Rigi Anzeiger
Der Rigi Anzeiger ist die führende gratis Wochenzeitung für die Luzerner, Schwyzer und Zuger Regionen Rontal und Rigiland. Der Rigi Anzeiger erscheint seit über 50 Jahren in einem sehr interessanten Erscheinungsgebiet, einer WEMF-beglaubigte Auflage von 35 728 und wird jeden Freitag mit den regionalen News von der Post in alle Briefkästen im Einzugsgebiet verteilt.

Fit in der Kunst!

Greppen: Unter dem Projektnamen «Wir werden künstlerisch fit» haben die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Greppen in Ateliers die Kunst in ihrer grossen Vielfalt erlebt. Und was Spass machte: Sie durften selber auswählen, erfinden, gestalten, kreativ sein.

jp. Wer möchte nicht «fit und zwäg» sein? So lautet nämlich das Jahresmotto der Schule Greppen. Wo kannst du fit sein? Im Wasser? Im Fach Deutsch? Oder lieber in Fremdsprachen? Im Gamen? Es gibt viele Möglichkeiten. Vieles macht Freude und Spass. Die rund hundert Kinder in Greppen haben sich mit ihren Lehrpersonen und der Musikschule zusammen das Ziel gesetzt, künstlerisch fit zu werden. Wie man das anpackt? Das habe ich mich auch gefragt. Die Schulleiterin, Elsbeth Strobel, hat mich durch das Schulhaus und sogar auf den Pausenplatz geführt. Da gab es viel zu sehen und zu bestaunen. Auch die Eltern waren eingeladen, die vielen kreativen Arbeiten ihrer Kinder zu begutachten und zu bewundern.

So ging das
Immer am Freitagmorgen durften die Kinder, vom Alter her bunt gemischt, also zum Beispiel Kindergärtler mit Fünftklässlerinnen oder Erst- mit Sechstklässlern zusammen, in altersdurchmischten Gruppen in Ateliers, die sie anfänglich frei wählen durften, künstlerisch tätig sein. Ja – da ist die Vielfalt gross. Jede Gruppe hatte sich, je nach Interessen und Thema ihres Workshops, einen Namen gegeben. Da waren Bezeichnungen zu lesen wie Traumreismaler, Holzhacker, Fantastic Animals oder Cinema Kings. Am besten schauen wir uns ein paar ausgewählte Bilder an.

Nicht nur in Schulzimmern war man kreativ tätig. Die Gruppe «Fantastic Animals» hat auf dem Pausen- und Spielplatz, ja sogar im angrenzenden Dorfbach, fantasievolle Tierinstallationen platziert. Schüler Maximilian begleitete mich auf einem Rundgang und zeigte mir, wie aus textilen Fasern und Draht kreative Werke entstanden sind. In einem Strauch wachsen geschützt Raupen auf, Schmetterlinge tummeln sich in einem Baum, eine Mäusefamilie geniesst die Aussicht auf der Friedhofmauer und ein Lachs schnellt den Bach hinauf.

Nicht nur in Schulzimmern war man kreativ tätig. Die Gruppe «Fantastic Animals» hat auf dem Pausen- und Spielplatz, ja sogar im angrenzenden Dorfbach, fantasievolle Tierinstallationen platziert. Schüler Maximilian begleitete mich auf einem Rundgang und zeigte mir, wie aus textilen Fasern und Draht kreative Werke entstanden sind. In einem Strauch wachsen geschützt Raupen auf, Schmetterlinge tummeln sich in einem Baum, eine Mäusefamilie geniesst die Aussicht auf der Friedhofmauer und ein Lachs schnellt den Bach hinauf.

In diesem Atelier haben Kinder den «Grepper Schuelhuus Song School of Rock» mit drei Lehrpersonen der Musikschule zusammen getextet und komponiert. Zur Eröffnung des Besuchstages für die Eltern und Gäste wurde der Song im Mehrzweckraum uraufgeführt. In einer zweiten Runde wurden auch die Eingeladenen gebeten, anhand eines ausgeteilten Textblattes mitzusingen. Und so wurde ein Schulhaus-Song kreiert, der das Schulleben in den kommenden Jahren begleiten soll.

In diesem Atelier haben Kinder den «Grepper Schuelhuus Song School of Rock» mit drei Lehrpersonen der Musikschule zusammen getextet und komponiert. Zur Eröffnung des Besuchstages für die Eltern und Gäste wurde der Song im Mehrzweckraum uraufgeführt. In einer zweiten Runde wurden auch die Eingeladenen gebeten, anhand eines ausgeteilten Textblattes mitzusingen. Und so wurde ein Schulhaus-Song kreiert, der das Schulleben in den kommenden Jahren begleiten soll.

In einem weiteren Workshop konnten Filmsequenzen gestaltet, gedreht, zusammengeschnitten und mit Musik untermalt werden. Beispielsweise wurde eine Protestkundgebung «Mehr Freizeit. Weniger Hausaufgaben.» inszeniert und gefilmt. Oder in einer grossen Kartonschachtel wurde ein Ministudio mit einem Wildwesthaus eingerichtet. Die kleinen Figuren und Fahrzeuge wurden mit Magneten durch den Kartonboden bewegt und die Szene durch seitliche Löcher in der Kartonschachtel gefilmt. Die erarbeiteten Filmsequenzen wurden auf einem Bildschirm gezeigt.

In einem weiteren Workshop konnten Filmsequenzen gestaltet, gedreht, zusammengeschnitten und mit Musik untermalt werden. Beispielsweise wurde eine Protestkundgebung «Mehr Freizeit. Weniger Hausaufgaben.» inszeniert und gefilmt. Oder in einer grossen Kartonschachtel wurde ein Ministudio mit einem Wildwesthaus eingerichtet. Die kleinen Figuren und Fahrzeuge wurden mit Magneten durch den Kartonboden bewegt und die Szene durch seitliche Löcher in der Kartonschachtel gefilmt. Die erarbeiteten Filmsequenzen wurden auf einem Bildschirm gezeigt.

Die Gruppe «Holzhacker» hat im Werkraum, zusammen mit dem Hauswart, dreimal drei Holz­elemente gestaltet. Je drei «Holzwürfel» sind mit Bändern verbunden, sodass das ganze Gebilde sehr flexibel ist und sich in die unterschiedlichsten Formen bringen lässt. So kann beispielsweise ein Gestell für Bücher und Ordner geformt werden. Oder die Würfel werden als Dekorationsmöbel gestaltet. Um diese «Holzskulptur» herstellen zu können, mussten die Schülerinnen und Schüler wacker Holz schleifen, Teile zusammenleimen und die Bänder exakt verschrauben.

Die Gruppe «Holzhacker» hat im Werkraum, zusammen mit dem Hauswart, dreimal drei Holz­elemente gestaltet. Je drei «Holzwürfel» sind mit Bändern verbunden, sodass das ganze Gebilde sehr flexibel ist und sich in die unterschiedlichsten Formen bringen lässt. So kann beispielsweise ein Gestell für Bücher und Ordner geformt werden. Oder die Würfel werden als Dekorationsmöbel gestaltet. Um diese «Holzskulptur» herstellen zu können, mussten die Schülerinnen und Schüler wacker Holz schleifen, Teile zusammenleimen und die Bänder exakt verschrauben.