Rigi Anzeiger

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CKW plant Investition in den Hochwasserschutz an der Kleinen Emme

Region Der Luzerner Regierungsrat hat die Konzession für das Wasserkraftwerk Emmenweid vorzeitig erneuert. Dank dieser Planungssicherheit kann CKW die bestehende Anlage optimieren und umfangreiche Massnahmen für den Hochwasserschutz beim Wehr realisieren.

Nach den immensen Schäden des Hochwassers von 2005 hat der Kanton Luzern die Hochwassersicherheit der Kleinen Emme grundlegend überprüft und Massnahmen für Verbesserungen eingeleitet. Teil davon sind umfangreiche Sanierungen beim Wehr des Wasserkraftwerks Emmenweid.

CKW ist gewillt, diese Sanierungen anzugehen, um einen Beitrag an den Hochwasserschutz zu leisten. Im Gegenzug ist die Energiedienstleisterin jedoch auf Planungssicherheit angewiesen, das Wasserkraftwerk weiterhin und langfristig betreiben zu können. Da die bestehende Konzession bereits 2023 endet, haben der Kanton Luzern und CKW entschieden, dass die umfangreichen Investitionen zusammen mit einer vorzeitigen Erneuerung der Konzession erfolgen sollen. Der Luzerner Regierungsrat hat am Dienstag, 18. September 2018 die Konzession über weitere 60 Jahre sowie die notwendigen Sonderbewilligungen erteilt. Damit legt er die Basis für einen langfristigen Betrieb des drittgrössten Wasserkraftwerks im Kanton Luzern. Diese Planungssicherheit erlaubt CKW, die Detailplanung voranzutreiben.

Höhere Abflussmenge und ökologische Aufwertungen
Die baulichen Massnahmen betreffen das Wehr Emmenweid im Gebiet Littauerboden, wo die Abflussmenge bei Hochwasser deutlich erhöht wird. Dadurch werden die gestiegenen Anforderungen an den Hochwasserschutz für das Kraftwerk erfüllt. CKW leistet so einen wichtigen Beitrag zum Projekt Hochwasserschutz und Renaturierung Kleine Emme des Kantons Luzern, welches das Industriegebiet des Littauerbodens und die angrenzenden Quartiere nachhaltig schützt.

Ein weiteres Ziel sind ökologische Aufwertungen. So wird die Restwassermenge von heute 50 l/s auf 1 000 l/s erhöht und eine Fischtreppe nach neusten Erkenntnissen schafft die Voraussetzungen für eine naturnahe Fischwanderung. Nebst den massiven Verbesserungen in puncto Sicherheit und den ökologischen Aufwertungen für alle Lebewesen in der Kleinen Emme profitiert auch die Produktion von erneuerbaren Energien: «Das bestehende Wasserkraftwerk kann weiterhin sauberen Strom produzieren und die Effizienz wird sogar gesteigert», sagt Paul Hürlimann, Leiter neue Energien bei CKW. Die künftige Jahresproduktion wird rund 5,4 GWh betragen, das entspricht einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 1200 Haushalten.

6 Mio. Franken für den Hochwasserschutz
Insgesamt plant CKW eine Investition von 15 Millionen Franken, rund 6 Millionen Franken fliessen dabei in die Massnahmen für den Hochwasserschutz. Sobald die Neukonzessionierung rechtsgültig ist, beginnt CKW mit der Detailplanung. Diese erfolgt in enger Abstimmung mit dem für den Hochwasserschutz zuständigen Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern. Die Bauarbeiten sollen so weit als möglich mit den übrigen Hochwasserschutz- und Renaturierungsmassnahmen im Gebiet Emmenweid koordiniert werden.

 

Mit der Sanierung des Wehrs wird CKW die Hochwassersicherheit im Gebiet Littauerboden erhöhen und den Lebensraum für Lebewesen aufwerten. Bild zvg

 

Razli

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