Rigi Anzeiger

Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 36 185, mit 40 000 Leserinnen und Lesern, und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Eine echte Auswahl bei der nächsten Wahl

Meggen: Am 10. Juni 2018 finden die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Controlling-Kommission sowie die erstmalige Wahl der sechs Mitglieder der Einbürgerungskommission statt. Nachdem mehr Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen wurden als Sitze zu vergeben sind, finden Urnenwahlen im Mehrheitswahlverfahren (Majorz) statt.

Präsidium in der neuen Einbürgerungskommission (EBK)

In der kürzlich durchgeführten Teilrevision der Gemeindeordnung wurde u.a. die Einführung einer Einbürgerungskommission beschlossen. Diese Kommission setzt sich aus sieben Mitgliedern zusammen. Der Gemeindepräsident gehört dem Gremium von Amtes wegen als Mitglied an.

Für die Wahl von sechs Mitgliedern wurden der Gemeindekanzlei sieben Kandidierende gemeldet, nämlich drei Frauen und vier Männer: Dosch Linda, Rechtsanwältin (parteilos); Rogger Susu, Leiterin Fachstelle private Beistandspersonen (GLP); Rose Grüter Silvia, Geschäftsführerin (FDP); Amgwerd Robert, Rechtsanwalt (CVP); Frei Pascal, Ökonom (FDP); Lötscher Franz, Geschäftsführer (SVP); Müller-Bodmer Fridolin, Sekundarlehrer (SP).
Für die neue EBK gibt es nicht nur mehr Wahlvorschläge für Mitglieder als Sitze zu vergeben sind, auch für das Präsidium der EBK sind eine Kandidatin und zwei Kandidaten von Ortsparteien nominiert worden. Es besteht somit für die Ersatz- wie auch für die Neuwahl eine echte Auswahl an Bürgerinnen und Bürgern, die sich der Wahl stellen und Verantwortung übernehmen wollen.

Die drei Kandidierenden für das Präsidium der EBK haben wir ersucht, vier Fragen schriftlich zu beantworten.

 

Amgwerd Robert, Rechtsanwalt (CVP)

Amgwerd Robert

1. Welches sind Ihre Motive für eine Kandidatur in der Megger Einbürgerungskommission?

Meggen zeichnet sich durch eine sehr hohe Lebensqualität aus und die Gemeinde bietet in allen Lebensbereichen hervorragende Dienstleistungen. Seit 18 Jahren habe ich das Privileg, in Meggen zu wohnen. Dank meiner Pensionierung habe ich nun die Zeit, mich im Rahmen einer neuen wichtigen Aufgabe für die Gemeinde zu engagieren. Ich will sicherstellen, dass die Einbürgerungsverfahren fair und rechtlich einwandfrei ablaufen und die Integration der Gesuchsteller gründlich abgeklärt wird. Die Megger Bevölkerung wird sich auch weiterhin zu Einbürgerungsgesuchen äussern können.

2. Welche Kompetenzen bringen Sie für die Übernahme des Präsidiums in der EBK mit?

Als Rechtsanwalt und Konzernsekretär von Schindler verfüge ich über die juristische Erfahrung, heikle Sachverhalte, vor allem im Personalbereich, genau abzuklären sowie rechtlich korrekt und objektiv zu entscheiden. Ich verfüge über vielfältige Führungserfahrung in Arbeitsgruppen aus meiner beruflichen Tätigkeit und meinem Engagement für die Stiftung SOS-Kinderdorf. Zudem bringe ich Sozialkompetenz, kommunikative Fähigkeiten und Sprachkenntnisse mit, sodass ich mich mit Menschen aus anderen Kulturen gut verständigen kann.

3. Welcher Verhandlungsstil, welche Verhandlungsgrundsätze scheinen Ihnen innerhalb der EBK zielführend?

Bei der Führung einer Kommission ist es mir vor allem wichtig, dass jedes Mitglied seine besonderen Kenntnisse und Erfahrungen einbringt und bei den Beratungen und Entscheiden seine persönliche Sichtweise äussert. Ziel ist, dass sich alle Mitglieder hinter einen Entscheid stellen können. Bei den Gesprächen der EBK mit den Gesuchstellern und bei Abklärungen zu ihrer Integration sind Respekt und Empathie unerlässlich.

4. Welchen Kriterien messen Sie bei der Beurteilung eines Einbürgerungsgesuches ein besonderes Gewicht bei?

Das zentrale Kriterium für mich ist, dass nur eingebürgert wird, wer unsere Werte respektiert, mit den schweizerischen Lebensverhältnissen vertraut und erfolgreich in Meggen integriert ist. Wichtig ist mir auch, dass Gesuchsteller die öffentliche Ordnung beachten und sich im Alltag in Wort und Schrift in einer Landessprache verständigen können. Ein weiterer elementarer Punkt für mich ist, dass Menschen, die eine Gefährdung der inneren oder äusseren Sicherheit der Schweiz darstellen, nicht eingebürgert werden.

 

Lötscher Franz, Geschäftsführer (SVP)

Lötscher Franz

1. Welches sind Ihre Motive für eine Kandidatur in der Megger Einbürgerungskommission?

Ich bin der Meinung, dass sämtliche Parteien in der wichtigen Kommission eingebunden sein müssen. Eine ausgewogene Zusammenstellung des Gremiums stellt sicher, dass eine Einbürgerung breiter abgestützt ist. So sind somit auch alle Bürger vertreten. Gesellschaftliches Engagement ist mir wichtig und in dieser Kommission mitzuarbeiten würde mir Freude bereiten.

2. Welche Kompetenzen bringen Sie für die Übernahme des Präsidiums in der EBK mit?

Ich verfüge über viel Erfahrung im Umgang mit Personen aus unterschiedlichen Kulturkreisen, sei es das Integrieren von Lernenden in den Arbeitsprozess,  bei Gesprächen mit deren Eltern oder mit Kunden aus aller Welt. Als Arbeitergebervertreter stehe ich Angestellten aus sieben Nationen vor.  Mein überzeugender Verhandlungsstil lässt mich seit Jahren erfolgreich in einer anspruchsvollen Branche arbeiten und beachtliche Resultate erzielen. Ich treffe gerne fundierte Entscheide, suche den Abschluss, auch wenn einmal in einem unpopulären Fall eine Lösung gesucht wird.

3. Welcher Verhandlungsstil, welche Verhandlungsgrundsätze scheinen Ihnen innerhalb der EBK zielführend?

Erst eine fundierte Beschaffung der Auskünfte und Informationen. Dann die nüchterne und neutrale Analyse des Gesuches nach den gesetzlichen Vorgaben. Ein Entscheid kann auch mal unangenehm, muss aber immer fair sein. Und schlussendlich eine überzeugende breit abgestützte Entscheidung, welche dem Allgemeinwohl dienlich ist.

4. Welchen Kriterien messen Sie bei der Beurteilung eines Einbürgerungsgesuches ein besonderes Gewicht bei?

Das Beherrschen unserer Sprache ist eine Grundvoraussetzung. Zudem muss der Wille, sich unseren Gesetzgebungen anzupassen, ausgesprochen spürbar sein.

 

Rogger Susu, Leiterin Fachstelle private Beistandspersonen (GLP)

Rogger Susu

1. Welches sind Ihre Motive für eine Kandidatur in der Megger Einbürgerungskommission?

Unser Gemeinwesen basiert auf der Mitwirkung engagierter Bürgerinnen und Bürger. Mit meinem Engagement in Politik, Vereinen und Kirche möchte ich meinen Teil dazu beitragen und Verantwortung übernehmen. Ich bringe die nötigen fachlichen und persönlichen Kompetenzen für die Mitwirkung in der Einbürgerungskommission und für das Präsidium mit. Zudem finde ich es eine sehr spannende und wichtige Aufgabe.

2. Welche Kompetenzen bringen Sie für die Übernahme des Präsidiums in der EBK mit?

Führungserfahrung, Verhandlungsgeschick, Sachkenntnis (aus meiner Tätigkeit im Amt für Migration) und Menschenkenntnis. Seit Jahren leite ich als Co-Präsidentin die von Kirchen und Kantonen beauftragte Fachstelle elbe (Ehe- und Lebensberatung und Schwangerschaftsberatung) sowie die durch mich aufgebaute Fachstelle Private Beistandspersonen der Stadt Luzern. Politisch stehe ich als Präsidentin der Grünliberalen Partei Habsburg (Adligenswil, Meggen, Udligenswil) vor. Zudem behalte ich als ehemalige Feuerwehrfrau (Atemschutz, Stadt Luzern) auch einen kühlen Kopf, wenn es einmal schwieriger werden sollte.

3. Welcher Verhandlungsstil, welche Verhandlungsgrundsätze scheinen Ihnen innerhalb der EBK zielführend?

Als Sozialarbeiterin gehört es zu meinen Kernkompetenzen bei der Gesprächsführung auf eine für die jeweilige Situation passende Methode zurückgreifen zu können. Ich bin es mir gewohnt, mit unterschiedlichsten Menschen und ihren Bedürfnissen umzugehen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Ein zentraler Grundsatz ist für mich Unvoreingenommenheit. Ich setze mich ein für ein korrektes Verfahren, kritische Betrachtung und faire Beurteilung, fachlich und organisatorisch einwandfreie Arbeit und eine wertschätzende Kommunikationskultur. Dies gilt sowohl im Gespräch mit den Antragstellenden wie auch innerhalb der Kommission.

4. Welchen Kriterien messen Sie bei der Beurteilung eines Einbürgerungsgesuches ein besonderes Gewicht bei?

Nebst den bereits im Bundes- und kantonalen Gesetz geforderten Kriterien wie z.B. Sprachfähigkeit, erfolgreiche Integration und das Respektieren der Werte der Bundesverfassung, ist es mir persönlich ein Anliegen, dass ein staatsrechtliches Verständnis vorhanden ist. Ich möchte im Gespräch erkennen, dass den Antragstellenden die Schweiz am Herzen liegt und sie sich aktiv einbringen möchten. Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass zukünftige Schweizer Bürgerinnen und Bürger sich bewusst sind, dass an die Rechte, welche sie durch die Einbürgerung erlangen, auch Pflichten gekoppelt sind, welche sie mitzutragen haben.

 

 

Ersatzwahl in die Controlling-Kommission

Fristgerecht wurden der Gemeindekanzlei von der FDP Bachmann Alain, Sachwalter und von der GLP Portmann Lukas, Öffentlichkeitsarbeit als Wahlvorschläge für die Ersatzwahl in die Controlling-Kommission für den zurücktretenden Büeler Christoph (FDP) eingereicht. Nachfolgend die Porträt-Texte zu den Kandierenden:

 

Alain Bachmann, Sachwalter (FDP)

alain bachmann

«Ich bin in Meggen aufgewachsen, habe hier die Schulen durchlaufen und war Mitglied der Pfadi. Für mein Studium der Philosophie und Volkswirtschaft zog ich nach Bern und lebte danach in Zug. Seit 10 Jahren bin ich mit meiner Familie wieder zurück in Meggen. In meiner Freizeit lese ich, koche gerne, würde gerne noch etwas mehr rudern und spiele Gitarre. Nach dem Studium habe ich mich als Sachwalter, Treuhandexperten und in internationalem Steuerrecht weitergebildet. Dies erlaubte mir in Luzern in unseren Familienbetrieb einzutreten und heute führe ich diesen. Ich bin beratend tätig sowie als operativer Verwaltungsrat verschiedener Firmen engagiert. Dies alles gibt mir einen breiten Horizont und fordert mich jeden Tag. Die Tätigkeit in der Controlling-Kommission braucht nicht nur Zahlenverständnis sondern auch Weitblick und Visionen. Ich bringe die fachlichen Voraussetzungen dafür mit, kenne die Verhältnisse und Menschen in Meggen und bin konsensorientiert. Dies ist die wichtigste Voraussetzung für das Erreichen von Zielen.»

 

Lukas Portmann, Leiter Öffentlichkeitsarbeit Universität Luzern (GLP)

L. Portmann

Mit Lukas Portmann tritt ein Kandidat der Grünliberalen Partei zur Wahl an, der aufgrund seines beruflichen Hintergrunds und seiner Persönlichkeit bestens für dieses Amt geeignet ist. Der Staatswissenschafter HSG kann auf seine berufliche Erfahrung im Journalismus und in der Kommunikation, aktuell als Leiter Öffentlichkeitsarbeit der Universität Luzern, bauen: Er ist kritisches Hinschauen und die Arbeit in einem Umfeld mit gegensätzlichen Interessen und Zielkonflikten gewohnt. Durch sein politisches und gesellschaftliches Engagement wie etwa im Ski- und Sportclub Meggen oder der Theatergesellschaft Meggen ist der Vater von drei erwachsenen Söhnen gut im Ort verankert. Die Kandidatur von Lukas Portmann bietet die Chance, eine breitere Vertretung der Parteien in der Controlling-Kommission zu erreichen. Aktuell ist diese lediglich aus Vertretern von zwei der fünf Ortsparteien zusammengesetzt.

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