Rigi Anzeiger
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Der Bildungsdirektor ist im Takt

Bildungsdirektor Reto Wyss auf Schulbesuch in Ebikon

Um sich ein Bild von den Luzerner Schulen machen zu können, begibt sich der Vorsteher des Bildungs- & Kulturdepartementes, Reto Wyss, monatlich auf Besuch bei Volksschulen, Gymnasien und Berufsschulen. Am Donnerstagvormittag, 17. Januar klopfte er im Primarschulhaus Feldmatt in Ebikon an.

Im Klassenzimmer von Primarlehrerin Karen Lübben wird der Bildungsdirektor und der Vorsteher der Dienststelle Volksschulbildung, Charles Vincent, von den Zweitklässlern mit dem Lied «Hallo, guete Morge, guete Morge!» empfangen. Unter Anleitung des zugeteilten Praktikanten aus der Pädagogischen Hochschule klatschen die aufmerksamen Kinder verschiedene Rhythmen. Nach einigen Übungen wird auch Regierungsrat Reto Wyss eingeladen, im Kreis einige Klatschsequenzen mitzumachen. Und er macht es mit Spass!

Im Kreis klatschen oder klopfen die Zweitklässler verschiedene Rhythmen. Auch Bildungsdirektor Reto Wyss macht spontan mit – und das gekonnt.

Im Kreis klatschen oder klopfen die Zweitklässler verschiedene Rhythmen. Auch Bildungsdirektor Reto Wyss macht spontan mit – und das gekonnt.

Dann erfolgt ein Sprung in eine höhere Stufe, in die 6. Klasse von Lehrer Fritz Brun. Auch hier ist ein Praktikant am Werk und bearbeitet mit den Schülerinnen und Schülern das Mensch&Umwelt-Thema «Kinderarbeit». Im Kreis präsentieren die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler ihre Ergebnisse aus einer Gruppenarbeit. Auf die Frage, wie er den Unterricht erlebe, meint Schüler Mathias: «Gut, lustig, wir haben gute Lehrpersonen. Im Schulhaus haben wir es cool. Toll ist unser Fussballplatz!» Und Noëmi ergänzt: «Der Unterricht ist spannend. Wir lernen viel. Viel Neues. Wir verstehen uns gut in der Klasse. Nur auf dem Pausenplatz sollte es noch mehr Spielmöglichkeiten für die Mädchen haben.» Nach diesen zwei Klassenbesuchen gehts in die «Znünipause» mit Kaffee und Kuchen, Schulleitung und Lehrpersonen. Solche Begegnungen seien für ihn wichtig, betont Bildungsdirektor Wyss. Der direkte Kontakt mit allen an der Schule Beteiligten ermögliche einen spannenden Einblick in den schulischen Alltag.

Rektor Olivier Prince und Schulleiterin Gabriela Birrer haben dazu einen Überblick zur gesamten Schule Ebikon anhand einiger Dokumente im Lehrerzimmer Feldmatt gegeben. Nebst der gestrafften Organisation der Schule kommen zwei zentrale Schulentwicklungsprojekte, nämlich die Integrierte Förderung (IF) und die Tagesstrukturen, zur Darstellung. Die Schule Ebikon ist erst mit Beginn des Schuljahres 2012/13 in das Projekt IF eingestiegen und kann deshalb auf wenig Erfahrung zurückblicken. «Das IF-Projekt stösst grundsätzlich auf eine hohe Akzeptanz in der Lehrerschaft, was sehr erfreulich ist», hält Rektor Prince als Rückmeldung an die Verantwortlichen des Bildungsdepartements fest. «Bei den Tagesstrukturen sind nebst dem Mittagstisch auch die weiteren Module, nämlich Auffangzeiten am Morgen sowie die Betreuung und Förderung am Nachmittag, im Angebot. In den beiden Betreuungszentren Ost und West ist die Nachfrage allerdings noch recht unterschiedlich.» Schulleiterin Birrer zeigt auf, wie die beiden Schulhäuser Feldmatt und Höfli zusammenarbeiten. Namens der Lehrpersonen übergibt die Schulleiterin Feedbacks der Lehrpersonen zur Schule mit positiven Aspekten, aber auch mit kritischen Anmerkungen. Am Schluss des Besuchs steht noch ein Austausch zwischen Gemeindebehörde, Rektorat, Schulleitungen und dem Bildungsdepartement auf dem Programm.