Rigi Anzeiger
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Für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung

LuzernPlus legt regionalen Teilrichtplan Siedlungslenkung auf

Mit der Festlegung von regionalen Siedlungsbegrenzungen soll die Zersiedlung vermindert und Wohnen, Arbeiten und Verkehr aufeinander abgestimmt werden. LuzernPlus legt bis Mittwoch, 12. Februar 2014, den mit den Verbandsgemeinden erarbeiteten regionalen «Teilrichtplan Siedlungslenkung 2030» öffentlich auf.

Der neue regionale Teilrichtplan stützt sich auf den kantonalen Richtplan, das Agglomerationsprogramm Luzern und das neue eidg. Raumplanungsgesetz. Im Mai/Juni 2014 soll der regionale Teilrichtplan von den Delegierten von LuzernPlus beschlossen und anschliessend vom Regierungsrat des Kantons Luzern genehmigt werden.

Er wurde in den vergangenen zwei Jahren von LuzernPlus als Regionaler Entwicklungsträger in enger Zusammenarbeit mit den 25 Verbandsgemeinden und der Unterstützung der Abteilung Raumentwicklung des Kanton Luzern erarbeitet. Zur Beurteilung des Instrumentariums und der «Spielregeln» wurden im Mai und Juni 2013 vier «Runde Tische» mit den Gemeindebehörden durchgeführt. Nach der Festlegung des Instrumentariums und der «Spielregeln» der Planung wurde für jede Verbandsgemeinde die raumplanerische Eignung der künftigen Siedlungsentwicklung analysiert und mittels Siedlungsbegrenzungslinien festgelegt. Ob in einer Gemeinde ein Bedarf an zusätzlichen Bauzonen besteht und wie gross dieser gegebenenfalls ist, wird auch weiterhin abschliessend vom Kanton festgelegt. Falls ein solcher Bedarf gegeben ist, soll sich die Siedlung dort entwickeln, wo es der regionale Teilrichtplan vorsieht und zulässt.

Der Entwurf des regionalen «Teilrichtplan Siedlungslenkung 2030» wurde im Juli 2013 dem Kanton zur kantonalen Vorprüfung eingereicht. Die Anträge und Hinweise aus dem kantonalen Vorprüfungsbericht des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements vom Oktober 2013 wurden geprüft und in die Planung eingebracht. Ebenfalls im Juli 2013 wurde der «Teilrichtplan Siedlungslenkung 2030» den Verbandsgemeinden von LuzernPlus zur Behördenvernehmlassung unterbreitet. Die verschiedenen Rückmeldungen und Anträge wurden aus der regionalen Sichtweise heraus geprüft und berücksichtigt.

Der regionale Teilrichtplan mit Richtplankarte und zugehörigem Richtplantext liegt seit 13. Januar bis 12. Februar 2014 während 30 Tagen bei der Geschäftsstelle von LuzernPlus (Ebikon) öffentlich auf. Die Unterlagen sind auch auf der Website www.luzernplus.ch zugänglich. Zum regionalen Teilrichtplan können Personen, Organisationen und Behörden der betroffenen Gebiete Stellung nehmen.

Weiteres Vorgehen

Nach der öffentlichen Auflage wird der regionale Teilrichtplan bei Bedarf überarbeitet. Der Teilrichtplan wird voraussichtlich an der Delegiertenversammlung von LuzernPlus am 24. Mai 2014 beschlossen und anschliessend dem Regierungsrat des Kantons Luzern zur Genehmigung unterbreitet. Nach der Genehmigung ist der regionale Teilrichtplan von den Verbandsgemeinden bei den künftigen Ortsplanungen behördenverbindlich zu berücksichtigen.