Rigi Anzeiger
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Die Schweizer Nati mitten in der Stadt Luzern

Der «Swiss Football Award»

Am Sonntag, 11. August, ging in Luzern der «Swiss Football Award» über die Bühne, das Schweizer Fernsehen übertrug live.

Autogramm- und Foto-JägerInnen suchten Shakiri

Der 12-jährige Luca Fischer war nicht der einzige, der ein Autogramm von Xherdan Shaqiri wünschte. Etliche – vornehmlich junge Autogramm- und Foto-JägerInnen hielten nach ihm Ausschau, als die Natispieler angeführt von ihrem Trainer Ottmar Hitzfeld über die Spreuerbrücke spazierten und sie dann bestürmten. Irgendein junger Fussballkenner wusste dann zu erzählen, dass der begehrte Mittelstürmer an einem Testspiel mit Bayern-München gegen Ungarn ist. Wer schlau war, mischte sich nicht unter das Publikum auf dem rammelvollen (Bezeichnung von Rainer Maria Salzberger) Mühlenplatz und entdeckte, wo die Sportler und Künstler rein- und rausliefen. Lara Dickenmann (natürlich ist auch sie eine Fuss- und nicht eine Handballerin) verteilte kurz bevor sie zum vierten Mal in Folge zur Fussballspielerin des Jahres gewählt wurde, ein paar Autogramme. Marc Sway tat es ihr geduldig nach. Steffe la Cheffe liess sich mit einzelnen Fans fotografieren und die brasilianischen TänzerInnen stellten sich mit ihren prächtigen Kostümen für Bilder regelrecht in Pose. Nach der Sendung ging quasi der Spiessrutenlauf in Sachen Autogramme für die Natispieler weiter. Der letzte, der die Bühne auf dem Mühlenplatz verliess – dazu gleich mit zwei Awards – war Diego Benaglo. Seine Unterschrift war natürlich erst recht sehr begehrt.

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Die Bilder des Awards:

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Diego Benaglio verliess als letzter und als einziger mit zwei Awards ausgezeichnet den Showplatz auf dem Mühlenplatz.

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Kurz bevor Lara Dickenmann zur Fussballspielerin des Jahres ernannt wird, verteilt sie Autogramme.

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Kids aus Luzern und Emmenbrücke mit gesammelten Autogrammen auf Armen und Fan-Artikeln.

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Rammelvoll (Bezeichnung von Rainer Maria Salzgeber) war der Mühlenplatz.

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Die brasilianischen Tänzerinnen und Tänzer posierten in ihren Kostümen für Fotos.

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Steff la Cheffe liess sich mit Fans ablichten.

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Die Unterschrift des ehemaligen Nati-Torhüters Jürg Stiiel war gefragt.

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Marc Sway erfüllte ebenfalls Autogrammwünsche.

 

Die Vorbereitung und Generalprobe

Seit Donnerstag baut das Schweizer Fernsehen die Kulisse für ihre Sendung «Swiss Football Award» vom kommenden Sonntag, 11. August 2013, auf. Bis dato fand dieser Anlass an einem Gala-Abend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, Frau und Mann konnte ihn nur am TV mitverfolgen. Jetzt darf das Publikum erstmals live dabei sein – kostenlos. Einen Logenplatz haben jene, die in der Nähe dieses Schauplatzes wohnen.

Die Swiss Football Awards sind eine Premiere des Schweizerischen Fussballverbands in Zusammenarbeit mit seinen Partnern SRG SSR und Credit Suisse. Die Show ist ab 20 Uhr live auf SRF zwei zu sehen. Moderator Rainer Maria Salzgeber führt durch den Abend, an welchem gleich zehn Awards vergeben werden. Wer triumphiert bei der Wahl zum besten Fussballer respektive zur besten Fussballerin? Welches Team sticht oben aus, und welches Traumtor wird mit einem Award gekrönt? Schweizer Radio und Fernsehen ist live dabei, wenn der grosse Open Air-Anlass in Luzern über die Bühne geht.

Zu den Gästen gehören unter anderen Nationalcoach Ottmar Hitzfeld und die Spieler des A-Teams, welche am 14. August in Basel ein Länderspiel gegen den fünfmaligen Weltmeister und aktuellen Confed-Cup-Sieger Brasilien bestreiten. SRF zwei überträgt die Partie ab 20 Uhr ebenfalls live. Sascha Ruefer kommentiert das Spiel aus dem St. Jakob-Park.

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Der Aufbau der Kulisse und der Bühne für den Swiss Football Award ist zurzeit im vollen Gang.

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Drei Stunden später – die Scheinwerfer sind gehievt.

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Hier, auf dem Mühleplatz werden am Sonntagabend etwa 3000 Personen erwartet.

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Ein paar Tische und Bänke stehen parat …

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… und mittendrin ein  eher kleines Rund von roter Bühne.

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Wer dabei sein will, sollte den Dresscode beachten …

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Freitagabend, nach 20 Uhr: Der Showplatz ist in rotes Licht gehüllt. Lichtproben finden statt.

 

Eine Cola-Flasche als Award 

Samstagnachmittag: Der erste Probelauf zum Swiss Football Award ist gestartet. Moderator Rainer Maria Salzgeber hat als Interviewpartner Statisten aus Olten und Luzern, die die Fussballspieler Imitieren. Eine leere Coca Cola-Flasche dient als Award. Immer wieder gibt’s Lacher. Nebst dem könnte Salzgeber auch Denkfalten mit folgendem Zitat hervorgerufen haben: «Wie soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört habe, was ich sage?»

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Aufgefallen: Die einzige Kamerafrau.

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Ein gutgelaunter Rainer Maria Salzgeber währende den Proben.

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Award-Übergabe mit Cola-Flasche inszeniert.

 

Hat sich Ottmar Hitzfeld verjüngt?

Am Samstagabend während des zweiten Probelaufs zum «Swiss Football Awards»: Moderator Rainer Maria Salzgeber begrüsst Ottmar Hitzfeld auf der Bühne. Ein paar Passanten fragen erstaunt: „Hat sich Hitzfeld derart verjüngt?“ Was sie nicht wissen, dass die prominenten Personen, die am Swiss Football Award vom Sonntagabend auftreten, während den Probeläufen von Statisten dargestellt werden. So erhielt der 20jährige Robin Fischer aus Luzern die Rolle des Schweizer Nationalcoach zugeteilt. Darüber hinaus stand er mit weiteren Statisten als Marc Sway mit Band auf der Bühne. Der einstige Spitzenhandballer (u.a Borba Luzern) Guido Huber durfte für den Schweizer Natispieler Granit Xhaka im Scheinwerferlicht stehen und seine Lebenspartnerin Hoa Wunderli als Handballerin Lara Dickermann und Rapperin/Beatboxerin Steff la Cheffe. Mike Werthmüller und Nicolai Helfenstein reisten von Olten an und harrten zwei Probeläufe lang aus: Ersterer hatte die Aufgabe die Award-Übergabe einige Male zu inszenieren, wobei nicht nur eine leere Cola-, sondern auch eine Mineralflasche (beide PET) verwendet wurden. Helfenstein stand Salzgeber als ehemaliger Nati-Torhüter Jürg Stiel Red und Antwort. Somit sind schon ein paar Personen mehr bekannt, die am Sonntagabend in Luzern sein werden. Wiedersehensfreude herrschte zwischen dem Produzenten SRF Sport, Ignaz Derungs, und dem ehemaligen Direktor der Schweizer Sporthilfe und heutigen Unternehmens- und Kommunikationsberater in Küssnacht, Edwin Rudolf. «Wir arbeiteten mehrmals beim Superzehnkampf zusammen», verriet Rudolf, der den sportlichen Showplatz zusammen mit seiner Frau Solange Rudolf besuchte. Übrigens: Es ist erstaunlich, was hinter einer solchen Sendung steckt. Beispielsweise wird eine Kameraeinstellung nicht selten mehrmals geprobt, bis sie sitzt. Das Fernsehteam arbeitet meistens bis spät abends. Sonntagnachmittag ist der letzte «heisse» Probelauf.

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Mike Werthmüller (l.) und Nicolai Helfenstein während einer Pause.

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Klein und gross staunt ob dem, was es auf dem Mühleplatz zu sehen gibt.

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Stand für Ottmar Hitzfeld Probe: Der 20-jährige Robin Fischer aus Luzern.

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Wiedersehen machte Freude: (v.l.) Ignaz Derungs, Solange und Edwin Rudolf.

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Hoa Wunderli und Guido Huber (rechts) hatten ihren Spass während des Probelaufs zusammen mit anderen Statisten.

 

Generalprobe überstanden – Countdown läuft

Zugegeben, von Donnerstag bis Samstagabend war das Interesse an den Vorbereitungen des Schweizer Fernsehen für ihre Sendung «Swiss Football Awards» eher bescheiden. Den ersten grossen Menschenauflauf gab es am Sonntag, ab 13 Uhr, als die brasilianischen Tänzerinnen und Tänzer, der Pop- und Rockmusiker Marc Sway sowie die Rapperin Steff la Cheffe ihre Auftritte probten. Um 15.30 Uhr startete die Generalprobe mit allen Beteiligten – ausgenommen den Fussballern, Trainern und Sportlern, die am Abend auftreten. Um 19.25 Uhr werden die «echten» Schweizer Fussballspieler auf dem Mühlenplatz eintreffen. Dann hofft der 12jährige Luca Fischer aus Luzern, dass er von Xherdan Shaqiri ein Autogramm erhält und zwar auf einem Bild, das an der Award-Verleihung im vergangenen Jahr als Dekoration an der Wand hing. «Ich durfte es mit nach Hause nehmen», verriet der junge Fussballfan. Ob er das Autogramm erhält? Zeit bleibt ihm nicht viel, denn um 20 Uhr beginnt die Live-Sendung «Swiss Football Awards» des Schweizer Fernsehen.

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Die Zuschauermenge wird immer grösser.

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Der 12jährige Luca Fischli hofft auf ein Autogramm von Xherdan Shaqiri.

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Marc Sway ist einer der Live-Acts am Sonntag-Abend auf dem Mühlenplatz.

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Steff la Cheffe singt ihren aktuellen Hit «Ha ke Ahnig».

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Dieser Award kam während der Generalprobe zum Einsatz.

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Vollen Körpereinsatz zeigen die brasilianischen Tänzerinnen und Tänzer.