Rigi Anzeiger

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Ein Schritt in Richtung Durchgangsbahnhof

Kanton Luzern: Der Luzerner Kantonsrat hat in seiner Session vom 25. Januar 2016 den von der Regierung erarbeiteten Planungsbericht über die Projektierung und Realisierung des Durchgangsbahnhofs Luzern sehr deutlich und zustimmend zur Kenntnis genommen.

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red. Das «Zentralschweizer Komitee Durchgangsbahnhof Luzern» ist erfreut über die konstruktive und engagierte Diskussion dieses Jahrhundertprojektes im Luzerner Kantonsrat. Die Diskussion zeigte, dass die Mobilitätsbedürfnisse der Zentralschweiz längerfristig nur mit dem geplanten Durchgangsbahnhof in Luzern zu bewältigen sind. Man war sich einig, dass die Verkehrsanbindung für die Entwicklung der Zentralschweiz von grösster Bedeutung ist. Der nun veröffentlichte Planungsbericht des Kantons Luzern zeigt auf, dass im Rahmen des Vorprojektes in einem zweistufigen Verfahren über 30 Varianten untersucht wurden – sechs davon vertieft. Darunter war auch die von den Gegnern immer wieder ins Spiel gebrachte Variante eines Bahnhofs in Emmen (Luzern Nord) die sich als ungeeignet und als nicht realisierbar zeigte. Die vorgesehene Variante eines Durchgangsbahnhofs Luzern mit einem Tunnel ab Ebikon, einem unterirdischen Bahnhof und einem Tunnel unter der Neustadt wurde damit nun auch vom Kantonsrat mit grossem Mehr als das weiter zu verfolgende Projekt bewertet.

Keine Doppelspur am Rotsee
Dass der ebenfalls zur Debatte stehende Vorstoss über eine zeitnahe Realisierung des Doppelspurausbaus Rotsee und Planung einer Direktverbindung Rotsee – Bahnhof Emmenbrücke deutlich verworfen wurde, ist ganz im Sinne des Komitees. Eine solch aufwendige Investition wäre nicht nachhaltig und würde mit der Realisierung des Durchgangsbahnhofs obsolet. Das Komitee unterstützt zudem die Haltung des Kantonsrates wonach sich der Regierungsrat beim BAV für die unverzügliche Fortsetzung der Planungsarbeiten einzusetzen habe. Ebenso erwartet auch das Komitee, dass die im Planungsbericht aufgezeigte Variante einer Vorfinanzierung durch den Kanton forciert anzustreben ist.

Das «Zentralschweizer Komitee Durchgangsbahnhof Luzern» engagiert sich mit seinen über 660 Mitgliedern seit 2009 für eine möglichst rasche Erweiterung des Bahnhofs Luzern zu einem Durchgangsbahnhof. Das Komitee wird strategisch von einem Ausschuss geleitet. Ihm gehören folgende Personen an: Georges Theiler, Präsident; Josef Langenegger, Operativer Leiter, Peter Bieri, ZG; Prisca Birrer-Heimo, LU; Konrad Graber, LU; Pius Kaufmann, LU; Peter Keller, NW; Louis Schelbert, LU; Karl Vogler, OW; Pius Zängerle, LU.

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