Rigi Anzeiger

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Erste altersgerechte Wohnungen beim «Rössli» reserviert

Root: Die Stiftung Alterssiedlung Root betreut und pflegt 52 Menschen im Altersheim Unterfeld. Aufgrund der Nachfrage an zentralem Wohnraum mit Angeboten wie Raumpflege, Mahlzeiten, Wohlfühlkontrolle und gesellschaftlichen Anlässen, entstehen im Neubau beim Rössli 16 Wohnungen mit optionalen Dienstleistungen. Fünf davon sind bereits reserviert.

Monica Lindegger, Sie sind seit 16 Jahren bei der Stiftung Alterssiedlung Root in der Leitung tätig und beraten derzeit die Interessierten an den Wohnungen mit Dienstleistungen. Welche Dienstleis­tungen werden konkret angeboten und was sind die Vorteile dieser neu entstehenden Wohnungen, welche ab Sommer 2018 bezugsbereit sind?
Mieterinnen und Mieter der 16 Wohnungen im Dorf-Huus beim Rössli können entsprechend der Lebenssituation unterstützende Dienstleistungen von der Alterssiedlung Root beziehen. Das Basisangebot enthält beispielsweise die wöchentliche Reinigung der Nasszelle und der Böden. Auch Kurzberatungen und soziokulturelle Anlässe gehören dazu. Die Wohlfühlkontrolle trägt zur persönlichen Sicherheit bei. Individuelle Angebote wie Mahlzeiten, Einkaufen oder die Organisation von Terminen können je nach Bedarf gebucht werden. Für Notsituationen besteht ein Entlastungsangebot. Die Gemeinde Root ermöglicht so, dass ältere Menschen bis ins hohe Alter in einer eigenen Wohnung selbstständig und eigenverantwortlich leben können.

Wie beurteilen Sie die Nachfrage?
Die Wohnungen der Rössli Überbauung sind seit Ende 2017 durch die Arlewo AG unter www.rössli-root.ch ausgeschrieben und online ist zu sehen, dass fünf der 16 Wohnungen bereits reserviert sind. Weitere Gespräche mit Interessierten sind terminiert und somit stimmt die Nachfrage. Oder anders ausgedrückt, der Stiftungsrat der Alterssiedlung Root und die Gemeinde Root haben 2014 den richtigen Entscheid für die Angebote getroffen. In der Umsetzung steckt viel Herzblut bei allen Beteiligten, damit der Start im Sommer 2018 gelingt.

Was braucht es noch, damit die Eröffnung wie geplant verläuft?
Es gibt noch freie Wohnungen, denn ein solcher Entscheid für den Einzug braucht einerseits Zeit und andererseits ist es besser vorstellbar, wenn die Wohnungen und die öffentlichen Räume vor Ort besichtigt werden können. Auf den Plänen ist das sehr abstrakt, wie und wo das Zusammenleben stattfinden wird. Im Dorf-Huus gibt es mit den Mitarbeitenden, mit den anderen Mietern sowie den 22 Bewohnern der Pflegewohngruppe ein vertrauensvolles soziales Umfeld. Angehörige sind herzlich willkommen. Um das Wohnen und das Zusammenleben vor der Eröffnung erlebbar zu machen, führen wir einen Tag der Baustelle für Interessierte durch. Im Sommer ist ein öffentliches Eröffnungsfest geplant.

Wie können wir uns das zukünftige Zusammenleben im Unterfeld und im Dorf Huus vorstellen für die Bewohnenden und auch für die Öffentlichkeit?
Das Unterfeld und das Dorf-Huus sind eine Organisationseinheit der Alterssiedlung Root. An beiden Orten erbringen wir die gewohnt hohe Dienstleistungsqualität. Wir können aufgrund der überschaubaren Grösse an zwei unterschiedlichen Standorten ein persönliches Ambiente anbieten. Dies passt auch zu den Dorfstrukturen der sechs Stiftergemeinden Dierikon, Dietwil, Gisikon, Honau, Inwil und Root. Ob für einen Besuch, bei Veranstaltungen oder auch zu einem Essen stehen die Türen für alle offen bei uns. Wie dies bereits heute im Altersheim Unterfeld gelebt wird. Neu werden wir die Angebote für Fragen rund um das Alter ausbauen. Es sind zusätzliche Veranstaltungen geplant, um noch mehr Begegnungen zu ermöglichen.

 

Von links: Annika Müller, Tobias Ladner (Heimleiter) und Monica Lindegger planen gemeinsam die operative Erweiterung der Stiftung Alterssiedlung Root im Dorf-Huus beim Rössli in Root. Bild pd

Von links: Annika Müller, Tobias Ladner (Heimleiter) und Monica Lindegger planen gemeinsam die operative Erweiterung der Stiftung Alterssiedlung Root im Dorf-Huus beim Rössli in Root. Bild pd

Nachgefragt bei Tobias Ladner, Heimleiter

Tobias Ladner, Sie sind seit Sommer 2016 als Heimleiter der Alterssiedlung Root tätig und setzen die geplanten Angebote im Unterfeld und Dorf-Huus um. Wie sind Sie rückblickend gestartet und worauf konnten Sie aufbauen?
Der Stiftungsrat hat unter dem Präsidium von Margrit Künzler in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Heimleiterehepaar Irma und Werner Stutzmann sowie Monica Lindegger und ihrem Team die Grundlagen für die Neuorganisation erarbeitet. Diese Grundlagen berücksichtigen die demografischen und sozialen Entwicklungen. Demografisch betrachtet werden wir gesund älter, haben im hohen Alter oft mehrere Krankheitsbilder und es kommt zu komplexen Pflegesituationen. Sozial gibt es veränderte Familienstrukturen und es kommt vor, dass keine Angehörigen für Betreuungsleistungen vor Ort sind. Die operative Umsetzung des Entscheids liegt in meiner Verantwortung und läuft planmässig, dank der sehr guten Vorarbeit und dem grossen Engagement des gesamten Teams.

Wo sehen Sie besondere Herausforderungen des Projekts?
Für die Bewohner und Angehörigen im Unterfeld versuchen wir, möglichst wenig Veränderung spürbar werden zu lassen. Alle werden laufend informiert. Wer interessiert ist, kann an den geplanten Veranstaltungen teilnehmen, muss aber nicht. Eine besondere Herausforderung ist die Teambildung der Mitarbeitenden, welche sehr bewohnerzentriert arbeiten. Nur dank unseren top motivierten und qualifizierten Mitarbeitenden können wir die Dienstleistungen erbringen.

Hat sich personell bereits etwas verändert aufgrund der Neuorganisation?
Ja, seit Anfang Jahr ist Annika Müller Pflegedienstleiterin und Monica Lindegger übernimmt die Leitung des Dorf-Huus inklusive den Gesprächen und Abklärungen rund um die Wohnungen mit Dienstleistungen. Annika Müller ist diplomierte Pflegefachfrau, hat zuvor die Ausbildung als Fachfrau Gesundheit abgeschlossen und absolviert derzeit berufsbegleitend das Bachelorstudium für dipl. Pflegende an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW).

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