Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Erneuerbare Energien sind gefragt

CKW Regionalmedienanlass

Die CKW will bis zum Jahre 2050 die Summe von 3 Milliarden Franken investieren, wobei davon 80 Prozent in erneuerbare Energien fliessen sollen. Der Löwenanteil nimmt mit 29 Prozent die Wasserkraft in Anspruch; 18 Prozent und 17 Prozent aus Windenergie.

Beim bewussten Umgang mit Strom unterstützt CKW ihre Kunden, beispielsweise in Form der neuen CKW-Produktewelt, die auf Ökologie und Energieeffizienz ausgerichtet ist. Aber auch die dritte Preissenkung in Folge (Preise im schweizerischen Durchschnitt) und die Förderung der stärkeren Verwendung erneuerbaren Energien bei Endkunden gehören zu diesen Unterstützungsmassnahmen der Kunden. Ferner ist die Förderung von Energieeffizienzmassnahmen wie Wegfall des Grundpreises (Sparen lohnt sich), Sensibilisierung in der „Stromwelt CKW“ und das Pilotprojekt Smart Metering zu erwähnen. Positive Wirkung verspricht auch die Förderung der regional durch Endkunden erzeugten, erneuerbaren Energie.

 

Rahmenbedingungen bis 2020

CKW setzt sich zum Ziel, das sich bietende Potential mit adäquaten Rahmenbedingungen auszuschöpfen. Bis 2020 sollen deshalb realistische Ziele definiert werden. Es wird Planungs- und Rechtssicherheit geschaffen sowie die Schutz- und Nutzungsinteressen neu gewichtet. Ein beschleunigtes Verfahren, keine wettbewerbsverzerrenden Interventionen, keine Bevorzugung einzelner Technologien und Anerkennung von Forschungsaspekten sind als weitere zielführende Massnahmen zu werten.

Sieben offene Projekte mit neuen Energien im Kanton Luzern beanspruchen ein Investitionsvolumen von 130 Millionen Franken. Es sind dies die Kleinwasserkraftwerke Waldemme, Rümlig und Renggbach, das Windkraftwerk Lutersarni und der Windpark Lindenberg sowie die Solar-Freiflächenanlage Schweissmatt in Inwil und ein neues Solarprojekt. Die gesamthaft produzierte Strommenge dieser offenen Projekte kommt rund 18000 Haushaltungen zugute.

 

8 Millionen Unterstützungsbeiträge

Mit Unterstützungsbeiträgen von 8Millionen Franken für Solaranlagen auf Schuldächern sollen Luzerner Gemeinden dank dem neuen CKW-Projekt «Solarstrom macht Schule» motiviert werden. Als positive Wirkung ihres Projektes erwartet CKW, Luzerner Schülerinnen und Schüler für Solarstrom zu sensibilisieren. Es soll ein einfacher Einstieg für Gemeinden in Solarstromproduktion bieten. Als weiteres Ziel wird erwartet, dass die erneuerbaren Energien und der Ausbau der Solaranlagen gemeinsam vorangetrieben werden. Es wird bei einer voraussichtlichen Laufzeit von 2 Jahren mit Strom für rund 800 Haushalte gerechnet. CKW finanziert bis zu Zweidrittel der Investitionskosten als Starthilfe.

Peter Suter, Leiter Neue Energien bei einer Dach-Solaranlage.

Peter Suter, Leiter Neue Energien bei einer Dach-Solaranlage.

Sanfter, aber konsequenter Umbau

Die Luzerner Energiepolitik sei verantwortungsvoll und zeige Wirkung, hielt Regierungsrat Robert Küng am Regionalmedienanlass der CKW fest. Als qualitative Ziele sind anzuführen: Sanfter, aber konsequenter Umbau, Revision des Energiegesetzes, verlässliche Bereitstellung der Fördermittel und Fortführung der Energieberatung. Die 2000 Watt-Gesellschaft und die Verdoppelung erneuerbarer Energien bis 2030 sind die quantitativen Ziele des Kantons Luzern. Als Entwicklungspfad wurde von regierungsrätlicher Seite erwähnt: Politische Themenführerschaft, politischer Einfluss, neue kantonale Energiegesetzgebung und die konsequente Nutzung der volkswirtschaftlichen Vorteile. Die gesetzgeberischen Massnahmen sind: Energiegesetz Kanton Luzern, Planungs- und Baugesetz, Gesetz über die Gewinnung von Bodenschätzen und Nutzung des Untergrundes.

Der Beitrag des Kantons manifestiert sich in der ideellen Unterstützung, der Beratung, der Motivation und Aufforderung der Gemeinden zur Beteiligung und der Hilfestellung bei Gesprächen mit der Denkmalpflege (Konsensfindung).

 

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