Rigi Anzeiger
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Eine aussergewöhnliche Persönlichkeit

Meggen: Der Tod von Alt-Ständerätin Helen Leumann-Würsch hat Betroffenheit ausgelöst. Die in Meggen wohnende FDP-Politikerin wurde als aussergewöhnliche Persönlichkeit gewürdigt.

Helen Leumann

Helen Leumann

red. Betroffen hat die FDP.Die Liberalen Luzern vernommen, dass alt-Ständerätin Helen Leumann-Würsch im Alter von 71 Jahren verstorben ist. Die Partei würdigte die Politikerin in einem Schreiben als «aussergewöhnliche Persönlichkeit, die mit ihrem Einsatz und ihrer kompetenten Arbeit grosses Vertrauen und Anerkennung weit über die Kantonsgrenzen hinaus genoss.»
Helen Leumann vertrat von 1995 bis zu den Neuwahlen 2011 den Kanton Luzern im Ständerat. Bevor sie in die kleine Kammer gewählt wurde, wirkte sie von 1983 bis 1995 im Kantonsparlament. Im Bundesparlament präsidierte sie die Geschäftsprüfungskommission (GPK), die Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) und war Mitglied in der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur. Politische Schwerpunkte setzte Helen Leumann vor allem in der Wirtschafts-, Kultur- und Bildungspolitik. Besonders hervorzuheben ist ihr grosses Mitwirken bei der Gründung und beim Aufbau der Universität Luzern. Helen Leumann leitete den Universitätsverein während insgesamt zehn Jahren. Ihr grosses Engagement wurde 2008 mit der Verleihung des Titels der Ehrensenatorin verdankt. Für die Kantonalpartei amtierte Helen Leumann von 1989 bis 2001 als Vizepräsidentin. Beruflich engagierte sie sich als Verwaltungsrätin und in diversen Stiftungen sowie im familieneigenen Unternehmen Collano.
Helen Leumann trat krankheitsbedingt im Frühjahr 2011 von allen politischen Ämtern zurück. Sie war Mutter von drei Kindern und lebte in Meggen.

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