Rigi Anzeiger
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Ehrenpreis für Erich Langjahr

Region: Die Gewinner des Innerschweizer Filmpreises 2017 im erstmals ausgetragenen, namhaft dotierten Wettbewerb der Albert Koechlin Stiftung stehen fest. Die Fachjury wählte aus 33 Eingaben zwölf Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme für die Preisauszeichnung. Vergeben wurden zudem zwei Spezialpreise. Einen Ehrenpreis für sein Schaffen erhält der in Root lebende Filmemacher Erich Langjahr.

pd./red. Geleistetes anerkennen, kontinuierliches Schaffen unterstützen, neue Projekte ermöglichen: Mit dieser Zielsetzung startete die Albert Koechlin Stiftung die Ausschreibung zur ersten Ausgabe des Innerschweizer Filmpreises. Während drei Tagen visionierte die unabhängige Fachjury die 33 eingegebenen Filmproduktionen aus den Jahren 2015 und 2016. Eingabeberechtigt waren in der Innerschweiz wohnhafte Filmschaffende und/oder hier domizilierte Produktionsfirmen.

Die Fachjury kam im Jurierungsprozess zu eindeutigen Ergebnissen und ver­gab in Einklang mit der Zielsetzung des Wettbewerbes – Geleistetes anerkennen, kontinuierliches Schaffen unterstützen und neue Projekte ermöglichen – Preisauszeichnungen für Regie und Produktion von über zehn Filmen. Nebst zwei Spezialpreisen sprach sich zudem die Fachjury für die Vergabe eines Ehrenpreises an den Innerschweizer Filmemacher Erich Langjahr aus. Die Verleihung der Preise findet im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung im Hotel Schweizerhof statt.

Im Rahmen der ersten Innerschweizer Filmpreis-Verleihung erhält der in Root lebende Erich Langjahr einen Ehrenpreis. Bild pd.

Im Rahmen der ersten Innerschweizer Filmpreis-Verleihung erhält der in Root lebende Erich Langjahr einen Ehrenpreis. Bild pd.

Erich Langjahr, 1944 in Baar geboren, begann ab 1973 als Autodidakt als Filmregisseur, Kameramann und Produzent in Personalunion Dokumentarfilme zu drehen, die insbesondere in der Schweiz und in Deutschland auf eine grosse Resonanz stiessen. Sein grösster Erfolg war Langjahr im 2003 mit «Hirtenreise ins dritte Jahrtausend» beschieden. Der Film erhielt mehrere Auszeichnungen und Preise, darunter 2003 den Schweizer Filmpreis als bes­ten Dokumentarfilm. Ein Auszug aus seiner Filmografie: «Morgarten findet statt» (1978), «Ex voto» (1986), «Männer im Ring» (1990), «Sennen-Ballade» (1996), «Bauernkrieg» (1998), «Hirtenreise ins dritte Jahrtausend» (2002), «Das Erbe der Bergler» (2006), «Mein erster Berg – ein Rigi Film» (2012), «Für eine schöne Welt» (2016).