Rigi Anzeiger
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Durchgangsbahnhof rasch realisieren

Region: LuzernPlus fordert in der Stellungnahme zum Bahnausbau 2030/35 beim Bund, dass die Realisierung des Projekts Durchgangsbahnhof Luzern im kommenden Ausbauschritt enthalten und die Projektierung umgehend auszulösen ist.

Pius Zängerle, Präsident von LuzernPlus: «Dieser Kapazitätsausbau wirkt sich auf die Standortattraktivität der 24 LuzernPlus-Gemeinden aus.»

Pius Zängerle, Präsident von LuzernPlus: «Dieser Kapazitätsausbau wirkt sich
auf die Standortattraktivität der 24 LuzernPlus-Gemeinden aus.»

pd/red. Der Durchgangsbahnhof Luzern sorgt für einen Kapazitätsausbau mit mehr Zügen, kürzeren Fahrzeiten und neuen Direktverbindungen auf der Nord-Süd-Achse sowie zwischen der Westschweiz und dem Tessin. «Dieser Kapazitätsausbau wirkt sich auf die Standortattraktivität der 24 LuzernPlus-Gemeinden aus, weil die Mobilitätsnachfrage beim öffentlichen Verkehr aufgrund der Verlagerung von der Strasse zur Bahn zunimmt. Die bereits realisierten und geplanten Bushubs als Umsteigeknoten in Emmen, Ebikon, Horw, Kriens und Rothenburg werden diesen Verlagerungsprozess fördern», äussert Pius Zängerle, Präsident von LuzernPlus. Er ergänzt: «Der Durchgangsbahnhof und die weiteren Infrastrukturprojekte sind eine Investition in den Wirtschaftsraum Luzern, der im schweizerischen Vergleich eine der tiefsten Arbeitslosenraten aufweist».

Rasche Realisierung bis 2035
Für den Regionalen Entwicklungsträger LuzernPlus sind eine rasche Realisierung und eine möglichst umfassende Finanzierung des Durchgangsbahnhofs wie auch des Zimmerberg-Basistunnels II essenziell. LuzernPlus setzt sich wie auch der Kanton Luzern für diejenige Variante des Ausbauschritts ein, welche 11,5 Milliarden Franken umfasst. Diese bringt Luzern und der Zentralschweiz zahlreiche Angebotsverbesserungen auf der Achse Olten-Sursee-Luzern-Zug-Zürich. «Wir begrüssen den im Ausbauschritt 2030/35 vorgesehenen 30-Minuten-Takt beim Regio-Express Luzern – Olten im Einzugsgebiet des neuen Zentrums LuzernNord und den Ausbau auf vier schnelle Verbindungen pro Stunde auf der Achse Luzern – Zug – Zürich im Einzugsgebiet von LuzernOst», erklärt Pius Zängerle. Auch fordert LuzernPlus, dass der Ausbauschritt 2030/35 aufwärtskompatible Massnahmen für die Strecke Zug – Luzern – Olten – Sursee vorsehen muss, damit bereits vor der Eröffnung des Durchgangsbahnhofs das Angebot verbessert werden kann.

LuzernPlus unterstützt die Ziele des Bundesrates
LuzernPlus stimmt in der Stellungnahme mit dem Bundesrat überein, dass ein weiterer Ausbauschritt der Bahninfrastruktur zwingend notwendig ist. Angesichts der verkehrlichen und wirtschaftlichen Bedeutung des Durchgangsbahnhofs fordert LuzernPlus beim Bahnausbauschritt 2030/35, dass der Bund die Realisierung des Projekts in den kommenden Ausbauschritt aufnimmt. In jedem Fall müsse der Bund – so LuzernPlus – die Projektierung des Durchgangsbahnhofs unverzüglich fortsetzen und via Ausbauschritt 2030/35 finanzieren, wie dies bereits im Ausbauschritt 2025 beschlossen wurde.