Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Etwas Kunstrauch für besondere Stimmung

Meggen: Mit drei Veranstaltungen und der Enthüllung eines neuen Logos feierte der Jugend­treff Arena sein 30-jähriges Bestehen. Die Jugendlichen gestalteten das Programm wacker mit.

jp. Eröffnet wurden die Feierlichkeiten mit einer Mistery Party-Night am Freitagabend, 10. November 2017 von 18 bis 23.30 Uhr. Natürlich reserviert ausschliesslich für die Jugendlichen. Auf Samstagnachmittag war von 16 bis 18 Uhr der offizielle Teil der Feier angesetzt. Die zuständige Gemeinderätin für den Bereich Jugend, Carmen Holdener, zeigte in einem interessanten Abriss die Entstehung und Entwicklung der Jugendarbeit in Meggen auf. Sie konnte einige Pioniere begrüssen, die sich in den 80er-Jahren für einen Jugendtreff engagiert hatten, nämlich Werner Fritschi, damaliger Sozialarbeiter, Franco Marbacher, pensionierter Sekundarlehrer und Ruedi Schenker, damals im Jugendalter. Nach verschiedenen Standorten konnte 1987 der Jugendtreff das alte Feuerwehrlokal beim Schulhaus Zentral beziehen und fand hier eine definitive Bleibe. Die Räumlichkeiten wurden im Verlaufe der Jahre immer wieder neuen Bedürfnissen angepasst und entsprechende Umbauten und Renovationen vorgenommen. Zusammenfassend hielt Carmen Holdener fest: «Der Leitgedanke zur Jugendarbeit ist in all den Jahren gleich geblieben: Die Jugendlichen sollen sich in Meggen wohlfühlen und aktiv ihre Freizeit gestalten.» Und dann wurde das neue Logo der Arena enthüllt, das aus einem Wettbewerb von sechs Vorschlägen als Siegerprojekt hervorging. Jugendarbeiterin Andrea Heimberg und Jugendarbeiter Marc-André Wermelinger konnten der Gewinnerin des Wettbewerbs, Juliana Felder, Schülerin der 3. Sekundarklasse und eifrige Besucherin der Arena ein Geschenk überreichen. Sie hat das Logo nicht nur entworfen, sondern zusammen mit dem Jugendarbeiter in stundenlanger Arbeit umgesetzt. Da gab es Applaus. Anschliessend erfolgte die offizielle Eröffnung der Ausstellung zu 30 Jahre Jugendtreff. Mit Textausschnitten, Bildern, Plakaten, Dias und Videos wurde die Geschichte des Jugendtreffs illustriert. Eine Jugendband spielte dezente Songs und begleitete die zahlreichen Gäste durch die Ausstellung und den offerierten Apéro.
In einem kurzen Gespräch äusserte sich das Team der Jugendarbeit, Andrea Heimberg und Marc-André Wermelinger zum Umgang und Engagement der Jugendlichen. Sie erleben die Burschen und Mädchen als offen und spontan, freundlich und farbenfroh. Sie sind bereit sich zu engagieren, wenn das Angebot ihren Bedürfnissen entspricht. Schwerpunkt des Jahresprogramms war die Vorbereitung des Jubiläumsanlasses. Die Jugendlichen beteiligten sich bei der Organisation ihrer Anlässe, beim Materialtransport, übernahmen die Beleuchtung des Konzertraumes und den Betrieb der Bar.
Wichtige Ziele der Jugendarbeit sind, die Jugendlichen in ihrem Entwicklungsprozess und ihrer Eigenverantwortung zu unterstützen und fördern und Partizipation und Selbstorganisation zu ermöglichen. Für Samstagabend war von 19.30 bis 1 Uhr das Mimiks-Konzert angesagt. Wie das Team der Jugendarbeit sagte, haben die Jugendlichen viel zur Gestaltung dieses Programms beigetragen. Als Reporter habe ich abends um 20.30 Uhr einen kurzen Blick in die Szene geworfen. Jugendliche standen vor dem Jugendtreff und diskutierten, andere unterhielten sich im Treff an der Bar und plauderten und lachten. Eine ganze Gruppe drängte sich um den «Töggelikasten» und drehte wacker an den Spielstangen. Und einige vergnügten sich am Billardtisch. Im Raum hing leichter Nebel. Kunstrauch wurde ausgestossen, denn bald sollte das Konzert starten. Dieser Rauch gab dem Lokal ein ganz besonderes Ambiente. Wie der Abend mit Afterparty und Psych ausgegangen ist, das wissen wahrscheinlich nur die Jugendlichen. So soll es sein.

 

Das von Juliana Felder neu gestaltete Logo.

Das von Juliana Felder neu gestaltete Logo.

Was wäre ein Jugendtreff ohne Jugendband?

Was wäre ein Jugendtreff ohne Jugendband?

Sie gestalten heute die Jugendarbeit oder waren Initianten des Jugendtreffs (v.l.n.r.): Andrea Heimberg, Jugendarbeiterin, Marc-André Wermelinger, Jugendarbeiter, Franco Marbacher und Charles Baumann, Initianten und Förderer der Jugendarbeit und Carmen Holdener, Gemeinderätin, zuständig für den Bereich Jugend.

Sie gestalten heute die Jugendarbeit oder waren Initianten des Jugendtreffs (v.l.n.r.): Andrea Heimberg, Jugendarbeiterin, Marc-André Wermelinger, Jugendarbeiter, Franco Marbacher und Charles Baumann, Initianten und Förderer der Jugendarbeit und Carmen Holdener, Gemeinderätin, zuständig für den Bereich Jugend.

Ein Blick an die Bar.

Ein Blick an die Bar.