Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Engagierte Debatte über Gemeindefinanzen

Buchrain: Am 30. November 2014 lehnten die Stimmberechtigten den Voranschlag wie auch die Steuererhöhung ab, mit Folgen. Diese Woche brachten engagierte Bürger ihre Meinung zu den Finanzen ein.

cek. War es die Steuererhöhung von 1,9 auf 2,1 Einheiten, das anonyme Flugblatt oder die Nein-Parole der FDP, die zur Ablehnung des Budgets und der Steuererhöhung in Buchrain führten? Gemeindepräsidentin Käthy Ruckli und Finanzvorsteher Patrick Bieri können nur spekulieren. Erstere fügte an: «Wir haben seitens der Bevölkerung einige divergierende Aussagen erhalten.» «Vielleicht war es auch nur eine Trotzreaktion», mutmasste am Dienstag ein Diskussionsteilnehmer. An diesem Tag hatte die Gemeinde zum offenen Gespräch am Nachmittag und am Abend eingeladen. Während rund sieben Stunden wurde kritisch, konstruktiv und wohlwollend diskutiert. Im Mittelpunkt stand die Vernehmlassung zum zweiten Entwurf des Budgets 2015, über die die Buerer am 8. März 2015 abzustimmen haben. «Was passiert, wenn diese erneut abgelehnt wird?» lautete eine der Fragen. Antwort von Patrick Bieri: «Dann wird der Regierungsrat darüber befinden und auch den Steuerfuss festsetzen.» Die öffentliche Vernehmlassung läuft noch bis 13. Januar 2015. Dazu hat der Gemeinderat auch einen Fragebogen zusammengestellt mit diversen Sparmassnahmen. 150 wurden bereits ausgefüllt, für Bieri eine positive Resonanz.

Patrick Bieri

Patrick Bieri, Finanzvorsteher Buchrain: «Fusionen wie zum Beispiel der Musikschulen sind kein Allheilmittel, um Kosten zu reduzieren.»

Sparen bei der Schule vermisst
«Der grösste Posten ist unsere Schule. Ich vermisse hier relevante Kürzungen, so beispielsweise bei der Verwaltung, die eine Million Franken kostet», wandte einer der Diskussionsteilnehmer ein. Bieri berief sich auf eine externe Analyse, aus der hervorgeht, dass die Schule in Buchrain sehr effizient arbeitet. Den Schulpool oder den Mittagstisch aus dem Budget zu streichen sei nicht möglich, da diese vom Kanton vorgegeben sind. Die Idee einer Fusion wurde auch aufgeworfen. Der Finanzvorsteher daraufhin: «Die Frage wäre nur, ob wir als Braut attraktiv für andere Gemeinden sind.» Eine Buchrainerin appellierte, dass jetzt eine Lösung gefunden werden müsse, zumal eine Fusion einige Jahre in Anspruch nehmen würde. Bekannt ist, dass eine Zusammenarbeit bzw. eine Fusion der Musikschulen im Rontal zurzeit geprüft wird. «Das ist aber auch kein Allheilmittel, um die Kosten zu reduzieren», warnte Patrick Bieri. Mehr zur Vernehmlassung und zum offenen Gespräch ist in der nächsten Ausgabe des Rigi Anzeiger zu lesen.

Käthy Ruckli, Gemeindepräsidentin Buchrain

Gemeindepräsidentin Käthy Ruckli: «Die wirklichen Gründe, weshalb das Budget abgelehnt wurde, sind vielfältig.»

Aussprache vom 6. Januar 2015
Gegen 100 Bürger und Bürgerinnen nutzten die Gelegenheit zum offenen Gespräch im Alterszentrum Tschann. Gemeindepräsidentin Käthy Ruckli und Finanzvorsteher Patrick Bieri bedanken sich im Namen des Gemeinderates für die sehr grosse Teilnahme und die engagierten, kritischen und konstruktiven Diskussionen. Die Erkenntnisse daraus werden in den neuen Budget-Voranschlag 2015, welcher am 8. März zur Abstimmung gelangt, einfliessen. Am Donnerstag, 26. Februar 2015, 19.30 Uhr, lädt der Gemeinderat die Bevölkerung zur Orientierungsversammlung in die Aula Hinterleisibach ein.

 

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