Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Eine Luzerner Gemeinde im Glück

Meierskappel: Die 1300-Seelen-Gemeinde hatte in den vergangenen Jahren keinen einzigen Brandfall. Ein besonderes Glück, weil nämlich bei einem grösseren Feuerausbruch das vorhandene Löschwasser zu einem Trinkwasser-Engpass geführt hätte. Das wird nun mit dem Bau eines neuen Wasserreservoirs behoben.

pd./cek. «Die Wasserversorgung in Meierskappel ist grundsätzlich in einem guten Zustand und versorgungssicher. Die verschiedenen Druckzonen sind untereinander verbunden und werden von Quell- und Grundwasser gespiesen. Bei Versorgungsengpässen kann von Küssnacht Seewasser bezogen werden», erläutert Gemeindepräsident Konrad Langenegger. Eigentlich sah das generelle Wasserversorgungsprojekt vom 2002 für die Jahre nach 2010 ein Ersatzneubau des Reservoirs Seilerhof mit einer Verdoppelung der Trinkwasserkapazität und einer gesetzeskonformen Löschwasser-Reserve vor. Aufgegriffen hat das der Meierskappeler Gemeinderat nun in seiner neuen Legislaturperiode 2016 – 20. Das nicht zu früh, denn mit dem Bezug der neuen Wohnungen am Rütirain wird die Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in der Niederzone der Gemeinde Meierskappel kritisch.

Dreifache Löschwasser-Menge
Gemäss der Gebäudeversicherung Luzern muss Meierskappel über eine Löschwasser-Reserve von 300 Kubikmeter verfügen, damit die Feuerwehr bei einem Grossereignis in der Gewerbezone während zwei Stunden mit 2400 Litern pro Minute wirken kann. Zurzeit verfügt die Gemeinde lediglich über eine Löschwasser-Reserve von 110 Kubikmeter im Reservoir Sonnhalde. Im Ereignisfall kann die Feuerwehr jedoch nur auf die Brauchwasserreserve des Reservoirs Seilerhof zurückgreifen. Über eine Löschwasser-Reserve verfügt dieses Reservoir nicht. Da dieses bald 60jährig wird, die Platzverhältnisse eng sowie die Armaturen und Geräte Abnützungs- und teilweise Korrosionsschäden aufweisen, sah es der Gemeinderat als dringend notwendig an, ein neues Wasserreservoir im Seilerhof anstelle des bisherigen mit einem Fassungsvermögen von 600 Kubikmeter zu bauen. Ein Drittel ist als Löschwasser-Reserve und zwei Drittel als Trinkwasser eingeplant. Das neue Reservoir soll mindestens für die nächsten 20 Jahre reichen.

«Sportlicher» Zeitplan
Das im generellen Wasserversorgungsprojekt von 2002 skizzierte neue Reservoir mit einem Fassungsvermögen von 450 Kubikmeter sah Kosten von rund einer Million Franken vor. Doppelt so viel beantragte der Gemeinderat für das neue Reservoir Seilerhof mit 600 Kubikmeter Wasser. «Das Projekt stellten wir zuerst an einer Informationsveranstaltung zusammen mit der Feuerwehr vor», ergänzte Gemeindepräsident Konrad Langenegger. Am 27. November 2016 stimmten 323 Meierskappeler dem Projekt zu. Lediglich 42 Personen warfen ein Nein in die Urne. Die Baugrundsondierungen für das neue Wasserreservoir sind schon gestartet. Im Frühling 2017 soll mit den Bauarbeiten begonnen und ein Jahr darauf das neue Wasserreservoir mit genügend Löschwasser-Reserve in Betrieb genommen werden.

Das Reservoir Seilerhof, das einem Ersatzneubau weicht.

Das Reservoir Seilerhof, das einem Ersatzneubau weicht.

Ein Blick in das sogenannte Quellwasserreservoir Oberstenhof.

Ein Blick in das sogenannte Quellwasserreservoir Oberstenhof.

So soll das neue Reservoir Seilerhof dereinst aussehen.

So soll das neue Reservoir Seilerhof dereinst aussehen.

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