Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Der «WIRkentag» war ein voller Erfolg

Region: Am 28. Oktober zeigten über 60 Gemeinden im ganzen Kanton Luzern unter dem Motto «WIRken für alle» auf ihre Weise auf, was sie für die Bevölkerung leisten. Hier ein Rückblick über diesen erfolgreichen Aktionstag mit den Gemeinden aus dem Rontal und Rigiland.

cek./jp./ls./nm./pd. Der Gemeindeschreiberverband des Kantons Luzern GSV als Initiant des Aktionstages «WIRken für alle» erfreute sich guter Besucherzahlen an den Veranstaltungen in den Gemeinden. Das Ziel der Kampagne, die Leistungen der Luzerner Gemeinden bekannt zu machen, hat der Verband somit erreicht. Dazu GSV-Präsident Guido Solari: «Wir dürfen die Aktion als vollen Erfolg werten. Die verschiedenen Aktivitäten in den Gemeinden sind auf grosses Interesse gestossen. Es hat sich gezeigt, dass die Bevölkerung die Bürgernähe der Gemeinden schätzt. Ich durfte mich in fünf Gemeinden selber davon überzeugen. Immer wieder merkte ich, dass viele Bürgerinnen und Bürger überrascht darüber waren, was die Gemeinden alles leisten. Allen Gemeinden, die sich an unserer Kampagne beteiligt haben, gebührt mein aufrichtiger Dank. Ebenfalls danke ich allen Einwohnerinnen und Einwohnern, die mit ihrem Interesse ein starkes Zeichen setzten. Ein Beleg dafür, dass die Gemeinden auch in Zukunft eine tragende Rolle im Kanton spielen müssen.»

Besuch von höchster Seite
Regierungsrat Paul Winiker, Vorsteher des Justiz- und Polizeidepartementes, besuchte einige Gemeinden auf einer Tour durch den Kanton Luzern. So radelte er auf seinem Fahrrad von seinem Wohnort Kriens nach Root und nahm an der Einweihung der neuen Fahrzeuge der Feuerwehr Root/Gisikon/Honau teil. Er bedankte sich bei allen Beteiligten für ihren Einsatz. Spass und Abwechslung bot die Gemeinde Gisikon mit ihrem Rundgang, der über neun Posten führte. Überall war für Verpflegung gesorgt. Die im 2016 umgebaute Gemeindeverwaltung lockte speziell mit neuen, hellen Räumen, vergrösserter Fläche und harmonischen Farbkombinationen zum Staunen ein. Die Gemeinde Ebikon zeigte einzelne Tätigkeiten und Wirkungsbereiche anhand eines Rundganges auf. Die Posten befanden sich im Gemeindehaus, Werkhof, Jugendhaus Phoenix, Schulhaus Zentral und im Känzeli. «An den verschiedenen Standorten haben wir über die Gemeinde als Arbeitgeber, Bildung, Ordnung, Sauberkeit und Begegnungen in jedem Alter informiert», sagte Gemeineschreiber Roland Baggenstos. Hinter die Kulissen des Gemeindehauses konnte in Buchrain geblickt werden. Dabei erhielten die Besucherinnen und Besucher die Dienstleistungen näher vorgestellt. Das Jugendlokal Freedom und die Bibliothek ergänzten den Rundgang.

Vielseitige Dienstleisterin
In Meggen machten sich bereits kurz nach 9 Uhr unter der Führung von Gemeindeschreiber Daniel Ottiger Gemeindepräsident Urs Brücker sowie als Gast der Präsident des Gemeindeschreiberverbandes des Kantons Luzern, Guido Solari, auf einen Rundgang über den Dorfplatz und durch das Gemeindehaus. In einem einleitenden Film wurden die Lehrlinge an ihren Arbeitsplätzen vorgestellt und auf die vielfältige Arbeit des Werkdienstes hingewiesen. Im Foyer des Gemeindehauses stand die Kunstsammlung und das Förderprogramm Energie der Gemeinde im Mittelpunkt. Im 1. Stock wurde Einblick in die Digitalisierung des Steueramts und der Raumplanung gewährt. Verblüffend war ein Video, das die Transportwasserleitung vom Quellgebiet Lauerz bis Meggen und das gesamte Verteilnetz des Trink- und Löschwassers in der Gemeinde digitalisiert in der Landschaft zeigte.

Zahlreiche Velos gesammelt
Einen freundlichen Empfang erlebten alle Interessierten am «Tag der offenen Tür» in Greppen. Die Besucherinnen und Besucher konnten nicht nur die Räumlichkeiten der Gemeindeverwaltung besichtigen, sondern auch das Wasserpumpwerk Greppen. Des Weiteren durften sie vor dem Gemeindehaus alte Velos für Afrika abgeben und in drei Mulden verschiedenes entsorgen aus Anlass des Umweltschutztages, den Greppen ebenfalls am 28. Oktober durchführte.