehmende Regulierung. Flexibilität und Kosteneffizienz sind strategische Erfolgsfaktoren am Markt, an denen sich CKW vermehrt orientiert, wie das Unternehmen in einer Mitteilung festhält.
Ziel der Unternehmensstrategie 2014–18 ist die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit von CKW. Die Strategie basiert auf den drei Säulen Kerngeschäft optimieren, Kosten und Cashflow verbessern sowie neue Wachstumsfelder erschliessen. «Die tiefen Marktpreise haben zu zunehmendem Margen- und Wettbewerbsdruck geführt und die herkömmliche Stromproduktion unwirtschaftlich werden lassen», erklärt Felix Graf, CEO von CKW. «Eine den aktuellen Rahmenbedingungen angepasste Neuausrichtung der Unternehmensstrategie ist die logische Konsequenz, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und langfristig zu stärken.»
CKW versteht sich als regionale Energiedienstleisterin, die sich an den Anliegen und der Zufriedenheit ihrer Kunden orientiert. «Wir werden unsere Investitionen, Produkte und Dienstleistungen noch stärker an den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten», führt Felix Graf aus.

Kosten und Cashflow verbessern
Gezielte Kosteneinsparungen und ein verbesserter Cashflow wie auch marktgerechte Strukturen und Prozesse sichern CKW eine finanziell gesunde Basis, um weiterhin unabhängig handeln zu können. Die im Rahmen der strategischen Neuausrichtung geplanten Kostensenkungsmassnahmen führen zu einem Stellenabbau im Juni 2014. Für die betroffenen 20 Mitarbeitenden wurde gemeinsam mit dem Personalverband ein Sozialplan ausgearbeitet. Seit Beginn des laufenden Geschäftsjahres hat CKW zudem 20 offene Stellen nicht neu besetzt. Auch in Zukunft wird sorgfältig beurteilt, ob und für welche frei werdende Stelle eine Nachfolge rekrutiert wird.
CKW plant, in neue Wachstumsfelder zu investieren. Zum Beispiel baut die Gruppengesellschaft CKW Fiber Services AG (CFS) ein DataCenter in Luzern. Die hohe Nachfrage nach IT-Infrastruktur-Services birgt interessante Dienstleistungschancen in Ergänzung zum Kerngeschäft von CKW.
Die geplanten lokalen Projekte im Bereich erneuerbarer Energien wird CKW weiter verfolgen. Investitionen in attraktive Wind-Onshore-Projekte im Ausland sind ebenfalls weiterhin Teil der Produktionsstrategie von CKW.
Sowohl im Kerngeschäft wie auch in den Wachstumsbereichen wird CKW neue Stellen schaffen. Bei CFS ist der Rekrutierungsprozess bereits im Gange.