Rigi Anzeiger
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Für einen schönen Kreisel

Ebikon: Für den Erdwall beim Schachenweid-Kreisel wurden Gestaltungsideen gesucht (siehe Rigi Anzeiger vom 13. April 2017). Der Quartierverein Schachen hat einige erhalten, wie Co-Präsident Martin Aregger verriet.

Martin Aregger, welche Art von Gestaltungsideen erhielt der Quartierverein bis zum heutigen Zeitpunkt?
Die Resonanz war sehr gross und anhand der eingegangenen Schreiben und Vorschläge sehen wir, dass die Gestaltung des Kreisels die Quartierbewohner und die Ebikoner beschäftigt. Zusammengefasst haben wir Vorschläge für Skulpturen, Objekte aber auch Inputs bezüglich Bepflanzungen, Gestaltung und Namensgebung des Kreisels erhalten.

Von wem stammen sie?
Die kreativen Ideen kommen zum grössten Teil aus Ebikon. Ein Teil davon stammt aus unserem Gewerbe, jedoch der grössere Teil von Privatpersonen.
Welche der Vorschläge favorisiert der Vorstand des Quartiervereins?
Da immer noch Vorschläge eintreffen, wurde im Vorstand das weitere Vorgehen besprochen. Er hat aber noch keine Favoriten erkoren.

Also können noch Gestaltungsideen für den Kreisel eingereicht werden?
Ja, diese sind immer noch herzlich willkommen. Wir nehmen die Ideen nach wie vor per E-Mail (praesident@quartierverein-schachen.ch) entgegen und freuen uns über weitere Vorschläge für den Schachen-Kreisel und «das Tor» zu Ebikon.

Konnten auch schon Sponsoren gewonnen werden?
Ein Sponsor hat sich bis heute noch nicht bei uns gemeldet. Jedoch haben wir auch in dieser Richtung noch nichts aktiv unternommen. Im Moment sammeln wir Ideen und Vorschläge, sind also in der ersten Phase. Für eine allfällige Sponsorensuche müssen wir bereits eine Auswahl der Vorschläge getroffen haben. Zudem meinen wir, dass es nicht Sache des Quartiervereins ist, Verkehrsprojekte umzusetzen.

Was wird der Quartierverein nun als nächstes tun?
Aktuell haben wir uns mit dem Gemeinderat in Verbindung gesetzt, um das weitere Vorgehen und die Höhe des Budgets für die Kreiselgestaltung zu klären. Unsere Idee ist, dass der Vorstand des Quartiervereins eine Auswahl an Gestaltungsvorschlägen trifft und diese Favoriten dann der Gemeinde als gleichberechtigte Vorschläge einreicht.
Für die definitive Planung und Umsetzung der Kreiselgestaltung sehen wir uns weder zuständig noch kompetent. Die Quartiervereine in Ebikon sind das Bindeglied zwischen den Anwohnern und der Gemeinde. Wir sehen uns also als das Sprachrohr der «Schächeler» und nicht als ein ausführendes Organ für Planung und Umsetzung. Gerne unterstützen, begleiten und beobachten wir die Planung, da die vielen Schreiben, die wir erhalten haben, zeigen, dass die Schächelerinnen und Schächeler gerne einen schön gestalteten Kreisel im Quartier hätten.

Martin Aregger, Co-Präsident des Quartiervereins Schachen, vor dem Schachenweid-Kreisel.

Martin Aregger, Co-Präsident des Quartiervereins Schachen, vor dem Schachenweid-Kreisel.