Rigi Anzeiger
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Das Imperium hat zurückgeschlagen!

Gisikon: Gross war die Beteiligung am traditionellen Eiertütschen, dass der Dorfverein Gisikon-Honau im «Salle modulable» durchführte.

Dieser beliebte Anlass begann vor allem für die Kinder schon früh am Ostermorgen. Die Redaktion der Dorfpost lässt nämlich alljährlich ein grosses Gisiker-Ei auf dem Gemeindegebiet verstecken. Wer das Ei findet, bekommt als Belohnung einen riesigen Osterhasen geschenkt. Nun kann das Ei natürlich irgendwo versteckt sein, und die Kinder kommen nach erfolgloser Suche zum Gemeindezentrum, um sich einen ersten Tipp zu holen, damit der Suchradius etwas eingeschränkt wird. Kaum verlässt ein Hinweis die Lippen des Organisators, rennen die Kinder wieder los, um erneut ihr Glück zu versuchen. Während sich einige Kinder eine halbe Stunde später bereits ihren zweiten Tipp abholten, blieb Nina Willi zurück und suchte eifrig weiter, bis sie auf dem Spielplatz Reussblick hinter dem Abfalleimer das gesuchte Ei fand. Voller Stolz brachte sie den Findling ins Foyer der «Salle modulable» (Zentrum Mühlehof), wo sogleich ein Siegerfoto mit Kind und Ei geschossen wurde. Nun warteten rund fünfzig Anwesende gespannt auf das Eiertütschen, welches die Kinder eröffneten. Zusammen mit einem gefärbten Ei aus dem grossen Korb erhielt jedes Kind eine Nummer zugeteilt. Im ersten Duell standen sich die beiden Nummern eins gegenüber, im zweiten die Nummern zwei und so weiter. Wer Spitz und Gupf zertrümmert hatte, schied aus, also ein klassisches K.O-System bis sich nur noch zwei im Final gegenüber standen. Der Unparteiische, Michu Rohrer, blickte jeweils ganz konzentriert auf die sich bekämpfenden Eier und litt mit den Verlierern und freute sich mit den Gewinnern. Als Siegerin setzte sich bei den Kindern Anuk Guntli von der Reussblickstrasse durch. Sie hatte offensichtlich das stabilste Ei. Für Ihren Sieg erhielt sie einen Megahasen, gesponsert von Aeschbach Chocolatier AG, Root. Nun stiegen die Erwachsenen in den Ring. Hier ging es – wie seit Jahren – um viel Prestige. Die Bühlsträssler schwangen jahrelang oben auf, nachdem sie sich immer seriös auf diesen Wettbewerb vorbereitet hatten. Man munkelte, dass sie gar Trainingslager ausschrieben, wo sie mit mentalem Training ihre Fähigkeiten perfektionierten. Dies nützte dieses Jahr allerdings nicht viel, denn auch bei den Erwachsenen gewann eine Nicht-Bühlsträsslerin, nämlich Kathrin Vogel aus der Mühlemattstrasse. Eine Newcomerin, die ohne viel Training bis in den Final vorstiess und unter tosendem Applaus die Partie für sich entschied. Die Bühlsträssler wurden mit einem Paukenschlag entmachtet und mussten ohne Preise von dannen ziehen. Ja so grausam kann Eiersport sein! Das Imperium der Reussblick- und Mühlemattsträssler hat definitiv zurückgeschlagen. Wir sind alle gespannt, wie die Reaktion aus der Bühlstrasse nächstes Jahr ausfallen wird. Der Dorfverein bedankt sich an dieser Stelle bei den Bewohnerinnen und Bewohnern von Gisikon und Honau für die rege Beteiligung. Ein ganz grosses Dankeschön geht insbesondere an die Firma Aeschbach Chocolatier AG, Root, welche diesen Anlass mit ihren vielen edlen Schockoladen-Kreationen sehr grosszügig unterstützt hat. Ruedi Maurer

Fand das von der Dorfpost Gisikon versteckte Ei: Nina Willi.

Fand das von der Dorfpost Gisikon versteckte Ei: Nina Willi.

Bei den Kindern gewann Anuk Guntli das Eiertütschen und erhielt einen Riesen-Schoggihasen.

Bei den Kindern gewann Anuk Guntli das Eiertütschen und erhielt einen Riesen-Schoggihasen.

Kathrin Vogel als Gewinnerin bei den Erwachsenen mit Schoggi-Ei und Daniel Bösch, Präsident des Dorfvereins Gisikon.

Kathrin Vogel als Gewinnerin bei den Erwachsenen mit Schoggi-Ei und Daniel Bösch, Präsident des Dorfvereins Gisikon.

Die Gewinnerin bei den Erwachsenen, Kathrin Vogel, beim Eiertütschen, mit Schiedsrichter Michu Rohrer.

Die Gewinnerin bei den Erwachsenen, Kathrin Vogel,
beim Eiertütschen, mit Schiedsrichter Michu Rohrer.