Rigi Anzeiger
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Ebikon als «Polit-Oraklikon»

Ebikon: Nachdem publik geworden ist, dass die Ebikoner Abstimmungsresultate zu 96 Prozent jenen der landesweiten Resultate entsprechen, lädt der Ebikoner Gemeinderat die Medien auf kommenden Sonntag zu einer Resultate-Vorschau ein.

ebikon_schweiz

Und plötzlich wird Ebikon zum Mittelpunkt der Schweiz, zwei Studenten sei Dank. Sie haben an der ETH Lausanne im Sinne des Wortes den Doktor gemacht, indem sie die Resultate von 49 eidgenössischen Volksabstimmungen in den vergangenen drei Jahrzehnten auf Gemeindeebene miteinander verglichen. Bei 2352 Schweizer Gemeinden (Stand 1.1.2014 – Tendenz sinkend). Viel Arbeit für die Computer und ihre Bediener, die zuletzt zu unverhoffter Publizität für die Gemeinde Ebikon führte. Denn in keiner anderen Schweizer Gemeinde entsprachen die Abstimmungsresultate exakter dem Landestotal als in Ebikon.

Die Frage, ob damit die Ebikoner als politische Wegweiser zu bewundern, oder die Gemeinde eher als Zentrum helvetischen Mainstreams zur Kenntnis genommen werden muss, ist nicht Gegenstand bisheriger Betrachtungen. Der Ebikoner Gemeinderat beweist indes Führungsqualitäten, indem er wenige Tage nach dem Bekanntwerden der bislang verborgenen Qualitäten von Ebikon, und wenige Tage vor der nächsten Volksabstimmung die Medien zur Resultate-Vorschau ins Gemeindehaus einlädt. Per Sonntag, 30. November 14 Uhr.

Über die Gründe dafür, weshalb ausgerechnet die Luzerner Vorortsgemeinde Ebikon der eidgenössische (Ab)-Stimmungslage am besten entspricht, können die ETH-Forscher nur mutmassen. Erwähnt werden dabei die mittlere Grösse der Gemeinde mit rund 12’600 Einwohner, der vergleichsweise bescheidene Ausländeranteil von 20 Prozent, der ländliche Charakter des Ortes und seine Stadtnähe. Nicht erwähnt werden die Ampeldichte, die den Ort zusätzlich erleuchten, das unentwegt aufwärts strebende Aufzugsunternehmen Schindler und der neue Autobahn-Anschluss.

Auf Ihrer Website predikon.ch präsentieren die ETH-Doktoranden ihre Auswertung des schweizerischen Abstimmungsverhaltens. Und künden an, weiter an dieser Plattform zu arbeiten. Beispielsweise an einem Verfahren zur Vorhersage von Abstimmungsresultaten. Es bleibt zu hoffen, dass sie im Verlaufe dieses Reifungsprozesses schliesslich auch auf die naheliegendste aller Lösungen stossen: Die Beschränkung der eidgenössischen Abstimmungen auf die Gemeinde Ebikon.

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