Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Das Zentrum Höchweid baut Pflegebetten ab

Ebikon: Bis 2012 war das Zentrum Höchweid ein regionales Pflegeheim und deckte neben dem eigenen Pflegebedarf auch den Bedarf der umliegenden Gemeinden ab. Viele Nachbargemeinden haben das eigene Angebot zwischenzeitlich ausgebaut. Zusätzlich kommt die kantonale Strategie «ambulant vor stationär» zum Tragen. Die Nachfrage an Betten im Höchweid hat abgenommen. Deshalb gibt es einen Abbau.

Durch die soziodemografische Entwicklung und den Wegfall des regionalen Versorgungsauftrages verringert sich der Bettenbedarf im Zentrum Höchweid und führt über die nächsten Jahre zu Überkapazitäten. Der gemeindeeigene Betrieb verfügt über ein breites Versorgungsangebot mit Langzeitpflegeabteilungen im Höchweid, einer Pflegeabteilung Kurzzeit, Wohngruppen für Menschen mit Demenz und Wohnungen mit Dienstleis­tungen im Känzeli. Seit 2016 gibt es ergänzend den Alzheimer-Treff und die öffentlichen Animationsangebote im Känzeli. «Das Versorgungsangebot entspricht einem aktuellen Bedürfnis und unterstützt das längstmögliche Daheimbleiben. Weiter stimmen die Angebote der kantonalen Altersstrategie überein», sagt Gemeinderätin Susanne Troesch-Portmann. «Aufgrund der veränderten Bedürfnisse, der kantonalen Strategie und des Ausbaus von Pflegebetten in den umliegenden Gemeinden hat die Nachfrage bei uns abgenommen. Dies wird sich in Zukunft noch verstärken», erklärt Marianne Wimmer, Leiterin Zentrum Höchweid.

Vom Sonnengarten ins Känzeli
Aufgrund der abnehmenden Nachfrage gibt es im Höchweid derzeit zu viele Leerbetten, was zu einem Aufwandüberschuss führt. «Wir sind aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, eine betriebliche Redimensionierung vorzunehmen», erklärt Marianne Wimmer, Leiterin vom Zentrum Höchweid. Auf Ende 2017 wird das einstige regionale Pionierprojekt Sonnengarten, mit zwei Wohnungen und insgesamt zwölf Bewohnern mit Demenz, in das Haus Känzeli integriert. «Mitarbeitende und betroffene Bewohner sowie deren Angehörige sind über die Veränderungen informiert und werden im weiteren Prozess begleitet. An den konzeptionellen Schwerpunkten halten wir weiterhin fest», so Wimmer.

Das Zentrum Höchweid in Ebikon baut Betten aufgrund der abnehmenden Nachfrage ab und integriert den Sonnengarten ins Känzeli.

Das Zentrum Höchweid in Ebikon baut Betten aufgrund der abnehmenden Nachfrage ab und integriert den Sonnengarten ins Känzeli.

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