Rigi Anzeiger
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Ein Herz für die «GasseChuchi»

Region: Im traditionsbewussten Luzerner Restaurant «Lapin» sorgt schon im Januar eine Bildergalerie mit von Hand gezeichneten Plaketten der in Ebikon aufgewachsenen Urfasnächtlerin Elisabeth Lüdin-Wicki für die Einstimmung auf die «Lozärner Fasnacht». Ihre Werke können auch gekauft werden. Der Erlös geht an die «GasseChuchi» Luzern.

Elisabeth Lüdin-Wicki mit einer ihrer Plaketten-Illustrationen. Bild Lorenz Fischer

Elisabeth Lüdin-Wicki mit einer ihrer Plaketten-Illustrationen. Bild Lorenz Fischer

lf./red. Die Anregung zu dieser bis 21. Januar dauernden originellen Ausstellung stammt von einem treuen Stammgastpaar des «Lapin». Elisabeth Lüdin-Wicki und ihr Gatte lassen sich hier jeden Samstag-Mittag von der feinen Küche verwöhnen – er als beruflich hoch qualifizierter «Weltenbummler im Ruhestand», sie als zeichnerisch begabte und in Ebikon aufgewachsene Entlebucherin, die früher aktiv auch in Root in die Strassenfasnacht eintauchte. Für die vife, heute 80jährige Urfasnächtlerin blieb die Fasnacht stets ein «kreatives Ventil». Auch, als sie in ruhigeren Zeiten in den Wintermonaten mit Zeichnen begann. Als Vorlage dazu diente ihr die breite Sammlung von Luzerner Fasnachtsplaketten ihres Gatten. So entstanden innerhalb dreier Jahre die Illustrationen, die nun die Wände im «Lapin» schmücken.

Vom sozialen Engagement beeindruckt
Den Impuls zu einer Ausstellung vor der Fasnacht nahm der «Lapin»-Gastgeber und Safran-Zünftler Ferdinand Zehnder spontan auf. Auch, weil er vom sozialen Engagement der Plakettenzeichnerin beeindruckt war. Elisabeth Lüdin-Wicki hat spät geheiratet und zum Abschluss ihrer beruflichen Karriere die Ex Libris-Filiale in Luzern geführt. Später widmete sie ihre Zeit voll der Freiwilligenarbeit. So betreute sie Seniorinnen und Senioren für die Pro Senectute, dann – im Auftrag des Bundes – etwa Flüchtlinge aus Kambodscha. Zudem war sie Mitbegründerin der Ideengruppe «Im Dienst eines Mitmenschen» und besuchte während 30 Jahren ein- bis zweimal wöchentlich und unentgeltlich Patienten im Kantonsspital Luzern. Ihrer sozialen Gesinnung entspricht auch der Wunsch, dass der Erlös aus dem Verkauf ihrer Plaketten-Zeichnungen voll an die «GasseChuchi» Luzern gehe.