Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Erster Lehrlingsparcours für Oberstufenschüler

Der Gewerbeverein Ebikon stellt am 18. September 25 Berufe vor

Am ersten, vom Gewerbeverein Ebikon organisierten Lehrlingsparcours nehmen 16 Betriebe mit insgesamt 25 Berufen teil. Rund 100 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe können vier Berufe auswählen, die sie kennenlernen möchten.

Eine gute Sache, findet Mathias Mühlemann, Oberstufenlehrer Schulhaus Wydenhof, Ebikon, denn Jugendliche sind bei der Berufswahl mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert. «Die Auswahlmöglichkeit erscheint im ersten Moment als riesig und ist damit unübersichtlich, und gleichzeitig stösst sich die Realität teilweise an den eigenen Vorstellungen. In einer multimedialen Welt aufzuwachsen und das niedrige Alter erschweren die Konzentration auf wesentliche Inhalte der Berufswahl zusätzlich. Der Lehrlingsparcours ist den Jugendlichen eine Hilfe, ist Mühlemann überzeugt. «Die Berufe werden real von kompetenten Fachleute vorgestellt. So erhalten die Jugendlichen einen glaubwürdigen Eindruck in Berufe. In der Berufswahl kann sich ein Jugendlicher nur weiterentwickeln, wenn er die Möglichkeit hat, die Berufswelt selbst zu entdecken. Dies ist mit dem Lehrlingsparcours auf ideale Weise gegeben. Neben dem direkten Nutzen für die Lernenden gibt der Parcours auch den Lehrpersonen die Möglichkeit, Lehrbetriebe und Berufe besser kennenzulernen und ist damit eine qualitativ gute Weiterbildung, um die Lernenden in der Berufswahl zu unterstützen.»

Thomas Abächerli: «Wir wollen den Schülern die Gelegenheit geben, dass sie in komprimierter Form einen breiteren Einblick in mehrere Berufe erhalten.»

Thomas Abächerli: «Wir wollen den Schülern die Gelegenheit geben, dass sie in komprimierter Form einen breiteren Einblick in mehrere Berufe erhalten.»

Mathias Mühlemann: «In der Berufswahl kann sich ein Jugendlicher nur weiterentwickeln, wenn er die Möglichkeit hat, die Berufswelt selbst zu entdecken. Dies ist mit dem Lehrlingsparcours auf ideale Weise gegeben.»

Mathias Mühlemann: «In der Berufswahl kann sich ein Jugendlicher nur weiterentwickeln, wenn er die Möglichkeit hat, die Berufswelt selbst zu entdecken. Dies ist mit dem Lehrlingsparcours auf ideale Weise gegeben.»

Auch Thomas Abächerli, Verantwortlich für das Ressort Nachwuchsförderung im Vorstand des Gewerbevereins Ebikon, freut sich auf den Anlass. Im Vorfeld habe man dafür Unterstützung von den Gwerbevereinen Rothenburg und Meggen erhalten. «Mit dem Gewerbeverein Perlen-Buchrain nahmen wir bezüglich Zusammenarbeit Kontakt auf. Für dieses Jahr hat sich nichts ergeben.» Die Zusammenarbeit mit der Oberstufenschule bezeichnet Abächerli als ausgesprochen erfreulich: «Die Schule, insbesondere die Schulleitung und die Verantwortlichen für Berufsbildung, haben sich offen und aktiv präsentiert.» Und auch wenn er sich von den Gewerbeverein-Mitgliedern teilweise eine aktivere Teilnahme gewünscht hätte, ist er mit der Rückmeldung für die erste Ausgabe zufrieden. «Es haben sogar Firmen ausserhalb des Vereins Interesse gezeigt.»

Die Schülerinnen und Schüler werden am Lehrlingsparcours von 9 Lehrpersonen und 3 freiwilligen Vertretern aus dem Gewerbe betreut und zu den Betrieben begleitet. Thomas Abächerli: «Wir wollen den Schülern die Gelegenheit geben, dass sie in komprimierter Form einen breiteren Einblick in mehrere Berufe erhalten. Der Tag soll periodisch durchgeführt auch den Lehrpersonen einen besseren Überblick von der Vielfalt der Möglichkeiten im Berufsleben vermitteln. Nur wer etwas selbst kennt, kann es auch kompetent vertreten. Die Gewerbetreibenden können die Schüler motivieren bis zum Abschluss der Oberstufe mit den Leistungen nicht nachzulassen. Es wird schliesslich erwartet, dass die Schüler mit einem gut gefüllten ‹Rucksack› ihre Lehrstelle antreten.»