Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Ein «Snoezelen-Zimmer» zum Kuscheln

Gut besuchter «Tag der offenen Tür» im Höchweid in Ebikon

Eine Atmosphäre der willkommenen Art schlug den Besucherinnen und Besuchern am «Tag der offenen Tür» im Alters- und Pflegeheim Höchweid in Ebikon entgegen. Die neu gestaltete Abteilung für demenzkranke Menschen interssierte.

Die Cafeteria im Foyer des «Höchweid» war am «Tag der offenen Tür» meist bis auf den letzten Platz besetzt. Junge und ältere Menschen sassen an den Tischen und unterhielten sich. Oder sie genossen das, was die Küche für einmal an vorderster Front zauberte. Lernende Köche boten Gebäck und andere süsse Verführungen zum Kaffee an. Die herbstliche Dekoration trug dazu bei, dass die Stimmung und die Atmosphäre manchen erwärmten. Dann waren aber auch noch jene Lernenden der Pflege, die Blutzucker- und Blutdruckmessungen vornahmen. Sie taten das mit Geschick und Einfühlungsvermögen. Die Angst vor dem bekannten «Picks» in den Finger vermochten sie bei etlichen zu nehmen. Der Rundgang führte weiter zur Spitex Rontal plus, die auf ihre vielfältigen Dienstleistungen aufmerksam machte. Der Leiter Hoteldienste des «Höchweid», Bruno Trippel, klärte über den Wäscheservice und das Catering auf. «Wir bügeln auch Hemden für Privatpersonen», ergänzte er seine Ausführungen.

 

Frappanter Unterschied

Zugang hatten die Besucherinnen und Besucher auch in die neue Demenzabteilung im vierten Stock. Anregende und warme Farben an den Wänden und beim Mobiliar wechselten sich ab, ob im Aufenthalts-/Wohnraum oder in den einzelnen Zimmern. Nebst dem Snoezelen-Zimmer – ein neuartiges Konzept, das menschliche Nähe und Kuschelgefühle ermöglichen soll – stach auch die Wohlfühloase mit Bad ins Auge und in die Nase. Letzteres vor allem wegen der wohligen Düfte. Darüber respektive über den Einsatz von Essenzen und Öle wusste Rosmarie Durrer, Nachtwache-Leiterin und Aromatologin in Ausbildung, viel zu erzählen. Frappant ist der Unterschied zwischen der jetzigen und der Demenzabteilung im zweiten Stock. Letztere erscheint verschlossener und dunkler, jedoch auch wohnlich. Künftig werden Menschen mit einer Demenzerkrankung auch auf eine Terrasse können.