Rigi Anzeiger
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Ein gutes Geschäftsjahr für LUKB

Verantwortliche sind zufrieden über Abschluss 2013

Die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) schliesst das Geschäftsjahr 2013 mit einem Unternehmensgewinn nach Steuern von 179,3 Millionen Franken ab. Das entspricht einer Verbesserung von 1,0 Millionen Franken bzw. 0,6% gegenüber dem Vorjahr. Die Dividende bleibt unverändert bei elf Franken.

Der Konzerngewinn beläuft sich auf 174.3 Millionen Franken (plus 3.6 %). Die LUKB hat ihre Gesamtkapital-Ratio (Basel III) weiter erhöht auf neu 15.8 %. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 14. Mai 2014 eine Dividende von unverändert 11 Franken brutto pro Aktie. Für das angelaufene Geschäftsjahr 2014 rechnet die LUKB mit einem Ergebnis in der Grössenordnung von 2013.

«Das Jahr 2013 lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Die Luzerner Kantonalbank ist gut auf Kurs», so die Beurteilung von Daniel Salzmann, der seit dem Rücktritt von Bernard Kobler im Januar 2014 die Luzerner Kantonalbank als interimistischer CEO führt. Der Unternehmensgewinn nach Steuern beträgt 179,3 Millionen Franken, das sind 1,0 Millionen Franken bzw. 0,6 % mehr als im Vorjahr. Mit diesem Resultat erfüllt die LUKB ihre Prognose für das Ergebnis 2013. Der Konzerngewinn stieg um 6,0 Millionen Franken auf 174,3 Millionen Franken (plus 3,6 %). Das Wachstum ist zu einem wesentlichen Teil auf die weiter reduzierte Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken zurückzuführen. Nachdem die LUKB diese Form der Reservenbildung in den letzten Jahren systematisch reduziert hat, fand 2013 letztmals eine solche Zuweisung statt. In Zukunft werden der Unternehmensgewinn nach Steuern und der Konzerngewinn identisch sein.

Verwaltungsratspräsident Mark Bachmann wertet das Resultat als «weiteren Beweis für die Ausgewogenheit und Stabilität der LUKB-Strategie 2011 bis 2015». Der Verwaltungsrat der LUKB wird der am 14.Mai stattfindenden Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 11 Franken brutto pro Aktie beantragen. Dies ist gleich viel wie im Vorjahr. Die Anzahl der LUKB-Aktionäre stieg 2013 um 1400 Personen auf rund 34200 Personen.

Mit der beantragten Dividende, der Abgeltung der Staatsgarantie und den Kantonssteuern erhält der Kanton Luzern als Hauptaktionär auch dieses Jahr gegen 70 Millionen Franken von der LUKB. Hinzu kommen die Gemeindesteuern von knapp 8 Millionen Franken sowie das Steuersubstrat, das durch die meist im Kanton Luzern wohnhaften LUKB-Mitarbeitenden generiert wird.

Weil die Nachfrage nach Firmen- und ÖRK-Krediten im Jahr 2013 tief geblieben ist, verlangsamte sich insgesamt das Wachstum der Kundenausleihungen. Die Ausleihungen stiegen um 638 Millionen Franken bzw. 2,8% auf 23,4 Milliarden Franken (zum Vergleich 2012: Wachstum von 4,2%). Die LUKB erzielte bei ihrem Hauptgeschäft, den Hypotheken, mit 4.6 % einen Volumenzuwachs, der in etwa dem Marktwachstum entspricht. Sie bleibt damit «unangefochten die Nummer 1 in der Region», wie Daniel Salzmann unterstrich. Er stellt aktuell eine Abflachung des Wachstums im Liegenschaftsmarkt im Wirtschaftsraum Luzern fest.

Ende 2013 verwaltete die LUKB ein Kundenvermögen von 27,2 Milliarden Franken. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Zunahme um 1,4 Milliarden Franken bzw. 5,4 %.

 

«Wir bleiben im Hypothekargeschäft die Nummer 1 in der Region.»

Nachgefragt bei Daniel Salzmann, CEO a.i.

Daniel Salzmann, Mitglied der Geschaeftsleitung Luzerner Kantonalbank LUKB, Leiter Departement Privat- und Gewerbekunden. Photosession Verwaltungsrat und Geschaeftsleitung LUKB.

Daniel Salzmann, wie beurteilen Sie das Ergebnis 2013?

Nach einem Kaltstart vor 2 Wochen als interimistischer CEO konnte ich für die LUKB ein erfreuliches Ergebnis registrieren. Der Unternehmensgewinn nach Steuern beträgt 179,3 Millionen Franken. Damit wird das bereits gute Ergebnis des Vorjahrs um rund 1 Million Franken übertroffen. Wir sind demnach rundum gut auf Kurs. Das Wachstum des Konzerngewinns von rund 6 Millionen Franken (3,6%) ist zu einem beträchtlichen Teil auf eine weiter reduzierte Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken zurückzuführen. In Zukunft werden der Unternehmensgewinn nach Steuern und der Konzerngewinn identisch sein.

Der allgemeine Steuerstreit USA– Schweiz hat auch bei der LUKB Spuren hinterlassen?

Die LUKB ist diesbezüglich in die Kat.2 eingeteilt, wie 105 andere Schweizer Banken auch. Dabei sind für die LUKB 2013 Bearbeitungskosten von 5 Millionen Franken entstanden, um den regulatorischen Anforderungen zu genügen. Trotz dieser Mehrausgaben ist die Position Geschäftsaufwand tiefer als im Vorjahr.

Konnte die LUKB ihre führende Stellung im Hypothekargeschäft halten?

Wir bleiben unangefochten die Nummer1 in der Region. Wir hätten in diesem Bereich noch mehr Geschäfte machen können, sind aber aufgrund der konsequenten Umsetzung unserer Kreditpolitik auf die Sparbremse getreten, um einer allfälligen Immobilien-Blase zuvorzukommen. Die Ausleihungen sind 2013 um 638 Millionen Franken (2,8 %) auf 23,4 Milliarden Franken angestiegen. Wir haben bei unserem Hauptgeschäft, den Hypotheken, mit 4,6% einen Volumenzuwachs erzielt, der in etwa dem Marktzuwachs entspricht.