Rigi Anzeiger
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Fairer Wahlkampf mit klarem Sieger

Buchrain: Der anfängliche Wirbel um die Kandidaturen zur Ersatzwahl in den Gemeinderat legte sich schnell. Gewonnen hat den fairen Wahlkampf Stephan Betschen von der FDP.

Stephan Betschen bedankte sich bei Petra Kieliger mit einem Blumenstrauss für den fairen Wahlkampf. Bild Linda Schumacher

Stephan Betschen bedankte sich bei Petra Kieliger mit einem Blumenstrauss für den fairen Wahlkampf. Bild Linda Schumacher

cek. Kurz nach dem Mittag vom 10. Juni haben die beiden Kandidierenden für die Ersatzwahlen in den Gemeinderat (Ressort Soziales) von Buchrains Gemeindeschreiber Philipp Schärli das Resultat erfahren. Stephan Betschen (FDP) erhielt 806 und Petra Kieliger 650 Stimmen. «Zuerst habe ich durchgeatmet und versucht zu realisieren, was mir gerade mitgeteilt wurde. Danach gratulierten mir alle Familienmitglieder und deren Partner. Und zu guter Letzt gab es Prickelndes zum Anstossen», erzählte Stephan Betschen. Das erzielte Resultat sieht er als Anerkennung seines langjährigen Engagements und seinem Interesse an der Lokalpolitik. «Es gibt in Buchrain viele Personen, welche in allen Parteien viel unbezahlte Hintergrundarbeit leisten, sei dies in Kommissionen, Projektgruppen oder in Vorständen», fügte er an. Einerseits dankbar über die 650 Stimmen, andererseits enttäuscht, dass es nicht gereicht hat, war Petra Kieliger. Das bekam zuerst Tochter Amanda mit, denn sie wollte unbedingt als erste erfahren, wie das Resultat ausgefallen ist.

Blumenstrass für die CVP-Kandidatin
Der anfängliche Wirbel um die Kandidaturen zur Ersatzwahl in den Gemeinderat war für beide längst kein Thema mehr. Sowohl Stephan Betschen wie auch Petra Kieliger hatten sich auf einen fairen, personenbezogenen Wahlkampf fokussiert und konzentrierten sich auf ihre eigenen Stärken. Als Petra Kieliger zusammen mit einer CVP-Delegation am Sonntag­nachmittag Stephan Betschen und die FDP während des Apéros im Alterszentrum Tschann gratulierte, überreichte dieser ihr sogar einen Blumenstrauss.

Einführungsprogramm
Beeindruckt zeigte sich Stephan Betschen von Gemeindepräsidentin Käthy Ruckli, die ihm am Tag nach der Wahl darüber informierte, dass der Gemeinderat für ihn ein Einführungsprogramm ausgearbeitet hat. «Dieses wird mit mir in den nächsten Tagen besprochen. Somit kann ich mich in den verbleibenden drei Wochen in verschiedene Themen einarbeiten und optimal auf den offiziellen Amtsantritt vom 1. Juli vorbereiten», offenbarte Betschen.

Kein Rückzug aus der Politik
Rückblickend gesehen betrachtet Petra Kieliger die Wahlkampfzeit als spannend und ist dankbar für die Unterstützung jeglicher Art, die sie erhalten hat. «Ich habe viele positive Erfahrungen und neue Bekanntschaften gemacht und viel dazu gelernt», erzählte sie. Auch wenn es mit der Wahl nicht geklappt hat, will sie sich aus der Politik nicht zurückziehen. Sie möchte in Zukunft für die CVP aktiv sein und mit dem Vorstand besprechen, wie ihre Rolle aussehen soll.