Rigi Anzeiger

Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 36 185, mit 40 000 Leserinnen und Lesern, und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Den Kandidaten auf den Zahn gefühlt

Ebikon: Ruedi Mazenauer (FDP) und Guido Müller (SVP) kandidieren für die Ersatzwahl in den Gemeinderat vom 4. März 2018. Wir stellten ihnen ein paar Fragen, um mehr über sie zu erfahren.

Ruedi Mazenauer (FDP), Unternehmer

Kandidat 1 - Ruedi Mazenauer

Ruedi Mazenauer, was gefällt Ihnen an Ebikon?
Ebikon bietet sehr viel: zentral gelegen, man ist schnell in der Natur, hat aber auch eine breite Palette an Einkaufs- und Kulturangeboten. Trotz der Grösse kennt sich der Kern der Bevölkerung, und wenn man im Dorf unterwegs ist, trifft man da und dort Bekannte. Obwohl Ebikon von der Einwohnerzahl eigentlich eine Stadt ist, sind die Vorteile einer Gemeinde noch vorhanden.

Wo sehen Sie Verbesserungspotential?
Ausser dem sehr aktuellen Thema Verkehr gibt es verschiedene Themen, die die Bevölkerung beschäftigen. Sicher gehört dazu die Verbesserung der finanziellen Aussichten.

Haben Sie dazu auch Lösungsvorschläge?
Es wäre schön, wenn es sie für alle Bereiche geben würde – leider ist das nicht der Fall! Ich bin es gewohnt, Anliegen zu analysieren und Lösungen zu erarbeiten. So würde ich auch bei den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen vorgehen. Beim Verkehr sollte die Gemeinde entschlossener auf den Kanton zugehen und mit den Nachbargemeinden noch enger zusammenarbeiten.

In welcher Form haben Sie sich schon für die Gemeinde engagiert und mit welchem Resultat?
Nebst dem Engagement in der FDP-Ortspartei und als Mitglied der Planungs-, Umwelt und Energiekommission war ich als Initiant für die Rettung der Regionalzeitung Rontaler aktiv. Diese dient auch heute noch vielen Vereinen, unseren Kirchgemeinden und verschiedenen Gruppierungen oder Institutionen als Mitteilungs-Plattform. Regionalzeitungen, damit meine ich auch den Rigi Anzeiger, leisten einen sehr wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Zusammenleben.

Was prädestiniert Sie als Gemeinderat und im Speziellen als Schulvorsteher?
Ich habe eine klare Meinung und kann diese auch vertreten. Zudem bringe ich als Vater entsprechende Lebenserfahrung ein, kann dem Gegenüber zuhören und gemeinsame Lösungen finden, die dem Allgemeinwohl dienen. Sollte ich das Ressort Bildung übernehmen, werde ich mit der Bildungs-Kommission und den Verantwortlichen der Schulen die aktuellen Herausforderungen wie die Digitalisierung, Frühförderung oder auch die Integration offen angehen.

Nennen Sie drei der wichtigsten Gründe, weshalb Sie das Ebikoner Stimmvolk wählen sollte.
Ich bin Unternehmer, aber auch Familienvater mit Schulkindern. Dadurch und dank meinem früheren Engagement für eine Lokalzeitung bin ich mit den Anliegen der Bevölkerung vertraut und werde diese vertreten.
Ich bin ein konstruktiver Teamplayer und setzte mich für eine offene, lösungsorientierte Arbeitsweise über die Parteigrenzen hinweg ein.
Wir brauchen Visionen und entschlossenes Wirken bei den aktuellen politischen Themen wie Verkehr, Finanzen, Entwicklung und Gesellschaft.

 

Wohnhaft in Ebikon seit: Herbst 2003

Hobbys: Meine zwei Kinder, Kochen, tanzen und gerne auch mal in der «Werkstatt» arbeiten.

In welchen Vereinen, Institutionen engagieren Sie sich aktiv?
Nebst den politischen Aktivitäten engagiere ich mich in einem Projekt, das sich um Jugendliche kümmert.

Berufliche Stationen/Erfahrungen:
Aufgewachsen und Lehrjahre in der Hotellerie, 10 Jahre Führungserfahrung in einem Bestattungsunternehmen, 5 Jahre bei einer Versicherung/Bank.

 

Guido Müller (SVP), Unternehmer

Kandidat 2 - Guido Müller Ebikon

Guido Müller, was gefällt Ihnen an Ebikon?
Die naturnahe Lage mit den gut erhaltenen Erholungsgebieten und die vielen aktiven Vereine. Stadt- und Landnähe mit guter Verbindung nach Zug/ Zürich.

Wo sehen Sie Verbesserungspotential?
Erhaltung der Mobilität aller Verkehrsteilnehmer. Ein Miteinander zur Bewältigung der unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse. Die Wohnqualität in Ebikon muss nicht nur erhalten, sondern teilweise verbessert werden. Der Jugend Zukunfts-Perspektiven bieten.

Haben Sie dazu auch Lösungsvorschläge?
Unterstützung des Projekts «Huwiler» unter Berücksichtigung der finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde. Optimierungen im ÖV realisieren ohne Kapazitäten des motorisierten Individualverkehrs weiter zu vernichten, um die Weiterentwicklung unserer Gewerbebetriebe und deren Arbeitsplätze zu gewährleisten.

In welcher Form haben Sie sich schon für die Gemeinde engagiert und mit welchem Resultat?
Gründungsmitglied und Mitinitiator der IG-Ebikon, die sich erfolgreich für die Eigenständigkeit von Ebikon eingesetzt hat.

Was prädestiniert Sie als Gemeinderat und im Speziellen als Schulvorsteher?
– Langjährige politische Erfahrung und fundierte Kenntnisse der Zusammenhänge und Entwicklungen der Volksschulbildung.
– Breite Führungs- und betriebswirtschaftliche Erfahrung, sowie als Berufsschullehrer.

Nennen Sie drei der wichtigsten Gründe, weshalb Sie das Ebikoner Stimmvolk wählen sollte.
Lösungsorientierter Pragmatiker mit Bodenhaftung.

 

Wohnhaft in Ebikon seit: 1980 bis 1984 und seit 2010

Hobbys: Lesen, Wandern, Reisen mit dem Wohnmobil oder Cruisen mit dem Motorrad

In welchen Vereinen, Institutionen engagieren Sie sich aktiv?
Wegen dem grossen politischen Engagement z.Z. in keinen Vereinen mehr aktiv.
Ehrenmitglied des Gewerbeverbandes des Kantons Luzern

Berufliche Stationen/Erfahrungen:
35 Jahre Führungsfunktionen auf Geschäftsleitungsstufe
14 Jahre Fachlehrer und Prüfungsexperte Warenkunde und Branchenkunde
5 Jahre Fachexperte «Volkswirtschaft», HFP Detailhandel

 

Ersatzwahl Gemeinderat: Majorzverfahren

Bei der Ersatzwahl in den Gemeinderat herrscht Uneinigkeit über das Wahlverfahren. Zur Anwendung Majorzsystem (Mehrheitsverfahren), wie in der Gemeindeordnung festgehalten, zur Anwendung. So gilt jener Kandidat als gewählt, der das absolute Mehr (50 Prozent der abgegebenen, gültigen Stimme plus eine) erreicht hat. Ist das nicht der Fall, kommt es zu einem zweiten Wahlgang. Da genügt das relative Mehr. Das heisst, gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhalten hat.

 

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