Rigi Anzeiger
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«Fildern bleibt Fildern»

Ebikon: Thema an der GV der Baugenossenschaft Fildern war nebst den ordentlichen Geschäften die Erhaltung des Namens der Bushaltestellen. Zu reden gab auch die Amtszeitdauer der Vorstandsmitglieder.

ju. Mit grosser Freude hat der Präsident der Baugenossenschaft Fildern, Georges Thalmann, zur Kenntnis genommen, dass die beiden Bushaltestellen ausgangs Ebikon ihren Namen behalten werden. Und seine Genugtuung darüber gleich mit einem Plakat hinter den Sitzungstisch des Vorstands bekräftigt. Die Befürchtungen, die sich im Bauendspurt befindende Mall of Switzerland könnte Namensgeber der VBL-Haltestellen hat sich damit nicht bestätigt. Was die gut 20 Genossenschafterinnen und Genossenschafter im Gasthaus Perle in Perlen gerne zur Kenntnis nahmen. Die Geschäfte der 36. ordentlichen Generalversammlung gaben wenig zu reden. Bauvorhaben und Renovationsvorhaben wie der Ersatz der Heizung in Fildern I und der Anschluss an Fernwärme wurden erfolgreich abgeschlossen.

Der Vorstand der BG Fildern freut sich an der GV über die «Namenserhaltung ‹Fildern›». Bild ju

Der Vorstand der BG Fildern freut sich an der GV über die «Namenserhaltung ‹Fildern›». Bild ju

Sanierung und stabile Finanzlage
Das Thema Energie wird den Vorstand auch künftig beschäftigen, stehen doch in absehbarer Zeit auch der Ersatz der Heizungsanlagen in Fildern II und III und an der Moosstrasse zur Diskussion. Vizepräsident und «Hausarchitekt» informierte über die Vorhaben in diesem Jahr. Die Einstellhalle in Fildern I wird überdacht und begrünt. Nach der Fasnacht 2018 startet eine erste Etappe mit der Komplettsanierung von Küche und Bad sowie Steigleitungen bei 36 Wohneinheiten. «Kassier» Robert Isler vermeldete eine stabile Finanzlage, mit einer Gewinnsteigerung von rund 30 000 Franken und einem minimalen Leerstand bei den Wohnungen: «Das Budget wurde grundsätzlich eingehalten. Und das wird voraussichtlich auch 2017 so sein!»
Präsident Thalmann begründete die Verzinsung der Anteilscheine mit 3 Prozent: «Risikokapital soll honoriert werden». Was die anwesenden Genossenschafter selbstverständlich gerne akzeptierten. «Unser juristisches Gewissen» – so betitelte Thalmann Vorstandsmitglied Kaspar Lang – orientierte im Anschluss ans Wahlprozedere über ein Detail: «Der Vorstand der Genossenschaft ist nach Gesetz nicht nach Kalenderjahr gewählt, sondern jeweils von GV bis zur GV – andernfalls wäre die BG ja von Januar bis Juni führungslos.» Ein von der Hausbank offerierter Apéro im Garten sowie ein exzellentes Nachtessen beschlossen den von vielen interessanten Gesprächen geprägten Abend.