Rigi Anzeiger
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Die Badeoase am See

Aufrichtefest für das neue Strandbad in Immensee

«Heirassa, d’Badi isch ändlich da» sangen Primarschüler vergangene Woche am Aufrichtefest zum neuen Strandbad Staldenmatt in Immensee. Zu Recht, denn bereits vor zirka dreissig Jahren war von einer neuen Badi in Immensee die Rede.

«Eine neue Badi war schon vor zirka dreissig Jahren geplant», resümierte der Küssnachter Bezirksrat Josef Heinzer: «Der Durchbruch gelang 2010, als die Verantwortlichen des Verkehrs- und Einwohnervereins sowie des Yachtclubs eine Lösung in der Staldenmatt fanden.» Mittels eines Wettbewerbes wurde das Projekt der HWP-Architekten AG Küssnacht als Sieger auserkoren. Von oben betrachtet stellte das Dach des im Zentrum stehenden Holzgebäudes ein grosses Auge dar. «Von Anfang an stand die Bevölkerung hinter diesem Projekt», betonte Heinzer. Sie stimmte einem Verpflichtungskredit für die Realisierung des neuen Strandbades von rund 1,5 Millionen Franken zu. Der Bezirksrat unterstrich: «Es ist nicht nur eine Badi, sondern eine Parkanlage.» Er verwies unter anderem auf den Grill mit «Härzli» und bat dementsprechend auch herzlich mit der Anlage umzugehen. Der Grill mit verstellbarem Rost, der ein Kunstwerk für sich darstellt, wurde vom Küssnachter Metallbauer Hubertus Schriver geschaffen. Diesem zollten die Gäste der Aufrichtefeier Bewunderung. Aus ihrem Kreis war zu erfahren, dass Schriver rund hundert Stunden an diesem Bijou gearbeitet hat. Überhaupt wurde das grosse Gelände nach der Einsegnung durch den Pfarreibeauftragten der Kirchgemeinde Immensee, Martin Weick, trotz Regen rundherum begutachtet.

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Formenspiel in der Parkanlage.

Da meinte ein männlicher Besucher spontan: «Diese Anlage ist ein Juwel» Der Duft von frischem Holz wehte jenen entgegen, die die Garderoberäumlichkeiten anschauten. «Hier wird ein Kiosk reinkommen. Es fehlt nur noch ein Mieter», erklärte Primarschullehrer Herbert Krummenacher zu einem noch leer stehenden, grossen Raum im Holzgebäude. Krummenacher hatte die Schule in der Baukommission zum Projekt Badi Staldenmatt vertreten und setzte sich dafür ein, dass die Kindern auf der Anlage einen Spielplatz erhalten. Platz zum Austoben haben sie allemal. Das Lied, dass die Schülerinnen und Schüler zur neuen Badi sangen, stammte übrigens aus der Feder des Primarschullehrers Christoph Barmettler und hatte unter anderem auch zum Inhalt: «Mir freuid üs Dich z’gseh am Zugersee.» Genau, am Zugersee, südlich des Dorfes Immensee, liegt die neue Strandbadanlage zum Sünnele, Bädele, Flanieren, Spazieren und Grillieren von morgens bis abends. Baden allerdings tut man hier auf eigene Gefahr. Das war von Bezirksrat Josef Heinzer auch noch zu erfahren.

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