Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Die Suche nach Asylplätzen in Dierikon verschärft sich

Dierikon Mitte Januar 2016 hat eine 6-köpfige syrische Familie an der Rigistrasse 9 eine Wohnung beziehen können. Die Gemeinde bedankt sich für die Hilfsbereitschaft und das Engagement der Vermieter.

Dierikon Panorama

red. Allerdings – so war von der Gemeindeverwaltung zu vernehmen – ist der Leerwohnungsbestand Null. Gegenwärtig läuft die Suche bei allen Vermietern intensiv weiter. Bis jetzt sind aber nur abschlägige Rückmeldungen eingegangen. Die Situation verschärft sich. Der Kanton Luzern hat ab 1. Januar 2016 den Verteilschlüssel neu berechnet. Dies führt für die Gemeinde Dierikon zu einer Erhöhung der Zuweisungsquote von bisher 6 auf neu 17 Asylsuchende. Wir sind somit weiterhin dringend darauf angewiesen, dass zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten gefunden werden. Der Mietzins wird vom Kanton getragen.
Die Situation im Asylwesen hat sich in den vergangenen Wochen verschärft. Aufgrund des neuen Verteilschlüssels ist die Gemeinde weiterhin auf die Hilfe der Bevölkerung angewiesen. Daher bitten sie darum, bei der Suche nach zusätzlichen elf Unterkunftsplätzen weiterhin zu helfen und freie Wohnungen zu melden, entweder direkt bei der Gemeindekanzlei Dierikon: Telefon 041 455 53 10 oder per E-Mail an: gemeindeverwaltung@dierikon.lu.ch.
Strafzahlungen drohen
Dierikons Gemeindeverwaltung macht die Bevölkerung darauf aufmerksam, dass Gemeinden, die ihrer Aufnahmepflicht nicht oder nur teilweise nachkommen, für die nicht aufgenommenen Personen pro Tag eine Ersatzabgabe zu leisten haben: für die ersten beiden Monate 10 Franken; ab dem dritten bis zum vierten Monat 20 Franken; ab dem fünften bis zum sechsten Monat 30 Franken; ab dem siebten Monat 40 Franken. Sollte für das fehlende Kontingent von elf Personen während eines Jahres kein Wohnraum gefunden werden, hat die Gemeinde gemäss neuem Regelwerk dem Kanton ab 4. April 2016 total rund 119‘000 Franken zu zahlen. Dies könnte für die Gemeinde im nächsten Jahr eine Steuererhöhung von 1/20 Steuereinheiten bedeuten. Die Einnahmen aus den Ersatzabgaben fliessen in einen Topf, aus dem jene Gemeinden entschädigt werden, die mehr Personen aufnehmen, als sie nach dem Verteilschlüssel müssten. Der Gemeinderat dankt für jede Mithilfe bei der Suche nach Wohnraum für die Asylsuchenden.

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