Rigi Anzeiger
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Ein neuer Standort

Merlischachen: Steinmetz und Bildhauer Leo Bovet hat sein Atelier von Meggen nach Merlischachen an die Bischofswilerstrasse 8 verlegt. Mit einem witzigen Flyer hat er sein Eröffnungsfest vom 12. August am neuen Standort angekündigt.

jp. Leo Bovet steht auf einem grossen Platz auf einem parkierten Motorrad und bearbeitet mit Hammer und Meissel ein Stück Stein. Zwei Helikopter bringen Umzugsmaterial auf den Platz. Im Hintergrund zeigt sich ein grosses Gebäude, beschriftet mit «Bovet». Sein neues Atelier? Alles Fiktion. Eine gelungene Fotomontage als Einladung zum Eröffnungsfest des neuen Ateliers in Merlischachen. In einer Scheune hat Leo Bovet eine Werkstatt eingerichtet, die seinen momentanen Ansprüchen zu genügen vermag. Im Gespräch erklärt der Unternehmer Bovet, dass er sehr gerne in Meggen hätte bleiben wollen, aber nichts Passendes gefunden habe. Jetzt gelte es, die neue Situation zu akzeptieren und zu schauen, was sich machen lässt. Für einen Unternehmer und Künstler sei es wichtig, dass er sich wohl fühle. Und das werde sich im Verlaufe der Zeit zeigen. Leo Bovet möchte seinem «Handwerk» treu bleiben. Seine Haupttätigkeit ist die Renovation und Restaurierung von meist alten, denkmalgeschützten Gebäuden. «Im Winter, wenn wegen der kalten Witterung weniger Aufträge ausgeführt werden können, mache ich während rund drei Monaten meine eigenen Projekte in Form von Skulpturen. Meine Motive ergeben sich ‹aus dem Bauch heraus›. Ich habe ein Stück Stein vor mir und lasse mich von dem inspirieren, was schon da ist. Ich habe mich dem Abstrakten verschrieben. Das soll die Fantasie anregen. Jeder und jede kann in der Skulptur sehen, was er möchte. Am meisten Freude macht mir das Gestalten. Selbstverständlich löst auch das Endprodukt ein Hochgefühl aus, wenn das Werk beim Publikum Anklang findet und als spannend und interessant beurteilt wird», erklärt der engagierte Unternehmer und Bildhauer Leo Bovet. Inzwischen haben sich einige Freunde und Interessierte an einem Tisch im Freien niedergelassen. Der Blick auf den Küssnachterarm des Vierwaldstättersees ist traumhaft. Bald wird wohl dem Motto des Eröffnungsfestes nachgelebt: schauen, essen, trinken, sein und hören.

Leo Bovet im neuen Atelier.

Leo Bovet im neuen Atelier.