Rigi Anzeiger
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Etwas mehr Weihnachtsbeleuchtung bitte

Risch Rotkreuz: Der Lindenplatz soll auch weihnächtlich beleuchtet werden, fand an der Gemeindeversammlung vom vergangenen Montag die Stimmbevölkerung. Der Restgehalt der Motion «Stopp dem Hochhausbau um den Bahnhof Rotkreuz» wurde von einer grösseren Mehrheit als nicht erheblich erklärt.

cek. Diskussionslos und mit mehrheitlicher Zustimmung ging die Rechnung 2016 über die Bühne. Sie schloss mit 6,2 Millionen Franken besser ab, als budgetiert. Ein wenig anders verlief das zweite Traktandum, bei dem die anwesenden 255 Stimmberechtigten über einen Zusatzkredit zur Erweiterung der Weihnachtsbeleuchtung zu befinden hatten. Da meinte Bildungsvorsteher Markus Scheidegger zuerst auf kreative Art: «Der erste Teil der Weihnachtsbeleuchtung ist wie ein guter Film mit einer Erfolgsstory. Und jetzt wartet alles auf eine Fortsetzung.» Diese hätte gemäss des Gemeinderates auf dem Strassenabschnitt der Einfahrt zum Bahnhof bis zum Kreisel der Turnhalle Dorfmatt realisiert werden sollen. Auf dem Dorfmattplatz würde der bisherige Tannenbaum durch eine 11,6 Meter hohe Weihnachts-Pyramide ersetzt. Eine solche steht bereits auf dem Kreuzplatz. «Wenn, dann sollte die Weihnachtsbeleuchtung bis zum Lindenplatz abgerundet werden», brachte eine Versammlungsteilnehmerin ein und erhielt darin Untersützung von der SVP. Eine andere schlug vor, auch ein Quartier weihnächtlich zu beleuchten und stellte hierfür ihre wunderschöne Tanne zur Verfügung. Scheidegger verwies diese Idee an den Verkehrs-, Gewerbe- oder anderen Verein. Der Antrag die Weihnachtsbeleuchtung bis zum Lindenplatz zu erweitern fand denn auch grossmehrheitlich positiven Anklang in der Versammlung und damit ebenso der entsprechende Zusatzkredit von 250’000 Franken, statt der ursprünglich 200’000 Franken. Die erweiterte Weihnachtsbeleuchtung wird bereits ab November dieses Jahres leuchten.

Pro und Contra Hochhaus
Einige Voten fielen zum Restgehalt der Motion «Stopp dem Hochausbau um den Bahnhof Rotkreuz». Auslöser war der Bau eines Hochhauses auf dem Suurstoffi-Areal. Dazu hatte die Rischer Stimmbevölkerung den Bebauungsplan vor ein paar Monaten gut geheissen. «Als ich das Baugespann sah, stockte mir der Atem», äusserte ein Rischer. Den Vorwurf, dass der Gemeinderat mangelhaft darüber informiert hätte, wies Bauvorsteher Ruedi Knüsel ab und zeigte auf, wie und wo kommuniziert wurde. «Man steht auf dem Balkon und sieht nur noch an eine Wand», wandte einer der Motionäre ein und merkte an: «Wir sind nicht prinzipiell gegen Hochhäuser. Doch sollten sie an einem richtigen Standort stehen. Wir möchten den Kern beibehalten, wie er ist und kein Manhattan des Kantons Zug werden.» Als weitere Contra-Punkte wurden das zusätzliche Verkehrsaufkommen durch Neubauten sowie der Landverbrauch genannt. «Etwas Besseres als ein Hochhaus ins Zentrum zu stellen, das seine Schatten auf die Geleise wirft, gibt es nicht», äusserte ein Gegner der Motion. Als positiv wurde der Hochhaus-Bau gerade wegen der verdichteten Bauweise genannt. «Es gibt kein Recht auf freie Aussicht», wandte ein weiterer Versammlungsteilnehmer ein. Nach rund einstündiger Debatte erklärten 186 der Stimmberechtigten den Restgehalt der Motion als nicht erheblich.

Auslöser der Motion war das Baugespann zum Hochbau auf dem Suurstoffi-Areal. Bild cek

Auslöser der Motion war das Baugespann zum Hochbau auf dem Suurstoffi-Areal. Bild cek

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