Rigi Anzeiger
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FDP kritisiert Umgestaltung der Kantonsstrasse

Ebikon: An der Parteiversammlung der FDP Ebikon wurde auch die Umgestaltung der Kantonsstrasse eingehend diskutiert.

pd. Parteipräsident René Friedrich wies auf die städtebaulich völlig unbefriedigenden Lärmschutzwände im bereits sanierten Abschnitt «Innerschachen» hin. Auch die Neugestaltung im Bereich Schmiedhof lässt wenig Grund zur Hoffnung auf Verbesserung: Durch die breite Busspur, über deren Zweck sich an diesem Ort ohnehin streiten lasse werde die Strassenfläche massiv vergrössert und der Grünbereich zum Schmiedhofpark auf null reduziert. Die kurvige Verkehrsführung steht zudem im Widerspruch zur angrenzenden, geradlinig angeordneten Bebauung und verstärkt die Dominanz der Strasse zusätzlich. Für die FDP Ebikon entsteht der Eindruck, dass der Kanton als federführender Planer die Strassensanierung nur rein ingenieurmässig angeht, ohne Rücksicht auf städtebauliche Strukturen. Auf Vorschläge und Wünsche der Gemeinde werde kaum eingegangen. Mit dem Masterplan, der 2015 publiziert wurde, zeigt die Gemeinde Ebikon eine mögliche Gestaltung des Zentrums inklusive Kantonsstrasse auf.
Seit Jahrzenten wird eine Verbesserung im Bereich der Kantonsstrasse und des Dorfzentrums gesucht. Unzählige Vorschläge wurden erarbeitet und wieder verworfen. Im «Sorgenbarometer» der Ebikoner Bevölkerung steht die Kantonsstrasse immer ganz oben. Mit der Trolleybus-Erschliessung kommt eine weitere (ästhetische) Herausforderung hinzu. Keinesfalls dürften laut FDP Oberleitungen so konzipiert werden, dass sie geplanten Aufwertungen oder der Umsetzung des Masterplans im Weg stehen. Die FDP Ebikon setzt sich dafür ein, dass die Anliegen der Ebikoner und des Gewerbes viel mehr in die Planung einfliessen und die noch verbleibenden Abschnitte der Kantonsstrasse nicht einfach saniert, sondern wirklich verbessert werden. Eine für lange Zeit nicht mehr wiederkehrende Chance darf nicht verpasst werden.